16. Januar 2014

Vorsicht, glatt!

Gestern früh war es glatt auf den Straßen und Radwegen. Nach Angaben der Stuttgarter Zeitung sind zwei Männer und zwei Frauen mit ihren Fahrrädern gestürzt und haben sich leicht verletzt. Vermutlich hat es noch mehr Radler hingehauen, ohne dass dies der Polizei bekannt geworden wäre. 

Blogleser Joe beschreibt mir die Situation so: "Gestern war es wieder richtig abenteuerlich, vor allem im Schlossgarten. Wenn auf dem Ferdinand-Leitner-Steg morgens um acht lediglich ein wenig Split verteilt ist, kann das nicht genügen. Entsprechend dramatische Szenen spielten sich da gestern ab, da die meisten Radler halt den Schwung nutzten, um drüber zu kommen, dann aber plötzlich merkten, dass es wirklich spiegelglatt war.

12. Januar 2014

Hindernislauf für Radler - von der Verbordsteinung der Stadt

In Stuttgart will Fußgängern zu mehr Rechten verhelfen. Gut so. Aber schlecht für Radfahrer. Denn es lässt sich beobachten, dass in Wohnvierteln immer mehr Straßeneinmündungen mit Schwellen versehen werden, um Autos zu bremsen.  

Die Zeiten von großen Schwellen sind zwar vorbei. Auf ihnen stürzen Motorradfahrer. Dafür beginnt jetzt die Zweit der kleinen Schwellen, der Hopser-Hindernisse. Sie sind für Radfahrer nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich.

10. Januar 2014

Radweg mit kleineren Bastelarbeiten

Von Cannstatt kommend kann man sehr gut die Altenburger Steige zum Römerkastell hinauf fahren. Und man kommt über die Löwentorstraße entweder auf den Pragsattel oder ins Nordbahnhofsviertel. 

Es gibt nur einen Abschnitt am Anfang, wo Radler verlockt werden, auf den freigegebenen Gehweg zu fahren, um den Autos Platz zu schaffen. Durch die Serpentinen der Altenburger Steige führt ein ordentlicher Radweg.

8. Januar 2014

Wir Radler/innen werden gefragt


Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will einen neuenRadverkehrsplan erstellen. Und dafür fragt er uns. Nicht nur hier in Stuttgart, sondern im ganzen Land. 

Zuerst einmal füllen wir den Fragebogen aus. Später werden die vier Regierungspräsidien im Land Workshops veranstalten, an denen wir teilnehmen können. Den Beginn macht Karlsruhe am 31. Januar. Dann sollen Freiburg, Stuttgart und Tübingen folgen. 

7. Januar 2014

So geht das

Ich habe schon ein paar Mal über die Neckarstraße geschrieben. Meistens habe ich die Radwege kommentiert. Aber auf beiden Seiten der Stadtbahnhaltestelle Stöckach bei der Staatsanwaltschaft gibt es keine Radwege. 

Stadteinwärts ist die Fahrbahn vor der Staatsanwaltschaft so breit, dass Autofahrer versucht sind, den Radler zu überholen, wenn er zu weit rechts am Bordstein fährt.

Auf der anderen Seite zwischen Stadtbahnschienen und Haltestelle Stöckach ist die Fahrbahn dagegen für solche Versuche viel zu schmal. Ampeln sollen es hier Fußgängern leicht machen, zur Haltestelle zu kommen. Deshalb sind bis zur Hackstraße drei hinter einander geschaltet. Wenn man die erlaubten 30 Stundenkilometer fährt, hat man Grünphase. Und die reicht auch für Radfahrer.

4. Januar 2014

Das Problem sind nicht die Autos, sondern die Fußgänger

Der Mischverkehrsweg Tübinger Straße bleibt problematisch. Noch redet niemand über die Radfaher, die es zunehmend schwerer haben werden durchzukommen, vor allem, wenn auch der Teil vor dem Gerber zu einem Mischverkehrsweg umgebaut worden sein wird.

Das Problem, über das derzeit geredet wird, sind die parkenden Autos. 6.000 Strafzettel haben die Politessen verteilt. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung heute. Zwei Mal am Tag wandern sie die zweihundert Meter ab. Aber das Problem ist nicht lösbar, es sei denn, man stellt Fahrradständer auf die Stellen, wo jetzt Autos parken. Denn diesen bequem zentral gelegenen Straßenabschnitt haben Besitzer von Premium-Autos für sich als Parkplatz entdeckt. Ein Strafzettel (15 Euro) ist nämlich immer noch billiger als ein Parkhaus, vor allem, wenn man nur jedes zweite Mal oder seltener erwischt wird. Da lachen sich welche ins Fäustchen.

2. Januar 2014

Kritische Masse gesucht

Am Freitag, den 3. Januar wird Critical Mass wieder so viele Radler wie möglich zu einer Spazierfahrt durch Stuttgart versammeln. Es könnte allerdings sein, das manche noch woanders unterwegs sind. Ich kann auch nicht kommen. 

Es ist aber wichtig, dass wir in Stuttgart eine kritische Masse aufbauen. Warum, das habe ich in meinem Artikel über Tübingen beschrieben. Nur wenn genug Radfahrer unterwegs sind, haben Fußgänger und Autofahrer sie auf der Rechnung. Erst dann nimmt das Unfallrisiko ab.


Jeden ersten Freitag im Monat bilden wir die kritische Masse. 2014  werden wir die 100 knacken, dann die 500. Und dann ...

23. Dezember 2013

Zur Feiertagspause - RiS als Telefon-App


Das kostenlose Geschenk zur Weihnachtspause. 

Ich probiere noch und freue mich über kritische Zuschriften. Wenn man will, schickt die App einem Push-Nachrichten zu, wenn ein neuer Post erscheint oder wenn ich auf Facebook etwas Neues einstelle.

RiS macht eine Feiertags- und Jahreswechselpause.
Im neuen Jahr geht es weiter mit kleinen und großen Ärgernissen und vielleicht auch mit Erfolgen, schönen Entwicklungen und meinen Reflexionen über die Befindlichkeiten von Radlern, Fußgängern und Autofahrern in Stuttgart. Danke für den sehr lebhaften Zuspruch.
Hat Spaß gemacht mit euch lesenden Radler/innen.




21. Dezember 2013

Unser Weihnachtswunsch - ein bisschen Tübingen

Tübingen ist kleiner als Stuttgart, hat aber auch ordentlich Hänge und Steigungen. Hier gab es aber immer viele Studierende und deshalb auch viele Radfahrer.

In Tübingen ist die kritische Masse erreicht. Es gibt wirklich viele Radfahrer. Sie fahren überall, sie schieben auch, wo sie das müssen, sie warten an roten Ampeln. Fußgänger drehen sich um, bevor sie über einen Radweg zur Fußgängerampel gehen. Schöööön!