11. November 2013

Der Pedelec-Bausatz

Er heißt Copenhagen Wheel und wurde anlässlich der Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 vom Massachusetts Institute of Technology entwickelt. Das FlyKly Smart Wheel ist die leichtere und schlankere Version des Typs. 

Es ist, einfach gesagt, ein Bausatz, mit dem man ein beliebiges altes oder neues Rad zu einem Pedelec umrüsten kann. Also zu einem Fahrrad mit einem Elektromotor, der den Pedaltritt unterstützt. 

Das besondere dabei: das FlyKly Smart Wheel lädt die Batterie auch auf, wenn man bremst oder bergab fährt. Man wird sie allerdings oft genug - sie soll 30 Km reichen - an der Steckdose aufladen müssen. Und dazu muss man leider das ganze Fahrrad (oder das ausgebaute Hinterrad) zum Stecker tragen. Oder anders: Man braucht eine Steckdose im Fahrradkeller oder in der Garage oder muss das Rad in die Wohnung schaffen.
Das gesamte System ist in der Radnabe des Hinterrads integriert. Die Schale ist groß und auffällig, enthält aber dafür alles: Motor, Akku, Gangschaltung, Drehmomentsensor und GPS. Gesteuert wird das ganze System übrigens über ein Smart-Phone mit einer speziellen App. Das Smartphon dient übrigens nicht nur als Display und Steuerung, sondern auch als Schlüssel. Man schließt damit das Rad ab. Wird es trotzdem geklaut, meldet der GPS-Chip, wo es gerade ist. (GPS-Chips zur Diebstahlsicherung gibt es zwar längst, aber sie sind entweder ziemlich teuer oder nicht besonders funktionstüchtig, und man muss sie extra am Rad verstecken.)

Damit man sich das vorstellen kann, ab besten das Video angucken, englisch, aber verständlich. 
Hier noch einmal der Link FlyKly Smart mit der kompletten Information über Technik, Team und Entwicklungsplan. 
Hier der Link zur Facebookseite von Copenhagen Wheel.
Und hier noch der Link zu einer deutschen Seite.

Richtig billig ist es auch nicht. Zwischen 600 und 100 $ muss man dafür auch hergeben. Aber schick ist es schon. Wie gut es funktioniert, kann ich nicht sagen. Man müsste es mal im Alltag testen.



Keine Kommentare:

Kommentar posten