16. November 2022

Ästhetik des Radparkens

Radabstellanlagen haben durchaus architektonisches und stadtgestalterisches Potenzial. 

Langfristig brauchen wir überall Fahrradparkhäuser wie es beispielsweise in Leipzig eines an der Uni gibt. Aber viele von uns würden sich schon über nette Radabstellanlagen an den Bahnhöfen und in vor allem in Wohngebieten freuen.  

In Böblingen gibt es am Bahnhof diesen eleganten Radabstellplatz. Platzsparend in eine Stützmauer integriert und mit Dach.  Das Foto machte Blogleser Matthias. Selbst an einem Sonntagabend, schreibt er, war die Anlage gut belegt. 

Nicht ganz so elegant, aber doch auf den ersten Blick freundlich und zugänglich wirkt diese Radgarage am Esslinger Bahnhof. 






Nicht ganz so einladend, aber abschließbar und damit sicherer, sind die Fahrradgaragen am Stuttgarter Hauptbahnhof (falls man sie findet). In der Box rechts scheinen keine Räder zu stehen. Offensichtlich ziehen es doch etliche vor, die Räder am Zaun anzubinden. Kostet schließlich auch Geld, das Rad da reinzustellen. Und das ist auch ihr Nachteil. 



Auch Zürich hat an der TH eine ungewöhnliche Radabstellanlage.







Und bequem am Stück auf die Schnelle irgendwo hinstellbar sind diese Radabstellbügel, gesehen in Möhringen. 



Der Alltag sieht allerdings weit weniger interessant oder gar hübsch aus. Felgenkiller (links oben) oder gar keine Radabstellanlagen wie an der Liederhalle (rechts oben), auch nichts am Theaterhaus (links unten) und wenn man in Wohnstraßen solche Baumschutzstangen findet, ist man schon dankbar (rechts unten). 







Und dann schauen wir noch nach Freiburg. Hier sehen wir (im Oktober) an der Uni- Bibliothek, an der eine Fahrradstraße vorbeiführt, ganz viele Fahrräder stehen - in der Fußgängerzone. Man hat dort, offenbar weil der Bedarf groß ist, immer noch eine Reihe von Fahrradbügelreihen aufgestellt. Ich finde ja, das hat was, sogar was Ästhetisches. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen