2. Oktober 2013

Ein Herz für Radfahrer/innen

... habe ich, meint Isabelle Butschek von der online-Redaktion der Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Zeitung. Sie hat heute über meinen Blog berichtet.

"Stuttgart - Diese Stadt macht es ihren radelnden Bewohnern nicht gerade leicht. Schon die Topographie ist eine Sache für sich ..." meint sie. Und so geht es weiter ...


1. Oktober 2013

Was will uns dieses Schild sagen?

Wo ist der Radweg, auf den es hinweist, hälftig geteilt mit dem Gehweg? Das Schild steht Richtung Kaltental an der Kreuzung Böblinger Straße mit der Schickardtstraße, die rechts vom Schabtunnel her kommt. 

Die Böblinger Straße hat keinen Radweg. Man fährt sie vom Marienplatz kommend auf der schmalen Fahrbahn. Kurz vor der Ampel aber will man die Radler offenbar von der Straße haben und gibt den Gehweg frei. Was ja nicht heißt, dass ich als Radler dort fahren muss. Allerdings dürfen Autofahrer hier nur rechts oder links, nicht geradeaus. Für mich als Radler ist hier das Geradeausfahren nicht freigegeben. Statt dessen sehe ich dieses Schild, das genau auf der Ecke an der Fußgängerampel steht. Es weist einen für mich verpflichtenden Radweg aus. Aber wo ist der?

29. September 2013

Gefährliche Radampeln, zum Dritten

Radampeln sind für Radler besonders gefährlich, weil sie urplötzlich auftauchen und von uns jäh einen Konzeptwechsel verlangen. Meistens nämlich überqueren wir Straßen auf für Radler freigegebenen Fußgängerüberwegen. Wir verhalten uns wie Fußgänger.

Wie Fußgänger schauen wir auf die Ampel auf der anderen Straßenseite. Wird das Zeichen grün, fahren wir los. Radampeln stehen aber an unserer Bordsteinkante. Und es gibt mehrzügige Überwege, wo auf der nächsten Verkehrsinsel für Radler eine Ampel steht und der Blick voraus nach Gegenüber oder auf eine Fußgängerampel tödlich sein kann.

27. September 2013

Es geht doch was

Nämlich von Vaihingen über die Kaltentaler Abfahrt und die Böblinger Straße nach Heslach hinunter. Der Radweg unten ist jetzt auch fast fertig. Es rollt. Fein. 

Der Radverkehr hat dem Autoverkehr eine ganze Spur genommen. Der Radweg, der in beide Richtungen befahren wird, ist breit. Rechterhand rauscht, duftet und tropft der Wald, links rollen die Autos. Uns trennt ein Bordstein. Das ist für Stuttgarter Verhältnisse ein wunderbarer Radweg.  Der letzte Asphaltschliff fehlt der Strecke zwar noch, aber sie gefällt mir jetzt schon.

25. September 2013

Man versteht es nicht - Neckarwestweg Teil 2

Das ist die Fußgängerampel auf der Wilhelmaseite der Rosensteinbrücke über den Neckar. Sie ist ausdrücklich für Radfahrer erlaubt. Doch die Gehwege, die geradeaus auf diese Ampel zu- und von ihr wegführen, sind beide für Radler verboten. 

Reine Fußgängerbreiche mit Extra-Schildern. Man kann hier nur über die Gehwege der Brücke fahren oder nach links über die Ampel zur Wilhelma hinüber. Stadtauswärts (Richtung Münster) ist der Gehweg bis zur nächsten Brücke, der Wilhelmsbrücke, für Radfahrer gesperrt. (Inzwischen,  Stand ende 2014 nicht mehr.)Man darf drüben nur entweder nach rechts auf dem Gehweg über die Brücke zurückfahren oder auf die Fahrbahn.

23. September 2013

Gar nicht an Radfahrer gedacht.

Zur Bändigung des Autoverkehrs werden ehemals doppelspurige Straßen zurückgebaut oder irgendwie halbseitig blockiert. So hier in Sonnenberg. 

Eigentlich könnte man mit dem Rad sehr gut auf der Laustraße durch das verkehrsberuhigte Sonnenberg radeln. Man könnte auch am Ende dieser Straße links abbiegen, um dann auf der Heinestraße rechts nach Degerloch hinüber zu radeln.



19. September 2013

Vom Pragsattel runter ins Zentrum

Das ist, obwohl es eigentlich nur geradeaus geht, nicht ganz so einfach, wie auf der anderen Seite der Heilbronner Straße hinauf zu radeln. So ist etwa auf Höhe der Stadtbbahnhaltestelle Eckartshaldenweg der Gehweg nicht für Radfahrer freigegeben und auch sehr schmal. Eine Alternative ist nicht ausgeschildert. 

Auch vom Pragsattel kann man nicht in Fahrtrichtung rechtsseitig die Heilbronner Straße hinunter fahren. Kommt man vom Killesberberg her die Stresemannstraße entlang, muss man über eine Ampel zum Bunkerturm. Dort kommt landet man an der Stadtbahnhaltesstelle und kommt nur weiter, wenn man ganz links den schmalen Weg wählt.

16. September 2013

Frahrradfreundliches Karlsruhe ... hm, ja

Stuttgarter, die sich nach Karlsruhe verirren (als Autofahrer/innen oder Fußgänger/innen), lernen schnell, dass auch richtig viele Radfahrer/innen unterwegs sein können. Wie die Wespen schwärmen sie durch Karlsruhe, nicht immer zur Freude anderer Verkehrsteilnehmer. Sie sind praktisch überall.

Karlsruhe will sich als Fahrrad-Großstadt Nummer 1 in Süddeutschland positionieren und den Radverkehrsanteil bis 2015 auf 23 Prozent erhöhen. Dabei sollen die Unfallzahlen um 15 Prozent sinken, was überall der Fall ist, wo viele Radler unterwegs sind. Autofahrer und Fußgänger gewöhnen sich nämlich daran, dass sie stets mir Radfahrern rechnen müssen. Sie achten darauf. Das hilft, Unfälle vermeiden. 


15. September 2013

Zum Pragsattel

Ich will zum Pragsattel hoch. Eine Strecke, die ich nur per Auto kenne. Eine Staustrecke für Autofahrer, die sich blendend fürs Rad eignen sollte. Na, mal sehen. Ich schaue mir die radelbaren Wege auf der Karte an.

Na ja, ob ich das finde? Ich weiß auch, man kann am Bahnhof die Heilbronner Straße auf keinen Fall rechtsseitig auf dem Gehweg hochfahren. Der endet nämlich an der Brücke neben dem Europaviertel.

Ich weiß aber, wie man links um den Hauptbahnhof herum zur Stadtbibliothek kommt, und dass dort eine Brücke, die für Radler erlaubt ist, in die U-Bahnhaltestelle (ehemals Türlenstraße, jetzt Stadtbibliothek) führt. Drinnen muss ich zwar absteigen (hm, ja), aber es geht drüben auf einer Rampe hinauf auf den linksseitigen Gehweg, der wieder erlaubt ist.