25. November 2016

Unsere Zwei-Meter-Regel erlangt traurigen Ruhm


Am Montagabend um 21 Uhr schossen die Zugriffszahlen auf mein Blog plötzlich in gigantische Höhen. 

Der Grund, bei "Wer wird Millionär" stellte Jauch die Frage, für wen die Zwei-Meter-Regel im Schwarzwald gilt. Offenbar informierten sich viele TV-Zuschauer auch auf meinem Blog in einem alten Artikel. Die Antwort war eine halbe Million Euro wert.

Eine traurige Berühmtheit also für eine Regelung, die leider vorerst bleibt. Das hat CDU-Forstminister Hauk nach Verhandlungen mit dem ADFC und dreißig anderen Verbänden, die zwei Jahre gedauert haben, einfach mal so festgestellt. Die Regel habe sich bewährt.


23. November 2016

Radparken heute Abend im Radforum

Wer ein freistehendes Häuschen hat, kann das Fahrrad hinterm Zaun abstellen oder in einem Schuppen. Fünfstöckige Wohnblocks haben außer einem Keller meist nichts. 

Vielleicht noch einen Hinterhof, wo man Räder parken kann. Und wo ein Dieb in Ruhe schrauben kann, wenn er das Rad haben will.

Selten gibt es eine Fahrradgarage. Oft nur eine steile Treppe in den Keller. Kaum je ist im Achtparteienhaus Platz genug, um Räder im Eingangsflur stehen zu lassen. Und vor der Tür fehlen Radbügel. Von abschließbaren Radcontainern ganz zu schweigen.

Mit all diesen Fragen beschäftigt sich heute Abend das Radforum. 18 Uhr, Raum 401 im Rathaus.

21. November 2016

Unfallforscher fordern: kein Durchgangsverkehr in Fahrradstraßen

Gemeint ist der Durchgagnsverkehr von Autos. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat nach eigenen Angaben untersucht, was Fahrradstraßen gefährlich macht. 

Grundlage der Untersuchung waren eine bundesweite online-Befragung, umfangreiche Unfalluntersuchungen, Beobachtungen und Befragungen der Verkehrsteilnehmer/innen. Demnach sind Fahrradstraßen grundsätzlich recht sicher. Unfälle geschehen seltener als auf vergleichbaren Tempo-30-Nebenstraßen.

Dennoch hat die UDV Verbesserungsmöglichkeiten ausgemacht. Fahrradstraßen dienen primär dem Radverkehr, heißt es in der Pressemitteilung. Höchstens Anlieger sollten hier mit Autos noch hineinfahren dürfen. Der Durchgangsverkehr sollte unterbunden, und die Ein- und Durchfahrtsverbote sollten konsequent überwacht werden.