25. März 2017

Wo hauptsächlich Paragraf 1 der StVO gilt

Das sind Wege, die nicht zu den Autostraßen gehören und auch nicht Radwege oder Gehwege sind. Zum Beispiel Feldwege. Hier gilt Rechts vor Links. Ansonsten muss man aufeinander achten und einander ausweichen. 

Autos (meist nicht erlaubt) müssen mit angepasster Geschwindigkeit fahren. Radfahrende auch. Fußgänger müssen aber auch ausweichen und beiseite treten. Traktoren sollte man auch Platz machen. Das ist zumindest das, was ich zur Situation auf Feldwegen, die man auch Wirtschaftswege nennt, gefunden habe. Beispielsweise hier.

23. März 2017

Schauen beim Fahren!


In Rotenburg an der Wümme hat es vorgestern einen furchtbaren Rad-Unfall mit zwei Jugendlichen gegeben. 

Wieder war ein Lastwagen beteiligt. Eine 16-Jährige starb dabei, ihr Bruder wurde verletzt. Zum Glück fahren in Stuttgart wenige Lastwagen. Sonst würden bei uns solche Unfälle auch häufig vorkommen.

Die Geschwister radelten am frühen morgen zur Schule. Sie fuhren auf dem Radweg parallel zur Bremer Straße, der durch einen Grünstreifen und etwas Gebüsch von der Fahrbahn getrennt ist und rollten dann auf den roten Radstreifen, der ohne weitere Ampelanlage über die querende Otto-von-Guericke-Straße führt. Ein 28-Jähriger LkW-Fahrer bog ab und sah wegen der tiefstehenden Sonne, sagt er, die beiden Jugendlichen nicht. An dieser Stelle kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, schreibt die kreiszeitung.

21. März 2017

Radfahren ohne Regelverstoß - geht nicht

Es ist nicht möglich, Radwege und Radrouten zu fahren, ohne die Regeln zu verletzen. Meistens sind es Kleinigkeiten.

Aber auch kleine Regelverletzungen sind Regelverletzungen. Wenn sie unvermeidlich sind, tragen sie dazu bei, dass Radfahrende das Regelverletzen regelrecht einüben und eine Ignoranz gegenüber Fahrbahnmarkierungen, Schildern oder Ampeln entwickeln. Das ist nicht gut so.

Etwa wie bei der Ausleitung aus der Fahrradstraße vom Marktplatz her auf den Radweg entlang der Holzstraße Richtung Charlottenplatz. Hier müssen Radler nach links und dabei eine doppelt durchgezogene Sperr-Linie überfahren.

19. März 2017

Fahrradparkplätze sind entscheidend

 Bihlplatz 
So formuliert es das Tiefbauamt der Stadt Zürich in seinem "Leitfaden zur Veloparkierung in Wohngebieten". 

Da heißt es: "ein zentraler Aspekt der Velonutzung ist die Frage der Parkierung. Da die meisten Wege zu Hause beginnen und enden, ist es insbesondere wichtig, dass Wohnhäuser und Siedlungen über qualitativ hochwertige Anlagen zur Veloparkierung verfügen." Dafür können auch wir Radler/innen selbst etwas tun. Mehr dazu unten.

Das Problem: Für Leute, die im dicht mit teils fünf- bis sechsstöckigen Häusern bebauten Westen oder Süden, in Heslach, im Stuttgarter Osten und so weiter wohnen, ist entscheidend, dass sie ihr schweres Pedelec nicht in einen Keller tragen müssen, bei der Frage, ob sie sich so ein Fahrrad anschaffen und damit zur Arbeit radeln.