7. November 2015

Warum fahren diese Radler auf dem Fußweg?

Warum fährt dieser Radler die Immenhofer Straße nicht auf der Fahrbahn hoch? Er will die Autos nicht aufhalten. 

Er spart sich den Stress, hinter sich Autos röhren zu hören, die nicht vorbeikommen.

Will man Radfahrer von den Gehwegen runterbekommen, muss man ihnen Sicherheit auf der Fahrbahn anbieten.

Entweder man sorgt dafür, dass Autos nicht schneller unterwegs sind als die Radler (an so einer Bergstrecke wären das 10 km/h) oder man sorgt für einen bequemen Radstreifen, auf dem sie hochradeln können, ohne Autos auszubremsen.

5. November 2015

Ist Autofahren denn keine politische Meinungsäußerung?

Radfahren ist offenbar eine politische Meinungsäußerung, wenn man nach dem Ordnungamt der Stadt Stuttgart geht. 

Morgen, Freitag, radelt wieder die kritische Masse Stuttgart. Hintergrund der Akton: Mehr als 16 Radler dürfen im Block fahren, nebeneinander und auch gemeinsam weiterradeln, wenn die Ampel schon rot geworden ist, so wie lange Lasterzüge oder Kollonen von Polizei- oder Militärfahrzeugen auch.

3. November 2015

Neues E-Rad-Antriebssystem zum Selbereinbauen

Quelle: go-e.bike
Die Erfinder sitzen in Österreich. Das System heißt go-e ONWheel. Der Motor wird unter den Rahmen gesetzt und hat eine Walze, die das Rad direkt über die Lauffläche des Hinterrads antreibt.  

Wer schon mal am eigenen Rad geschraubt hat, kann Motor und Akku innerhalb von zehn Minuten ans eigene Rad setzen. Die Hersteller sagen, es gehe sogar in fünf Minuten. Der Clou: Wenn man mal ohne Motor fahren will, dann nimmt man ihn ganz ab. Klick-ab, Klick-rein.

1. November 2015

Erste Downhill-Strecke in Stuttgart eröffnet


Am Freitag war es so weit. Sportbürgermeisterin Eisenmann hat zusammen mit Vertretern der Ämter und der Downhiller das Band durchgeschnitten. 

Downhillerin Katrin Karkof  stürzte sich als erste den Trail hinunter. 

Er  gilt als anspruchsvoll, aber nicht gefährlich. Am Freitag mussten allerdings noch einige Stelle festgeklopft werden. Doch die ersten jubelten auf der Strecke.

Fahrradfreundliche Unternehmen - eine Rarität

 Ein Tiefgaragenplatz für einen Radständer. Sehr schön.
(Kolping Bildungswerk, Rosensteinstr. Stuttgart)

Seit acht Jahren zertifiziert der ADFC  "fahrradfreundliche Unternehmen" und hat dafür Kriterien aufgestellt.Will ein Unternehmen dieses Zertifikat, wird es von einem Berater besucht.

Der guckt zum Beispiel, ob genügend Abstellmöglichkeiten da sind, und vergibt Punkte. Einem Pressebericht zufolge hat ADFC in Deutschland seit 2007 knapp zwanzig Unternehmen so ausgezeichnet (Stand 2014).

In Baden-Württemberg waren nach Angaben des Fahrradclubs die Firma Paul Lange & Co  in Stuttgart und die Wala Heilmittel GmbH in Bad Boll die ersten Arbeitgeber, sogar bundesweit, die das Zertifikat wollten und bekommen haben.*