21. Mai 2026

Neuer Bordstein bringt Verschlechterung fürs Fahrrad

Die weit verbreiteten drei-Zentimeter-Bordsteine sind Hindernisse für den Radverkehr, vor allem dann, wenn sie tatsächlich fünf Zentimeter hoch sind. 

Beispielsweise in Heumaden in der Korianderstraße, wo es an der Bildäckerstraße (bei der Kirche) auf den Radweg Richtung Böckelstraße hoch geht (Karte unten). Da wurde unlängst ein alter hoher kantiger Bordstein durch einen niedrigeren abgerundeten Bordstein ersetzt. Der Vorteil der vorigen Lösung war aber: Es gab eine Asphaltanrampung (Bild 2). Die gibt es jetzt nicht mehr. Und deshalb gibt es jetzt  einen Rums. Denn der Bordstein ist nicht nur drei Zentimeter, sondern grob gemessen, fünf Zentimeter hoch. Der Straßenbelag senkt sich zum Bordstein hin ab, und bei Regen sammelt sich da Wasser. Auch der angesammelte Dreck verhindert, dass wir genau sehen können, wie hoch der Bordstein ist. Das kann beim Einbiegen und schräger Anfahrt dann auch mal zu einem Sturz führen, vor allem, wenn es dunkel ist. 

Wir sind es so sehr gewohnt, dass die Untergründe, auf denen wir fahren sollen (vor allem dann, wenn unsere Routen abseits der Fahrbahnen geführt werden) uneben, voller Wurzelaufwürfe, Absätze oder  Bordsteine sind, dass wir darüber schon gar nicht mehr nachdenken, oder erst dann, wenn es uns - was auch erfahrenden Radler:innen passieren kann - hinlegt, weil wir das Hindernis nicht wirklich gut erkennen konnten und es uns hinlegt. 

Ich vermute, dass die Bauarbeiter, die sowas - mit einer sicherlich genauen und richtigen Anweisung der Stadt - anlegen, sich nicht vorstellen können oder wollen, was Zweiradfahrende brauchen und was sie in Gefahr bringen kann. Auf dem Fahrrad spürt man jeden halben Zentimeter Höhenunterschied, im Auto nicht. Dieser Bordstein ist mit einer Art Autofahrermentalität angelegt worden. Ein oder zwei Zentimeter mehr werfen ein Auto nicht aus der Bahn und verlangen vom Menschen im Auto kein Fahrkönnen, erfordern vom Menschen auf dem Rad aber dezidierte Aufmerksamkeit und Radfahrkönnen. 

Hätte man hier nicht zeitgemäß und fahrradfreundlich denken und Blindenleitsteine verlegen können, die ebenerdig zur Fahrbahn abschließen? So hoch wie der Bordstein hier ist, muss es - finde ich -  eine Korrektur geben, beispielsweise wieder mit einer Asphaltanrampung.  

Und allen, die meinen, ja ja, da kann man doch einmal ... die sollen sich nicht so anstellen ... schieben oder sonstwas tun ..., es gibt Wichtigeres als diesen Bordstein, möchte ich zu Bedenken geben, dass wir Radfahrende unzählige Bordsteine auf unseren Wegen haben, die wir hoch und runter müssen. Und zwar immer dann, wenn wir abseits der schönen glatten und bordsteinlosen Fahrbahnen geführt werden, die das Tiefbauamt den Autofahrenden unter ihre vier Reifen legt. Autofahrende werden nur dann mit Bordsteinen konfrontiert, wenn sie in Tempo-30-Zonen einen Gehweg überfahren müssen oder wenn sie in eine Fußgängerzone reinfahren. Auf der B14 oder B27 gibt es keine Bordsteine (außer denen längst zur Faahrtrichtung). Auf der Hauptradroute 1 gibt es hingegen unzählige. 

StuttgartMaps
Wir radeln auf der Gullilinie durch die Stadt, hopsen Bordsteine rauf und runter, Regenablaufrinnen heben uns aus dem Sattel, immer wieder gibt es diesen Rums. Und bei Regen steht das Wasser auf den Radfahrstreifen.

Wieso kriegen wir Zweirädrigen eigentlich die schlechteren und absatzreicheren Fahruntergründe als die Autofahrenden? Es sind die Kleinigkeiten, vor allem wenn sie sich an vielen Stellen häufen, die das Fahrradklima in einer Stadt ausmachen, nämlich ob sich Radfahrende wertgeschätzt fühlen oder als Verkehrsteilnehmende zweiter Klasse. 

 

17 Kommentare:

  1. "Hätte man hier nicht zeitgemäß und fahrradfreundlich denken und Blindenleitsteine verlegen können, die ebenerdig zur Fahrbahn abschließen" So wie in der Burgstallstraße, ganz neu gemacht, mit eingebautem Extra-Rums?

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  2. Gut gemeint ist immer noch nicht gut gemacht. Und dann kommen zur Planung auch noch die Ausführungsfehler dazu, und schon sieht es so aus wie oben.
    Ich frage mich schon lange, warum es immer diese Absätze braucht. Für Rollstuhlfahrer sind die doch immer noch ein schier unüberwindliches Hindernis.
    Vielleicht sollten die Planer mal mit den Betroffenen reden und sich erklären lassen, was die brauchen und nicht was planen, von dem sie denken, dass das für andere gut wäre. Kommunikation soll da, hab ich mal gerüchteweise gehört, der Schlüssel zum Erfolg sein. Und dann auch Annehmen der Vorschläge. Und, ich galube, das ganze nennt sich dann Transparenz oder irgendwie sowas wie "Kommunikation auf Augenhöhe". Sind im Tagesgeschäft nur leider mehr Floskeln als Taten.
    Karin

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    1. Liebe Karin, diese drei-Zentimeter-Bordsteine gehen auf Gespräche mit Blinden zurück, die mit dem Stock erkennen können wollen, wo der Gehweg endet. Inzwischen allerdings hat man diese Blindenleitsteine, um genau diese Bordsteine zu vermeiden.

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    2. Was machen die Leute, die sich so etwas ausdenken, eigentlich beruflich?
      Hier in Braunschweig ist es inzwischen (noch nicht lange) üblich, dass so ein Überweg 2-geteilt wäre! Für Rad-, Rollstuhl-, Sonstwasfahrer•innen sehr tief abgesenkter Bordstein mit taktilem Blinden-Leitsystem Kennung "hier nicht"! Und Für den Fußverkehr andere Hälfte mit höherem, für Blinde leicht "ertastbare" Bordstein und entsprechender Kennzeichnung mit den taktilen Bodenelementen. Heißt "Braunschweiger Modell". Andeutungsweise erkennbar auf diesem Photo
      https://weststadtbs.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/03/240229_1600f_orientierung_gebaeudebrueter_imwasserkamp.jpg
      Besseres habe ich jetzt gerade nicht zur Hand.

      Gruß

      Rainer

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    3. Danke. Ja man kann den Radverkehr freundlich und liebevoll unterstützen oder eben nicht.

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  3. Radfahrer, da sie dem Gemeinwohl dienen (indem sie das Klima schützen, keine Unfälle mit Tausenden Toten und Verletzten verursachen, keine Abgase und Feinstaub in die Luft pusten, die Zehntausende krank machen und vorzeitig töten, und die so die öffentlichen Haushalte jährlich um viele viele Milliarden entlasten), haben ein Recht auf die direkten Wege, die glatte Fahrbahn, den regelmäßigen Reinigungs-, Winter- und Entstandhaltungsdienst.

    Aber was erzähl' ich denn da, in unserer Gesellschaft geht's ja gar nicht um's Gemeinwohl... : - D

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  4. in dem Zusammenhang wird dann immer über die Rennradfahrer und andere mit schmalen Reifen gelästert, dass die eben mit ungeeigneten Fahrrädern unterwegs sind.
    Dabei stören mich solche Schwellen mit dem Rennrad so gut wie gar nicht, denn da kann ich drüber hupfen, mit dem Pendlerrad und relativ vollen Satteltaschen stören die tatsächlich ziemlich. Mein Arbeitslaptop hat ziemlich gelitten wegen der vielen kleinen Rumpler die so auf dem Weg durch die Stadt wegen der Schwellen auf ihn einwirken. Da ich keine Lust hab, nur um den teuren Rechner zu schützen, mit Rucksack zu fahren, habe ich mir eine doppelt gepolsterte Innentasche für den Rechner zugelegt, ob das reicht damit der die drei Jahre übersteht, die ich den normalerweise habe, wird sich noch zeigen.
    Und klar, könnte ich über jeden Bordstein schieben, also so abschnttsweise alle 150 m , das heist dann ca 6 mal abbremsen und wieder los fahren, und wenn hinter einem einer ohne Gepäck ist, der hupft statt schiebt, kommt es zu Konflikten.

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    1. Danke für den schönen Hinweis auf die Inhalte von Satteltaschen, die unter den Hopsern leiden. Hatte ich noch gar nicht bedacht, obgleich ich auch mit Satteltasche fahre. Ich achte beim Verstauen meiner Einkäufe darauf, dass die Äpfel oder Erdbeeren nicht aus der Satteltasche springen, wenn es wieder mal irgendwo rauf oder unter geht.

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    2. Das herausspringen ist leider nur das kurzfristig offensichtliche
      Das durchgeschüttelt werden tut vielen Dingen nicht gut, und mein letzter Laptop hat nach zwei Jahren massive Schäden davon getragen.
      Also etwas was man nicht beim Auspacken nach der ersten Fahrt merkt.
      Wein Sekt und Cola muss ich selten transportieren, aber die würden auch massiv leiden, bzw bräuchten eine lange Ruhephase nach dem Transport.
      Und der Laptop ist halt jeden Arbeitstag 50 km in der Tasche, und das auf der Strecke die ich "zeitoptimal" fahre.
      mit empfindlichen Einkäufen, kann ich die relevanten Stellen auf dem Weg vom Laden bis nach haus tatsächlich mal etwas vorsichtiger fahren, falls ich dran denke was nicht immer der Fall ist, und dann dazu führt, dass ein Ei oder ein Apfel sich zum baldigen verzehr anmelden. (weil die ein bissche gelitten haben)

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    3. Ich find das auch so geil, wenn sich irgendwo wer das Auto an nem Schlagloch beschädigt, nickt der ganze Club im Takt zur Tirade und rät dazu, die Stadt zu verklagen.

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  5. Nicht zu vernachlässigen sind auch die Energieverluste nicht nur durch Schläge und Stöße sowie ständiges Abbremsen und Wiederanfahren, sondern auch durch rauen und unebenen (sei es durch Fehler bei der Anlage, mangelnder Instandhaltung, oder Zerstörung des Fahrbahnbelags duch das Walken der - immer schwereren - motorisierten Fahrzeuge) Fahrbahnbelag.
    Verschiedene Tests haben gezeigt, dass die Energie, die durch Rütteln im Körper erzeugte Reibung absorbiert wird, nicht unerheblich ist, und z.B. auf Pflaster oder dgl. mehr als die Hälfte der überhaupt zur Verfügung stehenden Antriebsenergie ausmachen kann.
    Die muss besonders von Radlern ohne Motorunterstützung rein aus Muskelkraft ausgeglichen werden.
    Man kann das bis zu einem gewissen Grad durch breite, flexible Reifen und angepasste Reifendrücke abmildern, aber eben nur sehr teilweise.

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  6. Das mit dem Laptoptransport in der Satteltasche ist ja wirklich problematisch, wie ich hier lese. Ich habe meinen meist in einem Rucksack transportiert, den ich in eine Box auf dem Gepäckträger gelegt habe. Zum Glück keine lange Strecke, und Schäden gab es keine. Aber auf langen Wegen ist das wirklich was anderes. Danke für diese Hinweise.

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  7. Teil1
    Es klafft ein epistemisches Loch!
    Ganz im Gegensatz zum Bereich Arbeitssicherheit, wo Vibrationsbelastungen seit langem als Krankheitsverursacher thematisiert, erforscht und gesetzlich wie technisch berücksichtigt werden, findet dies im Bereich 'Fahrrad' nicht statt.
    Bis auf die Arbeit von einigen 'Aktivisti' (zB "Erschütternde Wege" aus den 80er Jahren, einige Beiträge in der 'Fahrradzukunft') wird dieses Thema untererforscht, unterberichterstattet und von Richtlinien/Schutzgesetzgebungen nicht erfasst.
    Fatal aus mehreren Gründen:
    - Erheblich höhere Anstrengung, reduzierte Erreichbarkeit
    Nicht nur die Vortrieb schaffende Muskelarbeit geht in die Anstrengung ein, sondern auch die erhebliche Arbeit unserer Stützmuskulaturen, welche umso mehr aktiviert werden muss, je intensiver und länger die Vibrations- und Stoßbelastungen auf unsere Körper einwirken. Erhöhte Anstrengung beschränkt dabei den realen Erreichbarkeitsradius mit dem Rad und steht einer ökologisch-sozialen Verkehrswende entgegen. 'Oberfläche' ist ja nicht lediglich 'Komfort', sondern zugleich auch Reisezeit und Gesundheit!
    - Erhöhte individuelle Mobilitätskosten
    Miese 'Radinfra' mit den bekanntermaßen strukturell minderwertigen Oberflächen ist zwar in Bau und Unterhalt relativ günstig, verlagert aber die Kosten in den individuellen Bereich, indem die Fahrräder vermehrt mit Vibrationsschutzsystemen ausgestattet werden (Federgabeln, etc.), die, abgesehen von den erhöhten Anschaffungskosten, erhöhte Wartungsarbeit, mehr Gewicht und geringere Effizienz mit sich bringen, was wiederum den Trend zur teuren Motorisierung des Radverkehrs verstärkt und weg führt von 'günstig, nachhaltig reparierbar' hin zu 'teuer mit eingebauter Obsoleszenz'.
    - Ausschluss vulnerabler Gruppen
    Vor allem in höherem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für Arthrose, Arthritis und div. rheumatische Erkrankungen, was die Schwelle von gesunder Gelenkanregung durch Vibrationen hin zu schädigender Überlastung verschiebt. Zugleich sind diese Gruppen verstärkt gefährdet bei schlechten Oberflächen die sogenannten 'Alleinunfälle' zu erleiden, die oft gar nicht so 'allein' stattfinden, sondern in Kooperation mit der strukturell minderwertigen Planung und Bauausführung der bekannt schlechten 'Radinfra' aka 'Rüttelstrecke' geschehen. Auch die Kombi von nachlassender/beeinträchtigter Sehfähigkeit und schlechten Oberflächen dürfte relevant sein, wird aber nirgendwo einer Betrachtung unterzogen.

    Keine Renditerelevanz -> also keine Drittmittel.
    Keine politische Präferenz -> also keine staatlichen Mittel.

    Alfons Krückmann

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  8. Teil2
    Vertiefende Untersuchungen zu diesem Thema sind längst überfällig!
    Z.B.:
    - Quantifizierung der Reisezeitverluste durch schlechte Oberflächen in Zusammenarbeit mit der Sportwissenschaft -> Erreichbarkeitsradien!
    - Anwendung der Prinzipien des Arbeitsschutzes auf die Oberflächen induzierten Schädigungspotentiale beim Radverkehr
    - Evidenzbasierte Erstellung von Oberflächenmindeststandards in den Richtlinien
    - Verhaltensanalysen der Nutzer:innen durch Vergleichsstudien mit Wegen guter und schlechter Oberflächenqualitäten (hab mal längere Zeit beobachtet, warum in Münster viele Radf. auf die Gehwege ausweichen bei gleichzeitig leerem Radweg:
    Radwege hatten gefaste Klinker, Gehwegplatten waren vibrationsärmer, wobei der Regelverstoß den Radfahrenden NICHT bewusst war und sie bei Befragung nicht sagen konnten warum sie den Gehweg befuhren, was auf unbewußtes(!) instinktiv-kluges Vibrationsvermeidungsverhalten hindeutet).
    - etc.
    - etc.
    Siehe jüngst dazu auch:
    https://www.velototal.de/2026/05/21/neue-eu-maschinenverordnung-r%C3%BCckt-sto%C3%9Fvibrationen-und-ganzk%C3%B6rpervibrationen-in-den-fokus/
    Die Fahrradindustrie sieht - oh Wunder - die Lösung natürlich in noch aufwändigeren und noch teureren Fahrradkonstruktionen, statt in einer Reform der Regelungen für Radfahroberflächen, was der 'Nische' der renditefaulen 'Biobikes' ein langes und nachhaltiges Leben bescheren könnte, statt wie zur Zeit die Fahrräder immer stärker zu teuren wartungsintensiven vollgefederten Motorrädern 'weiterzuentwickeln'.
    Interessant bei diesem Thema auch der historische Rückblick.
    Radwege wurden zu Beginn des 20.Jhd. vor allem aus zwei Gründen angelegt:
    1. Fahrradvereine forderten bessere (!!!) Oberflächen als auf den Pferdemist-Kopfsteinpflaster-Fahrbahnen
    2. Freiräumen der Fahrbahnen für die geplante Massenautomobilisierung.
    Während Punkt zwei vollumfänglich übererfüllt wurde, konnte die Intention der besseren Oberflächen im 'Wiederaufbau' nach WK2 ins genaue Gegenteil verkehrt werden. Die für's Radfahren bestimmten Nebenanlagen sind seit Jahrzehnten in Schulnoten ausgedrückt in der Regel von 2-5 Noten schlechterer Qualität, was bereits in der Planung exakt so vorgesehen ist (zB mickrige 35cm Oberbau ab Planum, geringe Entwurfsgeschwindigkeit, etc.) und in der fehlenden/mangelhaften Wartung konsequent fortgeführt wird.
    Wie im Artikel richtig festgestellt erhalten die angeblich ja zu reduzierenden Kraftverkehre beste teure Oberflächen und der angeblich ja zu fördernde Radverkehr erhält minderwertige oft gerade mal viertklassige Rüttelstrecken mit allerlei zusätzlichen Hindernissen.
    Das klaffende epistemische Loch wird damit durch ein klaffendes Loch zwischen den 'nachhaltigen' Sonntagsreden der 'Radverkehrsförderer' und dem real existierenden zerrütteltem Radfahr-Alltag ergänzt.
    Besserung in Sicht?
    Bis auf Weiteres: Nein, sondern mehr davon.
    Alfons Krückmann

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  9. Eine Studie gibt es schon: Das UPI-Institut in Heidelberg hat errechnet, dass eine glatte Oberfläche aus Feinasphalt den Energieverbrauch gegenüber einer Oberfläche aus rauen Betonverbundsteinen um 40 Prozent senkt und damit die in realistischer Zeit erreichbaren Ziele um bis zu 50 Prozent vergrößert. Eine nicht vom automatisierten Straßenfertiger gemachte, sondern nur eine gewalzte Oberfläche erhöht den Energieaufwand bereits um 20 Prozent. (siehe: https://dasfahrradblog.blogspot.com/2023/05/bodenwellen-kosten-radfahrende-viel.html#more)

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  10. Bei uns hatten Sie an einem Weg der von Radfahrern und Fußgängern benutzt wird an einem Teil (fast halbe Breite) neue Kabel verbuddelt. Alles danach wieder geteert. Auf eine Länge von schätzungsweise 300m ist das für ungefederte Räder nun eine leichte Buckelpiste. Bei Regen sieht man überall kl. Pfützen stehen. Ich fahre falls nichts los immer auf alten Teerbereich.

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