Derzeit gelten sie noch als Vehikel für ältere Menschen. Und die haben oft Hemmungen, sich so ein Teil zu kaufen, weil es so aussieht, als könnten sie nicht Fahrrad fahren.
Aber was ist schlimm daran? Dreiräder mit Elektromotor sind das ideale Einkaufs- und Fortbewegungsmittel für alle, die trotz vorgerückten Alters mobil sein wollen. Natürlich kosten sie Geld. Aber sie sind allemal billiger als Autos, vor allem in der Haltung.
19. April 2015
17. April 2015
Man muss auch mal loben
Blogleser Gerhard hat mir dieses Foto geschickt und dazu geschrieben: Man muss auch mal loben, und zwar für die in letzter Zeit ganz gute Ausschilderung für Radfahrer.
Im Bürgerhaushalt fand sich auch die Forderung, auf die Wegweiser die Kilometerentfernung zu schreiben. Das wurde von Anfang an so gemacht, was man hier auch sehr schön sieht.
Im Bürgerhaushalt fand sich auch die Forderung, auf die Wegweiser die Kilometerentfernung zu schreiben. Das wurde von Anfang an so gemacht, was man hier auch sehr schön sieht.
15. April 2015
Neues von der Tübinger Straße - Es geht los
Wann die Tübinger Straße zwischen Marienplatz und Paulinenbrücke in eine Fahrradstraße umgewidmet wird, ist noch ungewiss. Doch ein erster Schritt wird Ende Mai getan.
Dann nämlich wird der Zugang zur Feinstraße dicht gemacht. Autofahrer, die Richtung Stadtmitte fahren, kommen in eine Schleife, eine quasi Sackgasse, und können nicht mehr vor der Paulinenbrücke in die Feinstraße rechts abbiegen, schon gar nicht mehr illegal geradeaus fahren. (Plan unten)
Dann nämlich wird der Zugang zur Feinstraße dicht gemacht. Autofahrer, die Richtung Stadtmitte fahren, kommen in eine Schleife, eine quasi Sackgasse, und können nicht mehr vor der Paulinenbrücke in die Feinstraße rechts abbiegen, schon gar nicht mehr illegal geradeaus fahren. (Plan unten)
13. April 2015
Ein abenteuerlicher Entwurf
So nennt Blogleser Gerhard selbst seine schöne Idee. Warum nicht die S-21-Baustraßen der Bahn später mal als Radschnellwege nutzen?
Bei einer Fahrt mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof Richtung Feuerbach kam ihm der Gedanke, dass die Baustraße, die noch hinter dem Plan her hinkt und demzufolge noch nicht fertig ist, sich eigentlich auch mal als ampelfreie Fahrradautobahn, also als Radschnellweg, nutzen ließe.
11. April 2015
Achtung Diebstahl
Handtaschen in offenen Radkörben hinter dem Rücken der Radlerin sind in Gefahr, geklaut zu werden. In Freiburg scheint das üblich zu sein. Die Polizei warnt jedenfalls.
Oftmals merken es die Radlerinnen (und Radler) nicht einmal, wenn ihnen die Tasche aus dem Radkorb geklaut wird. Denn es passiert hinter ihrem Rücken, während sie auf eine Ampel oder auf irgendeine schwierige Verkehrssituation konzentriert sind.
Oftmals merken es die Radlerinnen (und Radler) nicht einmal, wenn ihnen die Tasche aus dem Radkorb geklaut wird. Denn es passiert hinter ihrem Rücken, während sie auf eine Ampel oder auf irgendeine schwierige Verkehrssituation konzentriert sind.
9. April 2015
In fünf Jahren ist Stuttgart eine Fahrradstadt
| Quelle Wikipedia |
Dort fahren über die Hälfte der Menschen mit dem Rad zu Arbeit und zur Schule. Mikael Colville-Anderson ist Radbotschafter und berät andere Städte, wie sie planen müssen, damit mehr Leute aufs Rad umsteigen. "Es sind überall exakt die gleichen Probleme", zitiert ihn der Spiegel. Die Städte seien nicht für Autos gebaut worden, würden aber von ihnen beherrscht. Vielen Verkehrsplanern sei gar nicht klar, wie verschwenderisch sie mit dem knappen Raum in Städten umgingen. "Aber immer mehr Politiker und Bürgermeister begreifen, dass Städte nicht für Autos, sondern für die Menschen da sein sollten."
5. April 2015
Die CO2-Bilanz des Fahrrads
Ein Mensch, der sich anstrengt, setzt ja ebenfalls Kohlendioxid frei. Im Pedelec-Forum hat einer ganz genau ausgerechnet, was ein Pedelec-Radler und ein Normal-Radler der allgemeinen Klimaerwärmung Böses tun.
Der Rechner geht aus von einem einem 70 kg schwerem Radler, der mit durchschnittlich 16 km/h unterwegs ist. Sein Fahrrad hat er 8 Jahre, und er fährt es 2.700 km pro Jahr. Mit eingerechnet sind die Herstellungs- und Wartungsbilanz des Fahrrads. Das Rad allein produziert demnach pro Kilometer 5 g Kohlendioxid. (Beim PkW sind das ungefähr 21 g/km.)
3. April 2015
Dran glauben macht noch keinen Mischverkehrsweg
Es ist schön, dass die Stadt für ihre Radhauptroute 1 wirbt. Sie führt durch einen Abschnitt der Tübinger Straße, die man auch gern Shared Space oder Mischverkehrsweg nennt.
Kennzeichnend für solche Wege ist , dass es keine Straßenschilder gibt (außer am Anfang) und sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer per Blickkontakt arrangieren. Dabei gelten die normalen Verkehrsregeln, also Rechts vor Links. Was ist also anders als bei einer Nebenstraße mit Geschwindigkeitsbegrenzung?
Kennzeichnend für solche Wege ist , dass es keine Straßenschilder gibt (außer am Anfang) und sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer per Blickkontakt arrangieren. Dabei gelten die normalen Verkehrsregeln, also Rechts vor Links. Was ist also anders als bei einer Nebenstraße mit Geschwindigkeitsbegrenzung?
1. April 2015
April, April! Radlerampel in Vaihingen
Blogleser haben mich bei der Diskussion über Ampelanlagen und den Roll-Stopp auf eine Radlerampel aufmerksam gemacht, die den Radverkehr behindert, statt ihn zu fördern.
Sie steht in Vaihingen auf der Möhringer Landstraße, Ecke Fanny-Leichtstraße nach der Eisenbahnbrücke Richtung Schillerplatz. Hier kommen Radfahrer auf der Radspur an. Die Schülerinnen und Schüler des Fanny-Leicht-Gymnasiums werden - kurios genug - über den Gehweg in Gegenrichtung in die Einbahnstraße zur Schule geschickt.
Wer links abbiegen will, sieht einen Drücker mit einem Pfeil, der nach links zeigt. Man kann - das ist schön - Grün anfordern und dann links abbiegen. Aber was, so haben mich die Blogleser gefragt, ist eigentlich mit denen, die geradeaus radeln wollen?
Sie steht in Vaihingen auf der Möhringer Landstraße, Ecke Fanny-Leichtstraße nach der Eisenbahnbrücke Richtung Schillerplatz. Hier kommen Radfahrer auf der Radspur an. Die Schülerinnen und Schüler des Fanny-Leicht-Gymnasiums werden - kurios genug - über den Gehweg in Gegenrichtung in die Einbahnstraße zur Schule geschickt.
Wer links abbiegen will, sieht einen Drücker mit einem Pfeil, der nach links zeigt. Man kann - das ist schön - Grün anfordern und dann links abbiegen. Aber was, so haben mich die Blogleser gefragt, ist eigentlich mit denen, die geradeaus radeln wollen?
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