23. November 2013

Eine Hauptroute mit Treppe?

Von Mühlhausen am Neckar  gibt es keinen Radweg nach Mönchfeld hinauf. Jedenfalls keinen praktikablen. Die Radspur endet unten in Mühlhausen an der Abzweigung Arnoldstaße (nach links).

Danach muss der Radfahrer hat die Wahl zwischen einer ziemlich schmalen Landstraße mit einem Parallelweg durch den Wald und einem sehr steilen Aufgang über die Keltersteige, um nach Mönchfeld hineinzukommen.

21. November 2013

Was wünscht ihr euch als Radler in Stuttgart?

Das habe ich meine Facebook-Leser/innen gefragt.
Die Antworten lauteten:

  • Keine Radwege. Oder sichere, die durchgehen.
  • Mehr Verkehrsfläche für Radler, weniger für Autos.
  • Weniger parkende Autos auf Radwegen.
  • Aus allen Stadtteilen Schnurstrackswege ins Zentrum mit Wegweisern (was besonders für Auswärtige oder Erstfahrer wichtig ist.)
  • Generell Tempo 30 in der Stadt (ausgenommen ein paar Vorbehaltsstaßen.
  • Ein zusammenhängendes Fahrradwegenetz anstelle des derzeitigen Flickenteppichs.
  • Abschaffung der 2-Meter-Regel für Waldwege (Radler dürfen auf schmaleren Waldwegen nicht fahren.) 
  • Trennung von Radfahrern und Fußgängern.

19. November 2013

Cannstatt sperrt sich ein bissle


Die Hauptroute 1 soll den direkten Weg von der König-Karls-Brücke zum Wilhelmsplatz in Cannstatt mit einem Schlenker umgehen. Hinweisschilder wird es im kommenden Frühjahr geben. 

Nur lassen sich Radfahrer ungern von der direkten Route ablenken. Es wird ihnen nicht einleuchten, nach der König-Karls-Brücke nach rechts geschickt zu werden, wenn der Wilhelmsplatz nur ein paar hundert Meter entfernt liegt. Man muss nur unter der Eisenbahnbrücke durchfahren. Das aber war und ist seit je her die Schwachstelle des Fahrradwege-Systems von Stuttgart. 

Blogleser Sebastian hat sich ausführlich mit der Situation am Wilhelmsplatz auseinandergesetzt und schreibt: 

17. November 2013

Der Konflikt - Radweg oder Parkplätze

Plötzlich sin
d die Parkplätze weg und ein Radweg ist da. Das ärgerte alle, die vor einem Laden bisher kurz halten, rausspringen, was kaufen und wieder ins Auto steigen konnten. Geht nun nicht mehr. "Für die paar Radfahrer?", heißt es dann ergrimmt. 

In Kaltental vor der Papeterie ist das der Fall. Hier geht die Hauptroute 1 nach Vaihingen hinauf. Früher endete der Radweg auf der Böblinger Straße kurz hinter der Einmündung der Schwarzwaldstraße an zwei Kurzzeitparkplätzen. Der Radler musste auf die Fahrbahn ausweichen und konnte erst dahinter auf seinen Radweg zurückkehren. Ein absolutes Unding. Wenn auch eine typische Stuttgarter Flickschusterei-Lösung. Schön, dass der Radweg nun durchgeht.

Allerdings hat sich für Radfahrer, die hier bergauf fahren, dann doch nicht viel geändert. Denn nun parken hier nicht mehr zur zwei Fahrzeuge, sondern auch gern mal drei. Halt eben auf dem Radweg. (Und auf dem Gehweg.)