11. Januar 2018

Fernsehteams auf der Suche nach Falschparkern

Vorgestern hat Regio-TV im Lehenviertel gedreht, gestern um 18 Uhr lief der Beitrag. Gestern drehte wohl auch der SWR auf der Suche nach Falschparkern, und das soll heute Abend im SWR-Fernsehen Thema sein. 

Die Bilder waren auch zu schön, die eine fantasievolle Aktion von Anwohner/innen geliefert  hat: weihnachtlich in Folie eingepackte Autos, die Gehwegecken zugeparkt hatten. Die Bilder gingen innerhalb weniger Tage viral, nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch bis nach Kolumbien oder in die USA. Dass auf Radwegen, Gehwegen und auf Ecken geparkte Autos massiv Radfahrende, vor allem aber eben Kinder behindern, die ihre Wege doch so dringend alleine zu machen lernen müssen, ist offensichtlich und ein Skandal. Aber auch Eltern mit Kinderwagen oder Ältere mit Rolatoren und Rollstühlen kommen auf unseren Gehwegen nicht durch. Was aber tun? Poller oder Polizei? Oder kann es die Nachbarschaft mit Appellen an ein rücksichtsvolleres Miteinander richten?

"Zur Sache Baden-Württemberg" 11.1.2018
Das Interesse der Medien ist sicher nur kurzfristig, weil sich Bilder produzieren lassen. Für alle Einwohner/innen von Stadtvierteln, wo es zu wenig Parkplätze für all die Unmengen Privatfahrzeuge gibt, ist es dagegen von erheblichen und auch langfristigem Interesse, dass Menschen mit Kinderwagen, Rolatoren oder in Rollstühlen auf Gehwegen voran kommen und Straßen an den Ecken auch überqueren können. Und die Tendenz geht sicher nicht gegen Parkletts und Fußgängerzonen, sondern für mehr Lebensqualität in Städten mit weniger Autos.

Hier der Link zum SWR-Clip aus der Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg", der am Schluss meine Collage verwendet, ohne allerdings die Quelle anzugeben.

Und hier der Youtube-Link zum Beitrag von Regio-TV:

Kommentare:

  1. Schön, das mehr Geld in Kontrollen investiert wird. Man könnte auch konsequent abschleppen wenn eine Behinderung gegeben ist, das würde bei geringem Kontrolldruck eine Abschreckung bewirken.

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    1. Abschleppen finde ich wüst, vor allem bei Leuten, die gegen Mitternacht ihr Auto an einer Ecke lassen, weil sie im Parkraummanagementgebiet keinen Platz mehr gefunden haben. Einpacken ist da die bessere Warnung. Was der Film nicht zeigt, den Vorschlag, nachts leer stehende Tiefgaragen von Supermärkten oder Lehrerparkplätze an Schulen für nächtliche Parker freizugeben. Das wäre ein gute Lösung. Ich finden den gesellschaftlichen Disput, den die Aktion in Gang gesetzt hat besser: Eine große Wohngemeinschaft, wie es solche Viertel sind, diskutiert untereinander, wie sie das Problem lösen will. Leider wird diese Diskussion nicht lange anhalten, es sei denn, man beruft Stadtteilkonferenzen ein und macht Autobesitzenden gute Vorschläge. So was fände ich zum Beispiel gut.

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    2. Es ist schlicht egal, warum die Leute Kurven zuparken. Das ist deren Problem, wenn sie Auto fahren. Sie machen es zu unserem. Wer falsch parkt ist rücksichtslos, unsozial und egoistisch.

      Deshalb: abschleppen ist nicht "wüst", sondern mittlerweile die einzige Möglichkeit dass der StVO Geltung verschafft.

      Martin

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    3. Es gibt notorische Falschparker, ja, die müssen abgeschleppt werden. Aber wir sind auch alle Menschen und verhalten uns alle mal falsch.

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    4. Nochmal: es geht um Kurvenparker. Die behindern nicht nur ein bißchen, die gefährden massiv. Da darf es kein Pardon geben.

      Beim ersten Mal, als du dich gegen Abschleppen ausgesprochen hast, dachte ich noch nach Lesen deines zweiten Kommentars "okay, war mißverständlich, Schwamm drüber". Aber jetzt, beim zweiten Mal, kann ich mich nur noch wundern.

      Martin

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    5. Zu "Abschleppen ist wüst" und "sie finden keinen Platz":

      Wenn ich also keinen Platz mehr finde, weil die doofe Stadt versagt hat, dann darf ich mir einfach den Platz nehmen, der eigentlich für andere und deren Sicherheit vorgesehen ist. Das ist reine Notwehr.

      Dieser Denke darf kein Raum gelassen werden.

      Wer keinen Parkplatz findet, kann halt nicht parken.

      Kleines Gedankenspiel: Wir ändern den Ort, statt Straße sind wir in einem Restaurant. Alle Tische sind besetzt. Was passiert? Natürlich gehen wir wieder. Wir quetschen uns eben nicht irgendwo dazwischen.

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    6. Christine Lehmann schrieb am 11. Januar 2018 um 09:12 "Abschleppen finde ich wüst, vor allem bei Leuten, die gegen Mitternacht ihr Auto an einer Ecke lassen, ... "
      Vermutlich hat man selber ein Auto und will sich nun nicht die eigene Gemütlichkeit verbauen.

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    7. Liebe Martina, falls du mit "man" mich meinst. Ja, ich habe ein Auto, aber keine Parkplatzprobleme. Ich versuche deutlich zu machen, dass wir uns nicht gegenseitig jagen und ausgrenzen, sondern auch Verständnis haben sollten. Es ist aber doch auch völlig klar, dass ich diese fürchterliche Parkerei auf Gehwegen und Ecken nicht ausstehen kann. Bei den meisten Autofahrenden ist es notorisch, denen ist es einfach egal. Aber es mag doch auch mal echte Notfälle geben, ja auch aus Bequemlichkeit. Wir sind alle Menschen und verhalten uns gelegentlich falsch und wissen das auch. Deshalb finde ich die Abschlepp-Keule nur dann sinnvoll, wenn es richtig frech und mutwillig ist (parken und halten auf Radwegen, Parken auf Gehwegen zum Beispiel, und war so, dass niemand vorbeikommt), dann geh auch mal Einpacken oder einen Pepper auf die Seitenscheibe kleben. Die notorischen Falschparker, die brauchen die Lehre dann sdchon mal. Bleiben wir doch menschlich und verständnisvoll und blasen nicht zur Jagd aufeinander. Das meine ich mit meiner Bemerkung, dass Abschleppen echt "wüst" ist.

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    8. Liebe Christine, dann hast du es aber samt deines Artikeln nicht verstanden, denn deine Antwort " ... Deshalb finde ich die Abschlepp-Keule nur dann sinnvoll, wenn es richtig frech und mutwillig ist (parken und halten ... so, dass niemand vorbeikommt) ... " sagt es ja im Grunde schon: Kinder oder Rollstuhlfahrer bzw. Kinderwägen kommen an solchen zugeparkten Ecken nicht sicher oder überhaupt nicht vorbei.

      Die StVO hat hierfür klare Regeln geschaffen, warum also nicht umsetzen wollen bzw. Ausnahmen schaffen?

      Anscheinend ist es schlimmer, wenn auf dem makellosen Radweg einer parkt, als das Kinder (<8J.) gefährdet werden??!

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    9. @Christine zu deinem Statement "dass wir uns nicht gegenseitig jagen und ausgrenzen, sondern auch Verständnis haben sollten" zwei Stellen aus dem Video

      - thijs lucas wundert sich, dass wir mit NSU und Al Qaida auf eine Stufe gestellt werden.

      - ein zugeparkter KFZler findet es völlig normal, über den Gehweg auszupacken.

      Bei allem, was Recht ist, aber für diese Parkrambos und ihre Lobbyisten kann ich kein Verständnis haben.



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    10. Da kann ich dir nicht zustimmen, Christine. Ich empfinde Abschleppen keineswegs als wüst, eher im Gegenteil: Es war und ist doch erst der laxe Umgang der Behörden mit der StVO der dazu geführt hat, dass an allen Ecken und Enden den Regeln bis zum geht nicht mehr gebeugt werden. Ecken zuparken ist ja nur ein Aspekt. In der heutigen Zeit muss man leider eben auch mal ein Exempel statuieren indem man etwas konsequenter durchgreift. Es muss sich ja nur rumsprechen, dass abgeschleppt wird und dann wird sich die Problematik von selbst entspannen. Problem sind ja auch die viel zu geringen Bußgelder, z.B. fürs Falschparken. Würde man z.B., wie in anderen Ländern üblich, gleich mal einen dreistelligen Eurobetrag dafür in Rechnung stellen sehe die Sache auch anders aus. In Singapur zahlt man umgerechnet ein paar hundert Euro wenn man einen Kaugummi auf den Boden spuckt, in Vancouver wenn man die Kacke seines Hundes auf dem Gehweg nicht entfernt. Resultat: Es bleibt einfach sauberer.

      Und ich finde es keineswegs in Ordnung, wenn man um Mitternacht einfach eine Ecke zuparkt weil man keinen legalen Abstellplatz mehr findet. Natürlich verhalten wir uns alle mal falsch und solange dies mehr oder weniger unbewusst passiert ist es auch in Ordnung. Aber hier handelt es sich um mutwilliges Fehlverhalten und das sollte nicht toleriert werden.

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    11. Dass man erst mal einen Lösungsweg sucht, der das Problem ohne verhärtete Fronten und Gegnerschaft angeht, finde ich das eine gute Idee. Von einem Tag auf den anderen abzuschleppen ist schon eine sehr plötzliche Umstellung. Aber eine Mischung aus Ansprechen, größerem Problembewusstsein, Diskutieren im Viertel und wenn das alles nichts bringt am Ende angekündigt Abschleppen ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

      Wir haben ja so schon viele emotionale Gegnerschaften und tiefe Gräben.

      Sogar @PoliAuWei hat bestimmt anfangs die Leute angesprochen, ehe aus den Antworten der Berliner Falschparker sein Weg (Polizei anrufen, Diskutieren und abschleppen lassen) entstand.

      Man tendiert ja menschlich verständlich schnell dazu, andere in Sippenhaft zu nehmen und in Schubladen zu stecken.

      Fazit: ich halte Abschleppen für vertretbar und sinnvoll, wenn andere Möglichkeiten nicht greifen.

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    12. Lieber Halle Verkehrt, ungefähr so habe ich das gemeint. Übrigens hat bereits die Aktion und das enorme Medienecho in dem Viertel, wo die Aktion stattfand, ein bisschen etwas bewirkt. Es sind weniger Ecken zugeparkt. Das wird natürlich nicht lange anhalten. Und der nächste Schritt könnte sein, die Autofahrenden per Kärtchen oder Plakate direkt ansprechen und auffordern, nicht mehr dort zu stehen, und schließlich eben Anruf bei der Polizei und Abschleppen lassen, falls die Ordnungskräfte das dann auch anordnen. Das wäre mal ein Novum in Stuttgart. Aber die Stadt scheint ja entschlossen, was zu tun. Gewarnt wurden unsere Autofahrenden jedenfalls jetzt auch genug.

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  2. Das Problem mit dem "abschleppen ist wüst" und "andere Parkplätze anbieten" ist, dass die Anzahl der Autos von der Anzahl der verfügbaren Parkplätze abhängt. Dabei gelten sowohl legale als auch illegale Parkplätze als verfügbar, wenn es kaum Unterschiede durch Restriktion gibt.
    Einfach nur mehr Parkplätze anbieten wird langfristig dazu führen, dass noch mehr Autos in die Stadt kommen ziehen und die Falschparkersitiation bestehen bleibt bzw. nach kurzer Zeit wieder hergestellt ist.

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    1. Im Prinzip schon, sehe ich auch so, Thijs. Parkplätze erzeugen Parkplatzsuchverkehr. Allerdings wird das Abstellen eines Autos zwischen, sagen wir 22 und 8 Uhr morgens in der Rewe-Tiefgarage in der Kolbstraße für jemanden, der in der Zellerstraße wohnt, nur die absolute Notlösung sein, weil er oder sie dann fünf Minuten zu Fuß gehen muss. Und er oder sie müsste um 8 Uhr das Auto aus dem Parkhaus herausgefahren haben, weil es beispielsweise ab dann Geld kosten würde. Aber es wäre eine gute Antwort auf alle, die sich darüber beschweren, dass die Stadt ihnen die Parkplätze wegnimmt und meinen, ein Verbot von Parklette helfe und man müsse am besten die Bäume wieder wegnehmen, die man auf Parkplätze gepflanzt hat. Wir Radfahrende wollen ja eigentlich in diesen Viertel auch mindestens zwei Parkplätze pro Straße für Radbügel haben. Na ja, Umbau von Gewohnheiten ist halt schwierig.

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    2. Fünf Minuten laufen, die Notlösung? Wir hatten mal eine Wohnung in Düsseldorf, da waren es immer wenigstens zehn Minuten zu Fuß zu einem legalen und halbwegs günstigen Parkplatz für die Nacht. Als wir in Meerbusch gewohnt haben, sind wir praktisch jede Strecke nach DDorf mit dem Rad gefahren, weil Parkplätze teuer sind und Falschparken auch ohne Behinderung teuer ist.

      Letztens hatten wir eine Ferienwohnung in Karlsbad, da waren es 12 Minuten zu Fuß zur halbwegs bezahlbaren Tiefgarage (27€/Woche, 60€/Monat). In der Ferienwohnung in SF vor ein paar Jahren eher eine Viertelstunde (mit einem kleinen Auto für US Verhältnisse, Camry).

      Für 60€ pro Monat Supermarkt-Tiefgaragen/Parkplätze von 20:30 bis 8:30 nutzen zu können (etwas Überschneidung hat für die Supermärkte auch den Effekt, dass Nachtparker schnell einkaufen) fände ich super, da es für alle die Lage entspannt.

      Aber solange falsch parken billiger ist, als solch eine Lösung würde sie keiner annehmen.

      Bei konkreten Gefährdungen und massiven Behinderungen gehört konsequent abgeschleppt. Und zwar abends auch zwischen 18:00 und 22:00 und morgens ab 6:00.

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    3. Ich sehe es ganz genau wie Thijs: prinzipiell ist in solchen Vierteln der Bedarf an Autos "unendlich" = über doppelt so hoch, wie physisch realisierbar ist (Zweitwagen etc). Es wird also immer eine feste Quote mehr Autos geben (ich rate mal 15-20%), als eigentlich hinpassen, weil drüber hinaus es einfach extrem anstrengend für den Autofahrer selbst wird. Hier in unseren Stadtvierteln ist die Anzahl der Parkplätze (auf Kosten der Fahrbahn) immer weiter erhöht worden, aber der "Parkdruck" ziemlich konstant geblieben. Wenn jetzt durch Supermärkte oder ähnliches 100 zusätzliche Nachtparkplätze (aber auch erst ab Ladenschluss, oder?) freigemacht werden, ist die Situation in einem Jahr wieder identisch, nur eben mit 120 Autos mehr.

      Den Ausweg sehe ich tatsächlich nur in Mobilitätsangeboten, die der hohen Wohndichte gerecht werden. Von 5000 Autos in so einem Stadtviertel werden die "untersten" 10% garantiert so wenig und selten benutzt, dass Carsharing konkurrenzfähig ist (war früher mal ca. 9000km/Jahr).

      Und wer Carsharing statt eigenem Auto nutzt, trifft bei jeder Fahrt eine Entscheidung zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern, die dann meistens sinnvoll und rational ist - weil jede einzelne Autofahrt ihren wirklichen Preis kostet und nicht durch die jährlichen und monatlichen Kosten künstlich billig ist.

      Man hat also nach wie vor das Auto zur Verfügung, wenn man es braucht (sogar je nach Anwendungszweck die passende Größe), sogar mit festem Stellplatz (nie wieder Parkplatzsuche!), man nutzt es aber seltener.

      Klar geht das nicht für die Berufspendlerin oder irgendwelche Studenten, die jedes Wochenende drei Tage irgendwo hinwollen, wo man nur mit dem Auto hinkommt. Aber bestimmt gibt es auch bei Euch, wenn es geschneit hat, die Autos, die noch zwei Wochen den orginalen Schnee drauf haben.

      Untersucht und belegt ist das alles, das Thema ist ja eher ein 1997 oder 2007 Thema. Kunden von klassischem Carsharing haben weniger eigene Autos, sie fahren im Schnitt jedes Jahr Kundesein weniger.

      Jetzt, wo das Elektrorad auch bergige Städte prinzipiell fahrradfreundlicher macht, und wo auch Autostädte wie Stuttgart vielleicht den ÖPNV noch ein bisschen attraktiver gestalten müssen (Gespenst Fahrverbot), solltet ihr wirklich noch mal mit der Stadt und mit Stadtmobil reden und es versuchen.

      Wenn mein Michmädchen weiterrechnen darf: wenn von 5000 Autos prinzipiell 500 gut ersetzbar sind, und man pro Auto 10 Jahre Laufzeit rechnet, ehe ein Ersatz fällig ist, sind das pro Jahr immerhin 50 Autos, die man durch 5 Carsharingstellplätze ersetzen kann. Also jedes Jahr auf 5000 Autos 45 freie Stellplätze! Das müsste doch schon ein relevanter Teil der Anzahl der Kreuzungen sein, oder? ;-)

      Disclaimer: meine Einblicke in das Thema Carsharing resultieren aus der Arbeit für einen Carsharing-Dienstleister, die wiederum aus der Überzeugung vom Konzept resultiert.

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  3. In dem Artikel war die Rede von mehr Überwachung. Wenn ich das richtig mitbekomme, ist jedoch die Überwachung im Stuttgarter Westen nur tagsüber, oder gibt es auch neue Stellen, die nach 20 Uhr abends kontrollieren. Falls dort nämlich eine konsequente Kontrolle stattfinden würde (mind. 1x wöchentlich) könnte das die Anzahl der Autos und der Fahrer verringern.

    Nebeneffekt: Bei ständigen Falschparkens kann man schon heute den Führerschein verlieren. Es trifft also über den Weg dann doch die richtigen und nicht die, die nur selten mal was falsch machen.

    KaivK

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  4. Bequemlichkeit ist so eine Sache: Seit in Bad Cannstadt das Parkraummanagement eingeführt wurde, ist es günstiger mit dem Bus als mit dem Auto dorthin zu fahren. Das Tagesticket kosten immerhin 8,50 €. Natürlich finde ich das als gelegentlich Betroffener doof. Dennoch halte ich das Konzept grundsätzlich für den richtigen Ansatz. Auch mein Wohngebiet wird von Pendlern zugeparkt. Alles eine Frage der Perspektive.

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    1. Das Parkraummanagement ist eine gute Sache, weil es die Wohngebiete von Pendlern freihält. Leider ist es im Westen und Süden so, dass nachts die Parkplätze für die Anwohner/innen nicht ausreichen. Was nicht nur daran liegt, dass die Leute ihren Autobesitz nicht nach dem faktischen Parkplatzangebot richten, sondern auch daran, dass entweder öffentliche Parkgaragen nachts nicht freigegeben werden oder wenn, die Leute das gar nicht nutzen, weil sie nicht ein paar Minuten zu ihrem Auto gehen wollen. Immer noch herrscht die Auffassung vor, das eigene Auto müsse jederzeit schnell erreichbar sein, also möglichst nah vor der Tür stehen.

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