13. Dezember 2014

So geht das in Esslingen mit der Fahrradstraße

Die Hindenburgstraße in Esslingen ist Fahrradstraße geworden. Per Auto durch dürfen nur noch Anlieger. Die Straße ist für Autos Einbahn stadtauswärts. 

Das könnte Autofahrer verleiten, die Straße als Schleichweg zu benutzen. Damit das nicht klappt, hat man Poller aufgestellt. Autofahrer, die aus der Esslinger Innenstadt kommen, können hier nicht weiter. Sie müssen nach links. Reinfahren können nur die, die von der Plochinger Straße her über die Freidrich-Ebert-Straße gekommen sind.

So könnte das bei uns in der Tübinger Straße auch aussehen, wenn man sie zur Feinstraße (stadteinwärts) für Autos dicht macht.

11. Dezember 2014

Warnwesten nützen nichts

In der dunklen Jahreszeit sehe ich etwa einen von zwanzig Radlern ohne Licht fahren. Sie machen sich offenbar nicht klar, dass man sie ohne Licht praktisch nicht sieht. 

Übrigens werden sie auch von anderen Radlern nicht rechtzeitig gesehen!  Die Flucht auf den Gehweg ist auch keine Alternative. Es ist verboten und Radler ohne Licht werden auch von Fußgängern nicht gesehen. Also Licht an! Und zwar sofort.

Aber wird man mit einer Warnweste wirklich besser gesehen?

In Großbritannien beantwortet man die Frage inzwischen mit "Nein." Warnwesten haben die Unfälle nicht reduziert, denn der Autofahrer sieht nur, was er sehen will.

9. Dezember 2014

Zwölf Gründe fürs Radfahren

Radfahren ist nicht nur schön, sondern auch gesund. Denn der Mensch ist ein Bewegungstier. Leider gönnen wir unserem Tier oft zu wenig davon. Regelmäßig radeln hilft gegen Missmut und Frust und macht Sie zu einem neuen Menschen. 

Autofahren kann jeder (der mal den Führerschein gemacht hat), aber sich die Stadt mit eigener körperlicher Arbeit zu erobern, macht Sie zu etwas Besonderem. Ihre autofahrenden Arbeitskolleg/innen werden Sie bewundern, wenn Sie trotz Regens mit dem Rad gekommen sind. Und Sie merken, wie mit der Lust an der Bewegung Ihr Selbstvertrauen steigt. Auch ein Alltagsport wie Radfahren schafft Identität in einer Arbeitswelt, in der wir oft nicht als  Individuen wahrgenommen werden. Wir sind dann immerhin Radfahrer.

Hier zwölf Gründe fürs Radeln:

7. Dezember 2014

Radstreifen auf der Reinhold-Maier-Brücke

Hier wird bald das Schild verschwinden: "Fahrbahnmarkierung fehlt." Und es wird eine Radspur hingemalt. 

Das ist die Reinhold-Maier-Brücke, die Cannstatt mit Münster verbindet.

Bisher radelte man - was man aber nicht musste - über den freigegebenen Gehweg. Hier gehen nicht sonderlich viele Fußgänger, aber er ist zu schmal. Diese Lösung ist der Stadt nicht mehr erlaubt. Also müssen hier auf beiden Seiten der Fahrbahn Radspuren her. Sehr schön, dass die Gesetze endlich eine Trennung von Radlern und Fußgängern erzwingen.

Radfahrer gehören auf die Fahrbahn.

Macht Stuttgart da mit?



Stadtradeln ist eine Initiative Klima-Bündnisses, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreise zum Schutz des Weltklimas. Es ist eine Aktion, zu der sich Städte und Gemeinden anmelden.

Dann müssen sie - ihre Politiker/innen und ihre Bürger/innen - an 21 aufeinander folgenden Tagen zwischen Mai und September so viele Kilometer zusammen radeln wie möglich. Die Gemeinde mit den meisten Kilometern gewinnt. Und der mit den meisten Kilometern aller Teilnehmer wird auch prämiert.