Rattert man mit dem Auto über Löcher im Asphalt, schüttelt man den Kopf über die Stadt und fährt weiter. Gerät ein Mensch auf dem Fahrrad in ein Schlagloch, das bei Dunkelheit schlecht sichtbar war oder unversehens in oder hinter einer Kurve auf der Fahrlinie auftauchte, und stürzt, dann heißt es wieder mal: Alleinunfall, rätselhaft, Ursache unbekannt.
Diese Schlaglöcher werden durch Autoreifen hervorgerufen und vergrößert und befinden sich klassischerweise genau dort, wo unsere Fahrlinie ist, auf den 80 cm vom Bordstein entfernt. Da Autofahrende nicht auf die Fahrbahn achten müssen, verstehen sie gar nicht, wieso wir auf dem Fahrrad auf einmal einen Schlenker nach links zur Fahrbahnmitte machen. Sie sehen nicht, wovor wir ausweichen, und schimpfen auf den Radler. Aber genau wegen solcher Schlaglöcher und unserer schnellen Ausweichmanöver sollten Autofahrende uns eben niemals eng überholen.
Für Autofahrende werden alle Hindernisse und Schründe auf einer Fahrbahn beseitigt, die ein Auto ins Schleudern bringen oder zu Unfällen mit Blechschaden führen könnten. Und bis zur Reparatur werden Warnschilder aufgestellt. Radfahrende müssen selber gucken und sich immer selber sichern. Also passt auf.









