24. November 2017

Benny, das Sesselfahrrad

Cannondale hat mal so ein Liegerrad im Programm gehabt. Das hier habe ich auf einem Betriebsparkplatz gesehen.

Es ist etwas kurios mit seinem Sessel, der erhöhten Kurbel und dem konventionellen Lenker. Man sitzt darin eher wie in einem Fernsehsessel, wo man die Füße hochlegen kann.  Es heißt deshalb auch Sitzfahrrad (etwas kurios, denn sitzen tut man ja auf den normalen Rädern auch) oder auch Cannondale Recumbent oder Cannondale Bent I oder II. Dieses hier hat auch noch einen Elektromotor mit untergehängtem Akku.

Bei Cannondale auf der Seite habe ich solche Räder nicht mehr gefunden, bei anderen Anbietern schon. Allerdings keines, das einen Elektroantrieb hatte. Ich vermute, den hat der Besitzer dieses Fahrrads nachträglich eingebaut.


Kommentare:

  1. Bei HPVelotechnik gab es bis vor ein, zwei Jahren das Spirit als Pedelec.

    Martin

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  2. Cannondale war 2003 pleite, hing dann bis 2008 von wechselnden Investoren und Geldgebern ab und wurde 2008 ans Dorel/Cycling Sports Group (GT, Mongoose, Schwinn) verkauft. Die (teils sehr interessanten) Experimente der späten 1990er und frühen 2000er sind seit Dorels Einstieg passé. Das finanzielle Desaster dürfte ein Motocross-Maschine (um 2001) gewesen sein, die Cannondale versucht hat, mit MTB-Know-How zu bauen. Cannondale konzentriert sich auf klassische Rahmenbauformen, spricht größtenteils eine sportliche Kundschaft an, überträgt das sportliche Image aber mittlerweile auch auf E-Bikes, Kinderräder und alle möglichen Stadträder.

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