11. Dezember 2015

Autofahren in Stuttgart

Ist nicht einfach. Viele Straßen, viele Schilder und überall muss man fürs Parken bezahlen. Und dann noch diese blöden Radfahrer und ihre Fahrradstraße ... 

Es gibt immer einige, oft übrigens Auswärte, die sich die Suche nach Parkhäusern sparen (wo gehts da rein, wo kommt man raus, zu stressig) und mit dem Wagen in die Innenstadtstraßen rammeln und das Auto irgendwo abstellen, wo eine freie Fläche isst. Sie tun es, sozusagen aus der Not geboren. "Ich kenne mich hier nicht aus! Und ich will doch nur ganz schnell ..."

9. Dezember 2015

Radroute Weinsteige - der ADFC macht einen Vorschlag

Entweder die Alte Weinsteige hinauf (13 Prozent) oder durch den Wald, so kommen Radler bisher nach Degerloch hinauf.

Man kann auch die Neue Weinsteige auf der Fahrbahn hochfahren, aber das traut sich kaum jemand.

Ich bin ein Fan eines Panoramaradwegs die Neue Weinsteige hinauf. Aber das würde eine Fahrspur kosten und ist wohl (noch) nicht machbar in Stuttgart. Der ADFC war bisher gegen halbe Sachen: Wenn Fahrrad die Weinsteige hinauf, dann ordentlich und auf bequemem Radweg. Sonst nicht. Im Sommer bin ich mit Frank Zülke die Neue Weinsteige hochgeradelt, und wir haben uns genau angeschaut, was machbar wäre, ohne den Autoverkehr zu beinträchtigen.

In bewundernswerer Detailarbeit hat der  ADFC einen realisierbaren  Vorschlag ausgearbeitet.

7. Dezember 2015

Menschen sind keine Autos

Wo Autos fahren, fehlen Fußgänger und Konsumenten
Der Radverkehr ist in Städten dem Autoverkehr, was die Auswirkungen betrifft, überlegen. Schließlich sind Menschen und alles andere, was transportiert wird, keine Autos.

Klingt komisch, ist aber wahr. Das Auto ist ein Panzer, der den Menschen, den es transportiert, von der Umgebung isoliert. Autofahrer sehen nichts außer ihrem Ziel. Fußgänger und Radfahrer sehen dagegen ihre Umgebung und treten mit ihr in Interaktion: Sie bleiben stehen und gehen in Läden am Wegesrand, setzen sich in Café oder kaufen sich ein Eis.