9. Mai 2015

Dieser Radweg ist eine Lüge

Es ist ja nicht so, dass nur Autofahrer zuweilen etwas Schwierigkeiten haben, eine Fahrradstraße als solche zu erkennen und zu respektieren. Fußgänger haben eigentlich noch mehr Schwiergkeiten, Fahradwege zu erkennen. 

Es ist erstaunlich. Da stehen die Schilder dick und blau genau in Augenhöhe beim Landtag, aber es sind auf diesem Radweg zu fast allen Schönwetter-Zeiten fünf Mal so viele Fußgänger unterwegs wie Radler. Ich radle da nicht mehr. Es ist mir zu bevölkert.



Ich schlage daher ernsthaft vor, die Radwegschilder abzumontieren. So ein Radweg ist ein Lüge. Radwege, die nicht vom Ordnungsdienst für Radler freigehalten werden (auch hier könnte man Regeln gegen Fußgänger durchsetzen), braucht man nicht. Sie erzeugen nur Ärger. Bei den Radlern, dass sie sich durchbimmeln müssen, bei den Fußgängern, dass man sie anbimmelt.



Hier zeigt sich, dass man keinen Radweg mitten in einen Fußgängerbreich setzen kann, jedenfalls nicht in Stuttgart. Fußgänger sehen keine Schilder, sie gehen immer dort, wo es für sie bequem ist und als Verkürzung des Wegs empfunden wird.

Im ganzen Schlossgarten sind Radler und Fußgänger auf einem gemischten Rad-Fußweg unterwegs (von einer Stelle abgesehen), da ist es für Fußgänger ganz offensichtlich schwierig zu erkennen, dass dieser Pfad nun ausgerechnet nicht für sie ist. Wo er doch nicht mal asphaltiert ist.


Es ist ganz offensichtlich, dass dieser im Schotterzustand belassene Verbindungsweg am Landtag als Spazierweg betrachtet wird. Außerdem kann man auf der Mauer auch schön sitzen. Fußgänger, darauf angesprochen, dass sie auf einem Radweg gehen, werden ziemlich böse. Fußgänger werden nur dann richtig böse, wenn sie merken, dass sie im Unrecht sind, weil sie auf einem Radweg gehen, sonst nicht. Sonst sind sie engelsgeduldig mit Radfahrern.




Der Blick auf diesen Radweg an einem Wintermorgen macht deutlich, wer hier tatsächlich meist unterwegs ist. Wir sehen viele Fußspuren, eine Radspur und mehrere Autoreifenspuren.
Und wer da relativ regelmäßig fährt, sieht man hier. In solchen Fällen, also wenn die Polizei regelwidrig fährt, höre ich immer: im Einsatz. Tatsächlich darf die Polizei im Einsatz überall fahren. Allerdings ist eine reine Fahrt im Ordnungsdienst nicht wirklich ein Einsatz. Der ist nämlich als Aktion zur Gefahrenabwehr o.ä. definiert.


Besser geht es mit dem Radweg, der am Neckartor beginnt und in den Rosensteinpark führt. Er liegt so sehr abseits der Spaziergägnerströme, dass sich nur selten Fußgänger darauf verirren. Aber doch auch öfter, als einem lieb ist, gern auch mal eine Mutter mit Kinderwagen. Diese jungen Männer fielen mir auf, weil es ein heftiges Geklingel gab. Sie sind dann über die Absperrung geflüchtet.

Kommentare:

  1. Ehrlich gesagt würde ich dort auch lang laufen. Wenn Fußgänger nicht erwünscht sind, braucht es vielleicht noch ein Fußgänger Verbotsschild.

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    1. Ich schlage ja vor, das Radwegschild wegzumachen. Am Zustand ändert sich nichts, und niemand muss sich ärgern. Übrigens liegt das daran, dass in Stuttgart Fußgänger nicht gewohnt sind, auf Radwege zu achten. Wir haben ja nicht viele. Die Schilder sind eindeutig hier, und auch Fußgänger dürfen Schilder beachten.

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  2. Wäre der Weg asphaltiert und hätte Fahrradzeichen aufgemalt wäre es verständlicher. Man kann den Fußgängern keinen Vorwurf daraus machen.
    Es zeigt sich eher, dass der Schlossgarten einer besseren Verkehrsführung und -trennung bedarf- nicht nur an dieser Stelle. Und es zeigt sich wie wenig ernst die Verwaltung solche Ungereimtheiten nimmt, ist der Schlossgarten doch der am stärksten genutzte Abschnitt der Hauptroute 1.
    Vor allem am Planetarium wäre schon viel getan durch eine simple Linie auf dem Boden. Das würde im Interesse aller Konfliktpotenzial minimieren. Vorbild könnte da der Abschnitt vorm Leuze sein.

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    1. Am Planetarium ändert sich die Situation demnächst, weil ja ein neuer Weg entsteht. Ich verspreche mir aber nicht viel davon, wenn man RAdwege (nur für Räder) durch den Schlossgarten legt. Radler brauchen eine Hauptroute 1, die nicht durch den Schlossgarten führt, sondern entlang der B27/10 und durch die Neckarstraße.

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    2. Da hast du wohl recht, das wäre am sinnvollsten. Ich bin früher eigentlich auch immer durch den Schlossgarten gefahren, seit einiger Zeit meide ich jedoch den kompletten Bereich vom Leuze bis zum Charlottenplatz und nehme die Neckarstraße/B14. Gerade ab Neckartor muss man sich den Autoverkehr schon zutrauen, das ist mir aber allemal lieber - und im Grunde ist es dort auch etwas berechenbarer - als sich mit Fußgängern Mischwege und enge Brückenüberführungen zu teilen.

      Den angesprochenen Radweg habe ich nie befahren, ich bin immer unten am See rum so wie früher, als es diesen noch nicht gab. Einmal wegen der Fußgänger, und zweitens wegen des Belags. Ein nicht asphaltierter Radweg geht für mich gar nicht, so ein Weg lädt eher zum Spazierengehen als zum Radfahren ein. Darum kann man den Fußgängern nicht wirklich einen Vorwurf machen, wobei mich trotzdem diese beispiellose Ignoranz nervt. Als Fußgänger nehme ich stets Rücksicht auf Radwege, und als Radfahrer auf Fußwege. Sowas ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Traurig nur, dass anscheinend immer mehr Zeitgenossen auf solch eine gegenseitige Rücksichtnahme, Respekt und Verständnis pfeifen.

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  3. Es ist auch äußerst ungeschickt, den Radweg direkt an die Mauer zu legen, die zum Sitzen einläd.

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    1. Der Radweg da ist extrem ungeschickt. Immerhin wurde gelegt, weil Radler und Fußgänger vorher um scharfe Ecken gehen und fahren mussten. Eine Freundin von mir hat dabei mal fast MP Kretschmann angefahren.

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  4. Dazu gab es auch zwei Beiträge im Bürgerhaushalt 2015 mit jeweils konträren Lösungsansätzen:
    11877: Radweg vor dem Landtag deutlich markieren
    Recht kurze Darstellung der Tatsache, dass durch unzureichende Beschilderung der Weg überwiegend von Fußgänger genutzt wird
    Ergebnis: neg.-85 zu pos.391 Stimmen

    13093: Radweg vor dem Landtag - Abschaffen oder für Fußgänger frei geben
    Beitragsteller lehnt den 1. Beitrag ab und meint weiter: "...Dieser ~100m Radweg..." sei hier nicht nötig, da dieser "...kein Teil eines durchgehenden *Radwege*-Netz..." und "...mehr repräsentativen als praktischen Nutzen..." hätte, sowie es sich um eine Fehlplanung handelt - auf Grund der Lage zu der schon von @Steffen kritisierten Mauer.
    Ergebnis: neg.-181 zu pos.220 Stimmen

    In beiden Fällen sieht man, dass hier ein Handeln der Stadt gewünscht ist.

    Hat jemand oder du Christine von der Stadt Stuttgart eine Stellungnahme bekommen bzw. eine Antwort durch dieses "Gelbe Karten-System"?

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    1. Ich habe keine gelbe Karte geschrieben. Und die Vorschläge des Bürgerhaushalts werden ja erst noch vom Gemeinderat behandelt. Im Schlossgarten ändert sich ja in den nächsten Jahren sowieso einiges, hoffentlich auch für Radfahrer.

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  5. Ich habe erstens keine abgeschlossene Meinung zu all den vielfältigen Fragen und zweitens die Weisheit selbstverständlich nicht mit Löffeln gefressen. Vielmehr lerne ich im Diskurs der Erfahrungen und Auffassungen anderer immer dazu. Aber mir geht diese Überregulierung im Zentrum einer (winzigen) Großstadt (mit winzigem Fußgänger- und Radfahreraufkommen), in puncto wer, wo und wie und was fahren oder sitzen oder gehen oder rumstehen darf ziemlich auf den Keks. Selbstverständlich erobern sich Fußgänger ein Areal, das zwar für sie "verboten", aber dennoch wegen mangelnder Frequenz der Radfahrer "verfügbar" ist. Nichts anderes tue ich als Radfahrer mit und in und auf den für Autos reservierten Flächen. Und ich persönlich finde das auch ganz gut so. Beste Grüße, Stefan K.

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    1. Ich habe auch keine abgeschlossene Meinung und freue mich über interessante Gedanken. Ich sage im Grunde aber auch nichts anderes als Sie: Natürlich erobern sich die Fußgänger diesen Weg. Deshalb ist es Blödsinn, hier ein Radwegzeichen aufzustellen. Ich plädiere ja dafür, dass man hier die Trennung aufhebt. Weil es einfach nicht geht. So jedenfalls nicht. Und ich bin überhaupt kein Fan von Radwegen durch Fußgängerbereiche also etwa durch den Schlossgarten. ich möchte sie nur auf den Fahrbahnen haben, damit die Radler anfangen dort zu fahren und nicht mehr auf Gehwegen oder in Parks. Und wirklich wenig Radler sind im Schlossgarten übrigens nicht unterwegs. Vor allem werden es mehr.

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  6. Ja, im Schlossgarten ist es ziemlich blöd, vor allem weil die Rennradfahrer - die ja eigentlich Autofahrer sind - jetzt im Frühling tageweise aus den Löchern kommen und mit ihrer mangelhaften Fitness die Verkehrssicherheit gefährden. Sie benehmen sich halt wie Autofahrer - aggressiv und rücksichtslos - und die Mofas (LEV- Light electric vehicles) kommen jetzt auch wieder - meist ohne Fahrpraxis und ohne Fahrkönnen und rauschen vom Pragsattel über die Stege herab und gefährden alles, was sich nicht schnell genug in den Graben werfen kann. Insgesamt komme ich mit Autofahrern besser zurecht als mit den zweirädrigen Sonntagsfahrern. Beste Grüße Stefan K.

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    1. 1. Totale Zustimmung, viele mit Hilfsmotor meinten schon das reicht noch locker vorbei und dann wars doch so knapp, dass ich schon öfters bergauf bremsen musste weil ein "motorisierter Radler" meine Geschwindigkeit deutlich unterschätzte aber wieder nach rechts rüber musste um einen Zusammenstoß zu verhindern. Das Fahren mit hoher Pedelec-Geschwindigkeit haben viele nicht im Griff. Das war letzten Herbst aber auch nicht anders. Nur im Winter war es wirklich entspannt, je schlechter das Wetter, desto weniger "problematische" Radfahrer sind unterwegs.
      2. ich hab mir auch ein Rennrad bestellt, :-), allerdings habe ich Fahrpraxis und bin wo immer möglich auf der Straße unterwegs, aber vom Pragsattel nach Bad Cannstatt habe ich noch keine Strecke gefunden die im Berufsverkehr auf der Straße befahrbar wäre (mehr als einmal).

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    2. Naja, aber jetzt alle, die ein Rennrad fahren als aggressiv und rücksichtslos über einen Kamm zu scheren finde ich auch unpassend. Und ich frage mich wie ein Rennradfahrer mit "mangelhafter Fitness" die Verkehrssicherheit gefährden soll - mangelhafte Fitness klingt für mich nicht danach, dass so einer sehr schnell (zu schnell) unterwegs sein kann, und wer langsam fährt ist ja wohl eher weniger aggressiv und rücksichtslos.

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  7. Jürgen, wenn der Rosensteintunnel fertig ist, dann wird die Pragstraße befriedet und mit dem Rad gut zu befahren sein. Übrigens fahre ich ja seit fast zehn Jahren in Stuttgart Pedelec, und auf den schmalen Brücken ist es generell schwierig. Mit dem Pedelec komme ich etwas schneller rauf, kann aber vor allem auch bergauf gut bremsen und in Schrittgeschwindigkeit fahren, weil ich keinen Schwung ausnutzen muss. Ich bin mir nicht sicher, ob man immer die anderen Radler, egal ob Rennradler, Pedelecradler oder was auch immer, für Schwierigkeiten an schwierigen Stellen verantwortlich machen sollte. Es gibt unterschiedliche Radler und auch daran müssen wir Radler uns alle gewöhnen.

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    1. Hä?
      die Pragstraße wird befriedet? Ich kenne die Gegend noch von vor dem Umbau, Pragsattel mit Straßenbahn oben und Haltestelle mitten auf der Kreuzung. Der Umbau hat einige Jahre gedauert, bis die Pragstraße befriedet ist werden noch locker 10 Jahre ins Land gehen, ob ich das dann noch brauche ist mehr als fraglich.
      Zum gewöhnen an die unterschiedlichen Radlertypen: ich bin mir nicht sicher ob ich mich an alle anderen gewöhnen will, ich denke ich erwarte dieselbe Rücksicht von anderen.
      Ich fahre jetzt seit 4 Jahren praktisch durchgängig bei jedem Wetter nach Bad Cannstatt, über unterschiedliche Strecken, ich habe viele Wege ausprobiert und viel andere Radler kennengelernt die eine ähnliche Strecke fahren. Ich beobachte nicht nur, dass die Anzahl der Radler deutlich zugenommen hat, sondern auch dass diese gegenüber anderen Radlern rücksichtsloser werden. Allerdings gilt das auch für Autofahrer und Fußgänger.

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    2. Pferchungsstress. Es sind überall viel zu viele auf viel zu engen Wegen (vor allem die Radler) unterwegs und haben es dabei irgendwie auch eilig. Gut, dass ich nicht die einzige bin, die beobachtet, dass die Fahrradfahrer wirklich zunehmen. Und dass es chaotischer wird auf den Straßen. Oder sind nur schon zu lange dabei und langsam etwas angenervt, weil sich nichts wirklich bessert? Könnte auch sein. Ich habe beim Radforum Pläne gesehen, die aus der Pragstraße eine Straße für Fahrradfarer machen (nicht unbedingt Fahrradstraße, aber eben zum gut Radfahren).

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  8. Da ist man einmal am Wochenende nicht da und schon gibt es einen Bericht zu einem meiner persönlichen Rad-Brennpunkte in Stuttgart.
    Vielleicht etwas spät, aber ich will hier mal ein paar aufschlussreiche Aussagen der Stadt Stuttgart weitergeben, da ich letztens ein persönliches Gespräch, sowie Schriftwechsel, mit Herrn Oehler (Chef: Abteilung Verkehrsplanung, Stadtgestaltung der Stadt Stuttgart) hatte und wir dabei unter anderem auch diesen Radweg vor dem Landtag zum Thema hatten:

    Herr Oehler versteht, auf Grund seiner eigenen Wege-Nutzung, mein "...Unverständnis bezüglich der Radwegeführung im Bereich des Landtags,..." und meint weiter, dass auch "...die Ersatzwege..." aus seiner "...Sicht nicht wirklich gut funktionieren. ..."

    Mitunter einer der Gründe für diese Auffassung ist, dass "...der Schlossgarten auf Grund seiner Beliebtheit für Fußgänger aber auch für Radfahrer vor allem an schönen Tagen einen Engpass..." darstellt. Daher ist er davon überzeugt "..., dass wir [Anm.: die Stadtverwaltung] auch mit noch so intelligenten Regelungen den Radverkehr nicht aus dem Schlossgarten heraus halten können. ..."

    Weiterhin heißt es: "...Unabhängig davon können wir als Stadtverwaltung nicht frei unsere Vorstellungen umsetzen, sondern sind auf das Land angewiesen - der Schlossgarten ist Landesfläche. ..."
    Daher ist nicht unbedingt die Stadt für die aktuelle Situation an den Pranger zu stellen, sondern auch das Land Baden-Württemberg. Siehe hierzu auch die Ausdehnung des Flurstücks N°672 (gesamter „Oberer Schlossgarten“ mitsamt Landtag, Neues Schloss, Eckensee und Kulturhäusern) auf dem GIS der Stadt Stuttgart (Im rechten Menü noch unter dem 1. Punkt: „Bezirke, Flurstücke und Höhen“ -> „Flurstücke“ aktivieren)

    Aber immerhin gab es die ernüchternde Aussage, dass sich wahrscheinlich nichts am aktuellen Radweg verändern wird, da die Stadtverwaltung der Ansicht ist, "...dass sich die Situation an dieser Stelle nach Beendigung der Baustelle [Anm.: etwa Frühjahr 2016] wieder verbessern wird. Aber die Mischung der Fußgänger und Radfahrer im Schlossgarten wird ein Thema bleiben. ..."

    Daher ist die Stadt Stuttgart grundsätzlich der Auffassung, dass zukünftig "...die Radwegeführung jenseits des Schloßgartens entlang der B14 geführt werden soll. Das entspricht der Planung für die Hauptradroute 1. ..."

    Soweit mal dieses Informationen, dennoch frage ich mich: in wie weit das Land-BW bei der Gestaltung des Schlossgarten und seiner Wege alleinig federführend ist?

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  9. Schauen wir doch erst einmal, wie der Kirchentag so läuft. Ganz viele Leute im Schlossgarten und auch ziemlich viele Radler, zusätzlich noch ortsfremde Radler, die zwischen den Veranstaltungen hin und her fahren. Das gibt Verstopfung total auf diesen Brücken und auf allen Wegen. Ich denke wirklich, dass die B14 die einzige Möglichkeit für eine echte Radroute ist. Ich glaube auch, dass man Radler aus dem Schlossgarten nicht ganz rauskriegen wird - warum auch?- aber es würden vielleicht doch viele gerne eine Alternativroute fahren, wenn sie von A nach B kommen wollen.

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  10. Soso, klingt ja super. Etwas anderes hat man mir erzählt. Die Situation am Planetarium soll verbessert werden und das vor Frühjahr 2016, was immer das heisst, wahrscheinlich dann Ende 2016. Die Situation am Planetarium ist untragbar und es interessiert die Stadt auch nicht dort etwas zu tun. Es wäre so einfach die Brücke für die U12 für Radfahrer jetzt schon freizugeben, denn die SSB gehört zu 100 % der Stadt. Aber es ist nicht gewünscht etwas nachhaltiges für Radler zu tun, dies ist schliesslich Stuttgart und nicht Paris oder London wo man so etwas kann.

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  11. Ich glaube, da tut sich heute was vorm Landtag: Es stand ein mit Holzpfosten beladenes Baufahrzeug am Wegesrand und abgesperrt war auch schon.

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  12. Interessant. Schauen wir mal, was sich tut. Der Kirchentag hat ja an vielen Ecken schon Baumaßnahmen erzeugt, die zeigen sollen, dass Stuttgart an Radfahrer denkt.

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  13. Warum sollte ein Fußgänger sich um das Radfahrerschild kümmern?
    Die Radfahrer kümmern sich dort ja auch nicht um die Fußgängerschilder.
    Also Maul halten.

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    1. Lieber Aonymus, und der Autofahrer kümmert sich nicht um Radwegscheilder und so weiter. Wobei leider viele Gehwege für Radler freigegeben sind (was ich nicht gut finde), weil es Radler verführt, auf Gehwegen zu radeln, die verboten sind. Aber hier geht es um was anderes. Ich plädiere ja dafür, der Gewohnheit von Fußgängern an dieser Stelle Rechnung zu tragen und die Radwegschilder wegzunehmen, weil Fußgänger sie nicht akzeptieren. Und nett wäre es, wenn du solche Anraunzer wie "Maul halten" mit deinem Namen unterschreibst. Anonym kann jeder.

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