19. August 2016

Der Cruiser von Ezee

Im Juli habe ich diesen Cadence-Cruiser von Ezee Probe gefahren. Das Fahrrad wird in Schanhai gefertigt. Ausgestattet ist es mit einem sehr potenten Pedelecantrieb, der unterstützt wird von einer sogenannten Anfahrhilfe. 

Das heißt, ich kann wie beim Moped den rechten Griff drehen und komme damit auf einen Anschub auf 6 km/h. Damit habe ich dann auf einmal auch einen Allradantrieb. Denn der Pedelecantrieb ist hinten, der Antrieb für die Anfahrhilfe vorn. Mit so einem Beach-Cruiser komme ich in der Tat durch jeden Sandkasten.

17. August 2016

Lastenräder

Maultaschenrikscha
Es gibt sie in vielen Formen und Arten. Man kann mit ihnen Sprudelkisten oder Kinder transportieren. Oder Pakete ausliefern. Oder einen Kiosk, an dem man Kaffee oder Maultaschen verkauft. 

Man kann sie auch mieten, etwa beim Freien Lastenrad Stuttgart. Der kleine Binnentransport in Ortsteilen und der Innenstadt ist die Zukunft und hilft, die massenhaften Kleintransporter in den Fußgängerzonen, in der Fahrradstraße und in den Gassen zu reduzieren. Für die Lieferanten muss noch geklärt werden, wo die Waren zwischengelagert werden, die dann von Lastenrädern in die städtischen Verästelungen gefahren werden. Da sind gerade derzeit alle auf der Suche.

15. August 2016

Radförderung ist die beste Wirtschaftsförderung für lokalen Handel

Das Radblog "it started with a fight" hat sich der Frage angenommen, ob mehr Radverkehr den Handel fördert. Ich habe darüber schon oft geschrieben, aber ich möchte es hier noch einmal tun, weil der Artikel Studien und Belege dafür sammelt. 

Man kann den Artikel im Original lesen und die Grafiken studieren oder hier eine Zusammenfassung (der beides).

Der Innenstadthandel leidet unter dem online-Handel und Einkaufs-Centern auf der grünen Wiese oder in bestimmten Vierteln (Milaneo). Die Antwort darauf ist nicht die autogerechte Innenstadt. Denn das Auto bringt viel zu wenige Menschen in die Innenstadt für den enormen Platz, den es dabei braucht. Studien zeigen, dass nur ein Drittel der Leute gezielt einkaufen. Zwei Drittel shoppen. Das heißt, sie halten sich länger in der Stadt auf, schlendern, gucken, trinken Kaffee, treffen Leute. Sie nehmen deshalb auch gern öffentliche Verkehrsmittel oder eben das Fahrrad.