13. November 2015

Ein Fußgängerüberweg für Radler? - Marienplatz

Das ist keine Lösung. Am Marienplatz soll der Fußgängerüberweg an der Ampel beim kleinen Rewe und der Möhringer Straße verbreitert werden. 



Das ist nur auf den ersten Blick ein Vorteil, sogar für Radler. Denn sie bekommen mehr Platz, um aus dem Gässchen durch die Fußgänger hindurch auf den Marienplatz zu fahren, entweder auf die Fahrbahn oder auf den Platz. Für Fußgänger ist das extrem nachteilig. Denn erstens werden die Radler weiterhin in den Fußgängerbereich des Marienplatzes geleitet, und zweitens werden sich Radler, die auf die Fahbahn wollen, diagonal durch die Fußgänger schlängeln. Das bedeutet: mehr Stress für Fußgänger, den wir Radler ihnen gar nicht bereiten wollen.

Radler sind keine Fußgänger und sie sollen und wollen die Fußgänger auch nicht mehr stressen. 
Dieser Artikel in der Stuttgarter Zeitung beschreibt das Ansinnen der Grünen im Gemeinderat, von der Verwaltung ein neues und grundlegend anderes Konzept für den Marienplatz zu bekommen.

11. November 2015

Autos mit Umkippschutz gefährden Fußgänger und Radfahrer

Wenn man einmal misstrauisch wird ... Nachdem wir jetzt feststellen mussten, dass VW die Abgaswerte seit Jahren systematisch schönt, fangen viele an, auch bei anderen Elementen genauer hinzuschauen.

Blogleser Peter hat mir geschrieben: "Wenn ich es nicht von Tagesschau.de hätte, würde ich es gar nicht glauben." Der Artikel, auf den er sich bezieht, beschäftigt sich eigentlich mit dem Feinstaub und den Stickoxiden, die Autos produzieren, und einer Autoindustrie, die nicht ernsthaft daran denkt, Fahrzeuge zu bauen, die umweltfreundlich sind und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden.

9. November 2015

Ist Radfahren eine Ideologie?

Warum sind Menschen, die den Radverkehr gut finden und meinen, es dürfte ruhig mehr sein, Ideologen? Ist Radfahren eine Ideologie? Und ist Autofahren keine?

Eine Ideologie ist, sagen wir mal, eine Meinung, von der man meint, dass noch viele andere sie für richtig halten sollten. Sie kann sowohl in die Zukunft weisen, als auch sich auf die Vergangenheit beziehen. "Das haben wir schon immer so gemacht" oder "Das müssen wir jetzt anders machen."

Solche Meinungen gab es früher auch schon: Niemand wird ein Auto kaufen, solange es Pferde gibt. Computer werden niemals Allgemeingut werden. Wer braucht schon ein transportables Telefon?

In Leipzig wehrt sich die CDU in der Stadt gegen die "absurde" Forderung der Grünen, dass Radfahrer auf den Fahrbahnen fahren sollen.