11. September 2018

Spatenstich für den ersten Radschnellweg in der Region Stuttgart

Es kann losgehen. Gestern war Spatenstich für den ersten Radschnellweg, der Stuttgart in diesem Fall mit Böblingen und Sindelfingen verbindet. 

Er ist 7,7 km lang, führt auf der Römerstraße (gerne auch als Panzerstraße bezeichnet) von Böblingen/Sindelfingen durch den Wald nach Vaihingen Rohr  und zur Universität und soll im kommenden Frühjahr fertig sein. Ich habe mehrfach über die Pläne berichtet.

Landesverkehrsminister Winfried Hermann hat sich besonders dafür eingesetzt, dass es bei uns endlich losgeht mit schnellen Routen für Radfahrende. Und auch Böblingen ist da vorangeschritten.

Jetzt müssen in beiden Städten die Radler auch noch über bequeme Verbindungen in die Zentren geleitet werden. Wir haben immerhin die HRR 1, die aber erst in Vahingen an der Kaltentaler Abfahrt beginnt. Der Weg von Rohr bis dorthin ist zwar okay, hat aber keine Ähnlichkeit mit einer guten Radinfrastruktur. Da ist jetzt die Stadt Stuttgart am Zug.

Es mag sein, dass manche die Kopfsteinpiste der Stecke lieben, aber es war wohl mehr was für hartgesottene Radler, die die Römerstraße als Weg zur Arbeit benutzt haben. Das Kopfsteinpflaster ist historisch und denkmalgeschützt. Es wird nun vorsichtig mit einer Asphaltschicht abgedeckt. Die Denkmalschützter freut es, denn so wird das Pflaster konserviert. An einigen Stellen soll es sichtbar bleiben.

Größere Bedenken hat auch das Gerücht ausgelöst, dass die Strecke im Wald nachts beleuchtet sein solle. Das ist nicht der Fall. Was es aber geben soll, ist für winterliche Fahrradpendler eine mitlaufende Beleuchtung. Sie stört Insekten nicht erleichtert aber das Radeln bei Dunkelheit.

Kommentare:

  1. Ich finde es gut, dass die Strecke mit einer Teerdecke versehen wird, hoffe aber, dass die Autos, die dort ab und zu langfahren, diese nicht zerstören. Ich fand aber, dass auch das Pflaster, nicht Kopfsteinpflaster, sich vorher erstaunlich gut fahren ließ. Es war auf jeder Hälfte jeweiles eine Spur, die relativ glatt war. Bei Nässe ist aber Pflaster immer nicht ganz so angenehm wie Asphalt. Echtes Kopfsteinpflaster ist die reinste Hölle zu fahren, aber auch extrem selten heutzutage. Hoffenlich werden dann auch die Anschlüssstücke in die Stadt verbessert, da das die größeren Baustellen im Sinne der Fahrradfreundlichkeit sind. So auch der Kommentar eines Kollegen, der täglich aus Gärtringen nach Vaihingen radelt.

    In Berlin wurden viele solcher Plasterstraßen mit Asphalt übergossen, dann aber bei der neuerlichen Sanierung komplett rausgerissen und neu gemacht. Solche Asphaltdecken tendieren zumindest bei Autoverkehr an den Kanten der Plastersteine zu reißen, was auch keine sonderliche Überraschung darstellen sollte.

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    1. Autos sollten dort nicht fahren, es wird ein Schnellweg für Radfahrende, und Fußgänger/innen können dort noch am Rand entlang laufen, soviel ich weiß.

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    2. Christine, dort fahren zumindest regelmäßig die Mitarbeiter des Kampfmittel Räumdienst, sowie Förster. Bei Bauarbeiten und StauSauf der echten Panzerstraße fahren die Autos da rein, und an der Müllverbrennungsanlage über den Schotter, um dann an der Deponie wieder Richtung echter Panzerstraße zu fahren. Die Mitarbeiter der Müllverbrennungsanlage fahren gerne hinten durch das Tor raus und dann über den Radschnellweg auf die echte Panzerstraße. Bei Staus am Autobahnkreuz fahren die Autos Sindelfingen Ost raus, und dann durch den Wald am Mönchsbrunnen her über den Radschnellweg und weiter zur Behelfsauffahrt an der Mußberger Brücke . Insgesamt ist da schon einiges an Autoverkehr.

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  2. Ich finde, wir benötigen einen Anschluss in Vaihingen. Dazu müsste man auf der Waldburgstraße Parkplätze durch gute Radspuren ersetzen, zumindest aufwärts baulich getrennt. Hinter der Robert Koch Straße muss die Infrastruktur dann weiter in die Mitterwurzerstraße, und dann beim Rad und Fußweg zum Pullman Hotel am Bahnhof. Von dort irgendwie quer über den Busbahnhof in die Herrenberger Straße. Und schon ist die Lücke zur HR1 ordentlich geschlossen ohne dass die Radfahrer auf die Hauptstraßen müssen.

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    1. Die Machbarkeitsstudien sind bereits in Auftrag gegeben, es ist allen klar, dass es einen Anschluss von Rohr zur HRR 1 geben muss. Wann das dann soweit ist, und wieviel Widerstand in Vaihingen gegen Radsteifen dann alles bremst, das wird sich zeigen.

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    2. Die HRR 1 ist ab der Autobahnbrücke Rohrer Höhe ausgeschildert.

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  3. Sehr schön! Das Pflaster ist zwar prinzipiell nicht schlecht, mit dem Rennrad macht es aber definitiv keinen Spaß.

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  4. Hallo Christine,

    gibt es während der Bauphase eine Umleitung bzw. kann die Strecke weiterhin genutzt werden?
    Ich habe vor, am Wochenende die Radelthonstrecke zu fahren und die führt ja genau über die alte Panzerstraße.

    Viele Grüße,
    Andi

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    1. Soweit ich gehört habe, wird zuerst "unter Verkehr" gebaut". Am Ende bei der eigentlichen Asphaltierung geht das nicht mehr, bis dann sollte aber die derzeitige Baustelle an der Kreisstraße beendet sein.

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  5. Also ich bin da nicht so euphorisch. Ich finde, es riecht stark nach Effekthascherei: Möglichst schnell irgendetwas als Radschnellweg deklarieren, damit man vorne mit dabei ist. Eine bestehende gute Trasse im Wald mit etwas Asphalt einzukleiden reicht m. E. nicht aus, um das ganze Radschnellweg zu nennen. Zumal, wie ich gehört habe, ja noch nicht mal die Anbindung an beiden Enden gründlich geklärt ist.
    "Mitwandernde Beleuchtung"? Ob das die Sicherheit vermittelt, die gerade hier im Blog immer für nachtradelnde Frauen gefordert wird ...
    Ich werde dann mitjubeln, wenn man von der Autobahn bis zur Kaltentaler Abfahrt zügig durchkommt, am besten mit einem eigenen Übergang über die U-Bahn zwischen dem letzen Zipfel der Waldburgstr vor dem Bahnhof Vaihingen und der Herrenberger Str.
    Abgesehen davon: Christine, toller Blog, den ich lückenlos (und fast immer begeistert) mitverfolge!

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    1. Jan, ein überweg dort ist schwer vorstellbar, einerseits sind die Höhenunterschiede wegen der Oberleitungen nennenswert, was man anhand der Fahrradbrücke über die S-Bahn gut ausprobieren kann. Andererseits müsste man dort aufgrund der engen Platzverhältnisse wohl eine Rech steile Rampe bauen, was das ganze unattraktiv macht. Ich vermute, das viele dann am Radweg zum Pullman fahren. Der ist ebenerdig und kürzer.

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    2. Stimmt, lieber Jan, ich würde da nachts nicht radeln. Würde ich aber feststellen, dass morgens mit mir ein Dutzend andere pendeln, würde ich mich im Winter morgens da auch lang trauen. Diese Strecke ist bisher nicht ausgeleuchtet und wird befahren. Von denen, die da fahren wollen. Ich täte es halt allein nachts nicht, und viele täten es auch nicht, aber es ist damit keine Verschlechterung des Status Quo, sondern eine Verbesserung für alle, für die das eine Pendlerstrecke ist, und es erleichtert auch Wochendendradlern die Fahrt nach Stuttgart und zurück nach Böblingen. Bei Radschnellwegen, die fern des Verkehrs verlaufen, wird es immer das Problem geben, ob man sie nachts alleine radeln will, wenn dort niemand unterwegs ist. Wie auf einsamen Landstraßen und so weiter.

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  6. Hallo Christine, Gibt es eigentlich schon Pläne wie es ab dem Birkenkopf bzw. Bärenschlössle weitergeht?
    Vom Killesberg über den Kräherwald, über die Botnanger Sattel Brücke bis hoch zum Birkenkopf wurde super asphaltiert. Aber weiter Richtung Vaihingen geht’s nur noch über Schotter. Alternativ wieder über die Hasenbergsteige runter nach S und dann über Kaltental nach Vaihingen = für Radfahrer ein nicht unerheblicher Umweg.
    Von Feuerbach / Botnang kommend geht’s zwar ab dem Forsthaus1 asphaltiert bis an den Parkplatz am Bärenschlössle, aber nach Vaihingen oder Büsnau ist wieder Schotter oder Straße angesagt.
    Das sind beides Alternativen die den Radler nach Cannstatt bringen ohne durchs Zentrum fahren zu müssen.

    Gruß Thomas

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    1. Vom Killesberg bis zum Kräher Wald wurde ein toller "Sonstiges"-Weg angelegt. Also ein Weg für alles Mögliche neben einer tollen Fahrbahn für Alle (das sieht der Autler natürlich anders und hupt fleißig die Radfahrer von der Fahrbahn). Vom Sattel zum Birkenkopf gibt es überhaupt keinen neuen Radweg. Der alte wurde ersatzlos gestrichen, aber es besteht eine Benutzungspflicht über eine Buckelpiste auf der falschen Seite. Bitte korrigiere mich, falls ich etwas übersehen habe ;)

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    2. Sorry habe mich falsch ausgedrückt. Es wurde letztes Jahr auf der linken Seite, also wenn man hoch fährt bis zum Parkplatz Birkenkopf ca. 80% neu aspaltiert. Ab dem Wildermuthweg sind aber noch ca. 50-75 Meter alte Buckelpiste. Wieso der Asphalt da nicht gereicht hat frage ich mich auch. Ich hab angenommen dass das ein Radweg ist weil am Botnanger Sattel extra ein Übergang angelegt wurde damit man auf die linke Seite kommt. Muss mal vorbei fahren und schauen wie die das dort regeln wollen. Ampel oder "Wie Hase über die Straße springen".
      Gruß Thomas

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  7. Jörg
    Eine großer Unverschämtheit an dem an sich guten Werk Radschenllverbindung ist die mangelnde Bürgerbeteiligung. Und die miese Informationspolitik.
    Auf dem Schild an der Baustelle steht ein Ausbau von 7,7 km. Wo verläuft das Stück? Von BB Kreuzung Stuttgarter Straße mit Panzerstraße geht es vermutlich über den Sandweg zur Römerstraße bis zur Brücke über die A8 nach Rohr. Das sind ca. 5,5 km. Wo entstehen die weiteren 2,2 km. Wer hat da mal einen Plan veröffentlicht. Wieso muss das alles ohne Planfeststellung an allen vorbei gehen. Ist das gut für das Projekt Radschnellverbindung Stuttgart - Herrenberg?

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    1. Lieber Jörg,
      schaust Du bitte hier, findet man im Internet:

      https://www.fahrradland-bw.de/fileadmin/user_upload_fahrradlandbw/Downloads/Praesentationen_LK_RSV/WUTTKE_Landkreis_Boeblingen.pdf

      Viele Grüße Steffen aus Plochingen, der sich freut, dass ein Anfang gemacht wird und wir hoffentlich auch bald drankommen

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    2. Na ja, Jörg, wir reden seit einem Jahr über diese Pläne, ich habe sie mehrmals dargestellt, es gab eine Informationsfahrt mit Winne Hermann, alle haben ihre Bedenken angemeldet (auch die gewünschte Alternative über die Alte B14 wurde diskutiert, ich war sogar dabei, als sie diskutiert wurde), und es handelt sich um eine Strecke, die durch den Wald geht und dem Bund gehört. Ich habe mit Spaziergängern dort gesprochen, die es recht gelassen sahen, zumal da jetzt schon am Wochenende enorm viele Radler unterwegs sehen. Ich kann da einfach kein Drama entdecken, auch wenn es kein echter Radschnellweg ist, aber es ist endlich mal was, was nach einem neuen Projekt aussieht und nicht nur Flickerei an kleinen Radstreifen ist. Es ist auch nur ein Anfang, es braucht wesentlich mehr Radschnellverbindungen auch zwischen Sindelfingen und Vaihingen als nur diese. Dafür müssen wir Radler kämpfen, statt an dem herum zu nörgeln, was wir gerade kriegen. Viel kriegen wir nämlich nicht.

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    3. Einen RSW zwischen Vaihingen und Sindelfingen gibt es im Prinzip schon, zwischen Buchrainfriedhof und Sindelfinger Schwimmbad/Wasserturm. Er ist auch durchgehend asphaltiert. Und auf der Sindelfinger Seite hat man drei unterschiedlich steile Anstiege zur Auswahl. Aber: Gestern gegen 16 Uhr traf ich auf der ganzen Strecke nur 1 Radlerin und 2 Radler.
      Viele Grüße
      Claus Kukuk, Sindelfingen

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  8. Jörg
    Steffen Danke für den Link. Tatsächlich erschreckend 5,5 km von Rohr nach BB-Ortsrand und 2,2 km Abzweig nach SiFi (die war schon seit Jahrzehnten asphaltiert) und das war es. Die Weiterführung nach Herrenberg ist nur ein Ausblick.
    Aber warum soll es uns besser gehen als denen im Ruhrgebiet. Der RS1 ist momentan 5 km lang, nicht 60 km und auch keine 100 km. Ich bin demnächst in Düsseldorf und habe aufgrund der kurzen Weglänge von einer Besichtigungsradtour auf RS1 abgesehen.
    Mal sehen wie weit ihr von Plochingen im dem voll gebauten Neckartal kommt.
    Vom Meckern abgesehen, glaube ich das der RSV von Rohr nach BB angenommen wird. Damit erhöht sich der Druck weiter zu machen. In Stuttgart wäre es toll den Radel Thon vom BMW bis zum Möhringer Feld zu asphaltieren. Dann wäre die Uni, das I-Gebiet und Möhringen angebunden. Die Fahrt auf der Waldburgstraße ist leider suboptimal. Die Gründgensstraße wäre schon gut gewesen. Die Fortführung durch BB ist echt schwer, hier muss man dranbleiben.

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  9. Christine "Dafür müssen wir Radler kämpfen, statt an dem herum zu nörgeln, was wir gerade kriegen. Viel kriegen wir nämlich nicht". Leider ist das in der Tat so. Alles hinnehmen, wie es geworfen wird, sollten wir trotzdem nicht, sonst denkt am Ende Herr Kotz noch, hier ist alles Super und mehr brauchen wir nicht. LG

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  10. Es entbehrt ja nicht einer gewissen Ironie, dass hier Geld ausgegeben wird, um Wege, die schon einigermaßen gut befahrbar sind, noch besser befahrbar zu machen, während an anderen Ecken Stuttgarts Geld ausgegeben wird, um Wege weniger gut oder gar nicht befahrbar zu machen.

    In letzter Zeit wurden in Stuttgart einige geteerte Wege, auf denen Radfahren erlaubt ist, geschottert, so z.B. auf der Verbdinungsstrecke Rotenberg - Katharinenlinde (hier hat man mit dem Rennrad das nachsehen, wenn man sich auf den Rotenberg hochquält, aber dann nicht ohne Schotter nach Esslingen kommt), oder auf der Abfahrt von den Sportanlagen der Uni Stuttgart ins Büsnauer Wiesental. Hier ist es besonders gefährlich, weil der Weg sehr steil ist und der zentimeterdicke Rollsplit das Bremsen zu einer Glückssache macht.

    Das letzte Mal, dass geteerte Wege mit Rollsplit für Fahrradfahrer unbrauchbar gemacht wurden, war irgendwann Anfang der 90er Jahre. Ich dachte eigentlich, diese Zeiten hätten wir hinter uns. Aber immerhin hat man extra Warnschilder aufgestellt.
    http://fs5.directupload.net/images/180913/ftbpdz24.jpg
    (Ja, unter dem Split ist geteert)

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  11. Leserbrief vom 14. September 2018 - Kreiszeitung/Böblinger Bote
    Zum Artikel "Ruckelfreie Fahrt für die Radler" vom 11. September über die Einweihung der Radschnellverbindung nach Stuttgart

    Das Geld hätte man sich sparen können. Die bisherigen Nutzer werden es komfortabler haben. Rennradler und Inlineskater werden sich dazu gesellen. Aber nur wenige Menschen werden, um hier zu fahren, ihr Auto stehen lassen. Sie müssen sich nämlich weiterhin die Waldburgstraße heraufquälen oder im Vaihinger Teil der Panzerstraße das Bremsen auf feuchtem Pflaster beherrschen. Und wird sich, trotz mitwandernder Beleuchtung, auch nur eine Radlerin mehr in den Wald trauen? Ein Radschnellweg (RSW) kann nur an der alten B14 entstehen! Hier haben wir im Vergleich moderatere Steigungen, weniger Höhenmeter zu überwinden, eine gute Anbindung ins Vaihinger Zentrum, zur Uni und nach Sindelfingen. Und im Zuge der A81-Umbaumaßnahmen könnte ein perfekter Anschluss nach Böblingen gebaut werden. Und diesen RSW bekäme man fast geschenkt: Ein Fahrstreifen der B14 wird zur Einbahnstraße, der andere zum RSW. Der Autoverkehr wird es verkraften: Schließlich funktioniert die aktuelle Vollsperrung ja schon seit Monaten.

    Claus Kukuk, Sindelfingen

    Anmerkung der Redaktion: Die alte B 14 wird als Ausweichstrecke während der Zeit der A-81-Verbreiterung für den Autoverkehr benötigt. Sie kommt daher für den Radschnellweg nicht in Betracht. Dies sagten die Verantwortlichen auf der Einweihung der Radschnellverbindung.

    Anmerkung CK:
    Und nach der A81-Verbreiterung? Kommt die RSV dann wieder in Betracht? Oder für immer gestorben wegen einer temporären Baumaßnahme?

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  12. Kaum sind die Kopfsteinpflaster der Panzerstrasse unter Asphalt verschwunden und es fahren immer mehr Autos, Motorräder und Mofas darauf, obwohl dies verboten ist. Die Spaziergänger werden verscheucht -- die ganze Sache war ein sehr teurer Fehlgriff!

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    1. Lieber Mensch, der sich nicht traut, mit Namen zu kommentieren: Wieso gleich die Flinte ins Korn werfen. Wir werden rund um Stuttgart herum nicht umhin kommen, Radschnellwege anzulegen, wir müssen nur lernen, sie gegen die alles erobernden Autofahrer zu schützen. Das Problem ist nicht der Radweg, sondern es sind die Autofahrenden, die einfach nicht einsehen wollen, dass nicht alles, was befahrbar ist, für sie ist. Ich schätze mal, da werden dem Land schon Pollerlösungen einfallen, um das illegale Fahren zu unterbinden. (Ich glaube auch gar nicht, dass es mit dem Asphalt zusammenhängt, auch auf Kopfsteinpflaster können Autos gut fahren), sondern mit der zunehmden Frechheit der Autofahrenden in diesem Kulturkampf Auto gegen Fahrrad und Fußgänger/innen. Da werden die Auspüffe immerlauter, die Raser immer schneller, so als Gegenbewegung der betonten Unvernunft und Zerstörungswut. Und ich persönlich finde, wir alle müssen uns wieder angewöhnen, Neuerungen mutig zu begleiten, statt sie abzulehnen. Sonst ändert sich nämlich nichts. Und es muss sich was ändern, sondern haben unsere Nachkommen keinen bewohnbaren Planeten mehr.

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    2. Da war schon immer viel Schleichverkehr wenn das Autobahnkreuz dicht ist. Die fahren Sifi Ost runter, dann am Schützenhaus auf den Schnellweg, und Richtung drei Brunnen rechts auf die Behelfsauffahrt an der Mußberger Brücke. Die Polizeibehörde postiert sich dankenswerterweise regelmäßig an der Behelfsauffart und verteilt Strafzettel.

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