11. Juni 2016

Hauptradroute 2 Ostheim-Wangen-Hedelfingen kann gebaut werden

Die Route stand im Gemeinderat, genauer dem zuständingen Ausschuss, noch einmal zur Disposition. 

Obgleich sich der Gemeinderat vor vielen Jahren einstimmig für den Ausbau des Hauptradroutennetzes ausgesprochen hatte, bekamen jetzt einige kalte Füße, als es an die konkrete Umsetzung ging. Was schreckte, war, dass wegen der Radfahrstreifen knapp 50 Parkplätze im Indusrtriegebiet und eine von zwei Linksabbiegespuren und eine Rechtsabbiegespur wegfallen. Dann doch lieber keine Radverkehrförderung.

9. Juni 2016

Och nö, so geht das doch nicht!

In der Tübinger Straße - Hauptradroute 1, täglich zweitausend Radler - wird gebaut. Und zwar an der Schleuse. Und die ist nun einfach so dicht Richtung Marienplatz.

Sandhaufen, Baumaschinen. Kein Umleitungsschild, keine Fortführung für Radler. Die müssten jetzt wie die Autos weiterradeln Richtiung Österreischer Platz, rechts Hauptstätter, dann die nächste Straße rechts wieder rein. Oder als Geisterradler durch.

Übermorgen gehört Stuttgart den Radfahrerinnen und Radfahrern

Die Stadt, Radverbände, Fahrradläden und politische Parteien laden ein zum 11. Fahrradaktionstag Sattelfest am Samstag. 

Diesmal gehört der Schlossplatz keine zwei Tage dem Fahrrad, sondern nur am Samstag, von 11 bis 19 Uhr mit Bühnenprogramm, Infos zur Radsicherheit, vielen schönen Fahrrädern, auch Pedelecs, Rikschas, Lastenrädern, Ratespielen und so weiter.

Am Sonntag veranstaltet die Critical Mass mit Unterstützung des ADFC eine Sternfahrt ins Zentrum. Hier gehts es zum Link mit Karte. 

Wir sehen uns.


7. Juni 2016

Betreff: Räder für Flüchtlinge


Blogleser Alfred schreibt mir: Räder für Flüchtlinge sind meist "Kellerfunde", von denen man sich schon lange innerlich verabschiedet hat. 

Wenn diese dann als Spende abgeholt werden, heißt es in der Regel "da fehlt nur Luft". Das stimmt dann. Mein zweiter Blick - unter Zuhilfenahme einiger Werkzeuge - ist dann meist aufschlussreicher.1. lässt sich die Sattelhöhe noch verändern ?
2. dito der Lenker
3. drehen sich die Naben noch?
4. sind die Reifen nicht nur ohne Luft, sondern auch so porös, dass diese nicht mehr verkehrssicher sind
5. und die Kette?
6. Bremsen?7. Schaltung ?
8. Klingel?
9. Licht/Reflektoren? Und
10. was wiegt - pardon - der Schrott.

5. Juni 2016

Radspaß auf dem Cannstatter Wasen

Pumptrack und Skill-Parcours für alle. Das wäre doch mal was für einen Sonntagsausflug.

Beides befindet sich sich auf dem Cannstatter Wasen, am Abgang von der König-Karlsbrücke, wo der Wasen-Sport-Sommer einen schönen großen Sport-Spielplatz aufgebaut hat, der bis September steht.

Mit einer kleinen Wand zum Bouldern, mit Slack-Lines, einem Basketballfeld, Tischtennisplatten, einem Beach-Volleyballfeld und eben den beiden kleinen Radparcours. 

Gut für Kinder, um das Fahrrad beherrschen zu lernen. Räder könnenausgeliehen werden. Auch Jugendliche und Erwachsene können sich auf den Skull-Parcours ausprobieren.




3. Juni 2016

Radfahren gegen Feinstaub

Ist Radfahren bei hoher Feinstaubelastung gesundheitsschädlich? Nein, sagt eine wissenschaftliche Studie der Univerität Cambridge, über die das Heise-Forum berichtet

Man fragt sich das ja immer, denn beim Radfahren holt man tiefer Luft als etwa im Auto. Und das Auto hat noch eine Kabine rund herum.

Feinstuabpartikel könnten also tiefer in die Lunge vordringen als bei Menschen, die sich nicht bewegen, und so ins Blut gelangen. (Mal abgesehen davon, dass die winzigen Partikel auch bei Menschen, die nicht tief atmen, ins Blut kommen.) Die Untersuchung zeigt aber, dass der Vorteil von Bewegung den Nachteil von Feinstaub überwiegt: Radfahrende (auch Fußgänger) mindern ihr Risiko, für Diabetes, Herzerkrankungen und manche Krebsarten erheblich. Nur in sehr stark feinstaubelasteten Städten wie Delhi kippt der gesundheitliche Vorteil der körperlichen Bewegung nach etwa einer Stunde in einen Nachteil. Das ist für Stuttgart nicht der Fall.

1. Juni 2016

Kissen auf der Straße

Man nennt sie Berliner Kissen. Sie sollen in der Bolzstraße das Posen verhindern. 

Also dieses Schaufahren motorisierter Schlitten voller junger Leute, die sich dem Saturday-Night-Volk zeigen. Der Rundkurs über die Bolzstraße soll so unterbrochen werden.

Autos müssen hier sehr langsam tun, um drüber zu kommen. Radfahrende kommen dran vorbei. Schwellen auf der Fahrbahn sind ja grundsätzlich schlecht für Radfahrende. Aber ich finde, hier ist es ganz gut gemacht, die Durchfahrtspur für Räder ist breit genug.  Zwischen den Kissen am Königsbau kommt man auch in der Mitte durch.