29. November 2014

Birkachs kurioser Irrweg

Radwege und Radspuren sind ja leider oft willkommene, wenn auch illegale Parkplätze. Birkach hat das kapiert. Hier befinden sich Parkplätze gleich mitten in der Radroute, ganz legal.

Man hat sich immerhin die Mühe gemacht, im Verlauf der Birkheckenstraße einen Radweg-Durchbruch durch den Grünstreifen zu legen. Toll. Sehr schön. Wirklich gut!

Offenbar war es aber nicht möglich, die beiden Parkplätze aufzugeben, die genau in der Linie liegen, die der Radler fährt.

28. November 2014

Ein E-Buch zum Rad

Zwei Linke Hände am Rad? Noch nie einen Platten selber behoben? Angst vor den vielen Schräubchen an Zügen und Zacken? Das E-Book "Fahrradreparatur" will da weiterhelfen. 

Nach Angaben der Autoren  erklärt das Buch, wo die Gefahren liegen, wenn man ein Rappeln und Quietschen ignoriert, welches Werkzeug man dabeihaben muss und wo man den Hebel ansetzt.
Das E-Book kann man hier gratis runterladen und auf dem Handy speichern, für denn Fall, dass bei einer Radtour ein Problem auftritt. Dann sollte man allerdings auch das richtige Werkzeug dabei haben. 

Ich nehme gerne Erfahrungsberichte mit dem Ratgeber entgegen. 






27. November 2014

Weihnachtsgeschenke für Radfahrer/innen

Einen Vorschlag hätte ich hier schon mal. Nein, das ist keine Schokolade. Das ist das ultimative Geschenk für die radelnde Frau, die auch mal gern mit schicken (und rutschigen) Schuhen ins Geschäft oder auf eine Party radelt.

Diese Pedale wurden von Moto Bycicles in Berlin entwickelt. Sie sind trotz Stahlkerns ultradünn und absolut rutschfest. Da hat frau auch mit Highheels einen sicheren Pedalstand.

25. November 2014

Winterreifen für Räder

Ich fürchte mich vor der abschüssigen Kurve auf meinem Weg zur Arbeit. Die kann jetzt morgens schon mal vereist sein. Dann rutsche ich mit allen Reifen weg. Bremsen ist auch nicht möglich. 

Also bin ich in den Fahrradladen meines Vertrauens, Transvelo, gegangen und habe nach einem Gegenmittel gefragt. 


24. November 2014

Rad fahren oder Rad tragen?

Manche Kreuzungen sind kompliziert. Vor allem für Radfahrer. Da wird ein Radler dann schnell mal zum Fußgänger. 

Der hier trägt das Rad über die Schienen an der Kreuzung Neckarstraße-Villastraße beim SWR mit Abbiegespur Richtung Schwanenplatztunnel.

Er will offensichtlich in ein Gebäude, das auf der linken Straßenseite liegt.


20. November 2014

Pedelecs haben nicht mehr Unfälle als andere Räder

Das ist das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität Chemnitz und der Unfallforschung der Versicherer. Auf der Internetseite der UDV heißt es: 

"Der Vergleich von Fahrräder und Elektrofahrrädern zeigte, dass Elektrofahrräder per se keinem erhöhten oder anders gelagertem Sicherheitsrisiko als Fahrräder unterliegen. Die potenziell höheren Geschwindigkeiten werden vor allem von S-Pedelec-Fahrern realisiert, während für Pedelec-Fahrer der erhöhte Komfort im Mittelpunkt steht."

19. November 2014

Gut durchdacht

So stellen sich die Radspuren und -wege in Schmiden einer Viel-Radfahrerin dar, die dort oft unterwegs ist, und zwar fast immer mit einem Kinderanhänger.  Sie hat mir diese Bilder geschickt.

Das Fazit von Blogleserin Anne: Man merkt, dass Fellbach nicht Stuttgart ist. Das Radführungskonzept ist schlüssig und konsequent.

Wir fahren mit ihr jetzt den Weg von Fellbach nach Schmiden auf der Bahnhofstraße und Fellbacher Straße.

17. November 2014

Wer hat Vorrang?


Blogleser Gerhard fragt mich, wie das nun eigentlich ist mit diesen überbauten Straßenteilen mit Bordsteinen in der Einmündung in eine andere Straße? 

Solche Regelungen gibt es an verschiedenen Stellen in Stuttgart, so auch hier, wo in Heslach die Frauenstraße auf die Böblinger Straße stößt. Die Böblinger Straße ist übrigens, auch wegen der Stadtbahn, eine Vorfahrtsstraße. Am Ausgang der Frauenstraße steht sogar ein Stoppschild am Bordstein des Gehwegs.

Reicht das, um einem Autofahrer zu sagen, dass hier die Fußgänger hier Vorrang haben?

15. November 2014

Autobild mit Fahrrad

Mischverkehrsflächen - auch Shared Space genannt - gibt es juristisch in Deutschland nicht. Die Stadt Stuttgart meint zwar, sie hätte so was. Hat sie aber nicht. 

Die Tübinger Straße soll eine Mischverkehrsfläche auf dem Abschnitt zwischen der Paulinenbrücke und dem Rote-Bühl-Platz sein. Es gibt aber kein Schild, das dies erklären könnte, so was wie: Alle gleichberechtigt durcheinander und alle sind nett zueinander.

Es deutet für Autofahrer nichts darauf hin, dass sich hier Radler, Autos und Fußgänger mischen. Im Gegenteil, sie werden separiert: Am Eingang von der Paulinenbrücke her, stoßen Autofahrer und Radler auf einen Zebrastreifen. (Eine Separation von Fußgängern) Danach fahren sie auf einer asphaltierten Fahrbahn weiter. Autofahrer und Radler müssen also nach dem Zebrastreifen annehmen, dass Fußgänger jetzt nichts mehr auf der Fahrbahn zu suchen haben.

13. November 2014

So geht Disziplinierung von Radfahrern

Auf die Umfahrung der Baustelle am Leuze ist die Stadt stolz. Hier wurde für Radler eine Umleitung gebaut. Neuerdings überrascht diese Umleitung mit gelben Sicherheitsschwellen und Baken. Sie trennen Fußgänger und Radfahrer. 

Ich frage mich nur, für wen wurde diese Trennung so aufwändig gemacht? Für uns Radfahrer oder für Fußgänger? Wenn man sich die Engstelle unten am Mineralbad Leuze anschaut, wird es klar.

11. November 2014

Richtig, aber falsch

Der Radler hier kann gar nicht anders, als regelwidrig fahren. Er soll nach links. Wenn er das tut, fährt er über eine durchgezogene Linie auf der Fahrbahn. Das darf auch ein Radler nicht. 

Man könnte dorthin fahren, wo man das Auto sieht und den Lenker an der Verkehrsinsel herumreißen und in einer 90-Grad-Kurve dann auf dem Rad-Sicherheitssteifchen zum Radweg fahren. Das ist unzumutbar. Und man sieht es beim Anfahren auch nicht.

Also schlingert man links diagonal über die Sperrlinie Richtung Radweg. (Hier muss eine ordentlich Radabbiegespur hin!)

An dieser Stelle verlangt die Stadt ein regelwidriges Verhalten vom Radler. Dazu gibt es keine Alternative. Eine Fördermaßnahme für regelwidriges Radler-Verhalten, über das wir uns andererseits immer so aufregen.

Frage: Woher weiß ich als Radlerin eigentlich, welcher Regelverstoß von mir erwartet und welcher mir verboten ist?


7. November 2014

Diebstahl - Wie sein Rad sichern?

Das habe ich meinen Fachhändler des Vertrauens gefragt, Transvelo in Stuttgart. Wer sich sich ein teures Pedelec gekauft hat, will nicht, dass es geklaut wird. Der Nachteil: Gute Diebstahlsicherungen sind erstens teuer, zweitens wiegen sie einiges. 

Tatsächlich werden in Stuttgart gar nicht so viele Räder geklaut. Es gibt allerdings Diebstahls-Wellen auswärtiger professioneller Diebe. Denen muss man es nicht gar so leicht machen. Bolzenschneider sind nicht groß, und wenn man einen guten hat, dann bekommt man alle handelsüblichen Kabel-Schlösser in der Preisklasse von 15 bis 60 Euro damit auf.

Hier ein Testergebnis von 2017.  Im Grunde ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Schloss offen ist.

Es gibt drei Sorten von Dieben, erklärt mir der Inhaber von Transvelo Stuttgart. 

5. November 2014

Lastenräder

Derzeit werden viele Varianten von Lastenrädern entwickelt, mit und ohne Pedelec-Motor. 

Lastenräder sind nicht nur für Familien mit Kindern eine neue Möglichkeit. Sie sind auch eine bedenkenswerte Alternative beim kleinen Lieferverkehr in der Stadt, für den Pizzaservice, der in der Umgegeben auslierfert, für Hauspost, die zwischen mehreren Standorten hin und her transportiert werden muss, für die Auslieferung von online bestellten Büchern ...


3. November 2014

Nee, nee, nicht gut

An Radfahrer hat der hier in seiner Entlade-Not nicht gedacht. Und Autofahrer scheinen irgendwie immer in Not, was Halte- und Parkplätze betrifft. 

Und wir Radler sind gewohnt, um Vieles drum herum zu fahren, aber hier ist es dann doch etwas eng. Und ein bisschen frech kommt es mir schon auch vor. Er muss im Fußgänger- und Radüberweg auf den Gehsteig gefahren sein. Und das ist ja nur gar nicht für Autos gedacht. Und er hat dabei die Radzeichen gesehen (Foto unten).

Immerhin lässt er mit sich reden und fährt den Lastwagen dann ein Stück vor auf die freie Fläche.

1. November 2014

Konstanzer Rad-Konzil

Die Stadt Konstanz am Bodensee gibt sich Mühe, Radlern den Weg zu ebnen. Sie macht auch Werbung fürs Radfahren, per Plakat und mit Sattelabdeckungen. 

Hier sind beispielsweise die Fußgängerzonen der ausgedehnten Altstadt entweder ganz für Radler freigegeben oder dort, wo tagsüber viele Einkaufstouristen unterwegs sind, immerhin zwischen 22 und 10 Uhr für Radler frei.