In den siebziger Jahren bin ich mit dem Fahrrad von Sonnenberg zum Fanny-Leicht-Gymnasium in Vaihingen gefahren. Dafür waren bestimmte Voraussetzungen erfüllt, die bis heute gelten.
Der Weg war einfach, er hatte kaum Steigungen, ging ausschließlich durch Nebenstraßen und über die Felder. Erst bei der Schule kamen wir an einen Fußgängersteg und an ein Gemeindezetrum, wo wir nicht Rad fahren durften, aber natürlich durchfuhren. Zuweilen dramatisch gestellt von einer Lehrerin, die das Radfahrverbot durchsetzen wollte. Die Schule hatte in den siebziger Jahren einen trockenen Fahrradkeller, wo sicher gut 200 Räder reinpassten, und davor auch Fahrradständer. Die waren alle immer gut voll, aber man hatte immer die Chance, einen Platz zu finden. Die Räder mussten wir Kinder daheim allerdings eine schmale, steile Kellertreppe runter- und rauftragen, die auch noch einen Bogen machte. Im Rückblick finde ich es reine Glücksache, dass wir nie mit dem Fahrrad abgerutscht und runtergestürzt sind.
Daraus ergeben sich schon Punkte, die Schüler:innen bewegen, mit dem Fahrrad zu fahren:
