31. Januar 2024

Zeit der Schlaglöcher

Für uns hat wieder die gefährliche Zeit begonnen.  Der Winter hat neue Schlaglöcher auf unseren Fahrwegen hinterlassen. Erfahrungsgemäß dauert es ein halbes Jahr, bis sie wieder zugemacht worden sind. 

Rattert man mit dem Auto über Löcher im Asphalt, schüttelt man den Kopf über die Stadt und fährt weiter. Gerät ein Mensch auf dem Fahrrad in ein Schlagloch, das bei Dunkelheit schlecht sichtbar war oder unversehens in oder hinter einer Kurve auf der Fahrlinie auftauchte, und stürzt, dann heißt es wieder mal: Alleinunfall, rätselhaft, Ursache unbekannt. 

Diese Schlaglöcher werden durch Autoreifen hervorgerufen und vergrößert und befinden sich klassischerweise genau dort, wo unsere Fahrlinie ist, auf den 80 cm vom Bordstein entfernt. Da Autofahrende nicht auf die Fahrbahn achten müssen, verstehen sie gar nicht, wieso wir auf dem Fahrrad auf einmal einen Schlenker nach links zur Fahrbahnmitte machen. Sie sehen nicht, wovor wir ausweichen, und schimpfen auf den Radler. Aber genau wegen  solcher Schlaglöcher und unserer schnellen Ausweichmanöver sollten Autofahrende uns eben niemals eng überholen.  

Für Autofahrende werden alle Hindernisse und Schründe auf einer Fahrbahn beseitigt, die ein Auto ins Schleudern bringen oder zu Unfällen mit Blechschaden führen könnten. Und bis zur Reparatur  werden Warnschilder aufgestellt. Radfahrende müssen selber gucken und sich immer selber sichern. Also passt auf. 


29. Januar 2024

Die arrogante Platzverteilung

Autofahrende beanspruchen am meisten Platz in einer Stadt. Für Radfahrende und Fußgänger:innen bleiben nur die Radflächen. 

Autofahrende stellen zwar eine große Gruppe dar, aber nicht die absolute Mehrheit in der Stadt. Die meisten Menschen sind zu Fuß, in Bussen und Bahnen und mit dem Fahrrad unterwegs. Sie stellen die im Grunde unsichtbare Mehrheit in unseren Städten. Aber den meisten Platz in einer Stadt bekommen die Autofahrenden zugesprochen. Den wenigsten die Radfahrenden. 

Der kanadisch-dänische Stadtplaner und Stadtmobilitätsexperte Mikael Golville-Andersen hat für diese Platzverteilung das Wort "Arroganz" gewählt. Er hat ein Tool entwickelt, mit dem wir selbst anhand eigener Fotos oder Bildschirmfotos von Stadtplänen die Platzverteilung markieren können. Ich habe das mal für den Charlottenplatz gemacht (Auswertung siehe unten). 

27. Januar 2024

Warum die Verkehrswende nicht gelingt

Fahrradstraße von Autos beherrscht
Es gibt einen allgemeinen Konsens in Deutschland. Er lautet: Es soll sich nichts ändern. Die Verkehrswende ist für Politiker:innen kein Thema, mit dem man Wahlen gewinnt. Wer in Deutschland anfängt, wirklich was zu verändern, wird nicht wiedergewählt. 

Das scheint insbesondere für Straßen zu gelten. Da muss alles so bleiben, wie es ist. "Wir haben alle das Auto im Kopf", sagt der Sozialwissenschaftler Andreas Knie in einem sehr sehenswerten Beitrag von Panorama, auch die, die gar kein Auto haben. Die denken an die Autoindustrie. Jeder Fahrradbügel anstelle eines Parkplatzes sei für viele eine Bedrohung der Autoindustrie, von der sich viele Deutsche abhängig fühlen. Das ist gewissermaßen das Narrativ der Deutschen: Ohne Autoindustrie sind wir nichts und enden in Armut. Das ist natürlich falsch, aber es steckt in vielen Köpfen fest. 

Zwar will eine Mehrheit weniger Autos in der Stadt, doch kaum jemand will dabei aufs eigene Auto verzichten. Der Klimawandel soll zwar aufgehalten werden, aber von den anderen, nicht von mir.

25. Januar 2024

Auf Solar-Radwegen in die Zukunft

In Freiburg gibt es seit April vergangenen Jahres den ersten Radweg mit einem Solardach. Er schützt Radfahrende vor Regen und erzeugt Strom. Die Strecke ist über 300 Meter lang. 

In den Niederlanden werden schon länger Radwege mit Solarplatten ausprobiert. Inzwischen ist die neue Generation am Start. Sie PV-Module sind wenige Millimeter dick und leicht angeraut, damit man mit den Radreifen nicht rutscht. Und sie sind effizienter als die ersten. Im vergangenen Jahr wurden zwei neue Solar-Radwege eingeweiht, die von dem Unternehmen Wattway gebaut wurden, das nach eigenen Angaben weltweit 40 Solarradwege betreibt. 

Auf baumlosen und nicht von Häusern beschatteten Strecken ist das durchaus eine Option auch für Deutschland. Eine Fläche für den Radverkehr, die ohnehin versiegelt ist oder werden muss, produziert dann auch noch Strom. Auch wenn die Solarplatten robust sind, sollten sie aber vermutlich nicht mit Autos befahren werden, und das muss sichergestellt sein. In Deutschland scheiterte ein erster Solarradweg 2019

23. Januar 2024

Wer Radwege baut, kriegt Radverkehr

Die Erkenntnis ist nicht überraschend, wenngleich sie auch hier im Blog immer mal wieder infrage gestellt wird von denen, die das Fahrbahnradeln bevorzugen. 

Sie ist vor zwei Jahren durch eine Studie belegt worden, wie die Seite Rad Schleswig-Holstein berichtet. Die Studie vergleicht Städte, die provisorische Trassen, sogenannte Pop-up-Radwege ausgewiesen haben mit denen, die das nicht getan haben. Auf den insgesamt 11,5 Kilometern solcher Radwege nahm der Radverkehr vom März bis Juli 2020 zwischen 11 und 48 Prozent zu. Das berichtet auch die Süddeutsche Zeitung. Wer Radwege baut, bekommt deutlich mehr Radverkehr. Autofahrende steigen öfter aufs Fahrrad um. Ob solche Zahlen auch in Nachpandemiezeiten Bestand haben, ist noch nicht erforscht. 

Dass sich ungefähr die Hälfte der Radfahrenden auf der Straße zwischen Autos unwohl fühlen, hat der SWR bei seiner Aktion "besserRadfahren" aber bereits untersucht.

21. Januar 2024

Steg Fauststraße wird neu gebaut

Anfang Dezember musste der Steg, der in Vaihingen das Fanny-Leicht-Gymnasium mit dem Gebiet Fauststraße und Katzenbachstraße verbindet, wegen Baufälligkeit gesperrt werden. 

Ein neuer soll noch in diesem Jahr gebaut werden, Baubeginn ist März, der Bau soll 12 Monate dauern. Für Fußgänger:innen gibt es die Möglichkeit, per Z-Übergang und Treppe aufseiten des Fanny die Rottweilerstaße samt Gleisen zu überqueren, aber Radfahrende müssen lange Umwege fahren. 

19. Januar 2024

Schmale Straße für Radfahrende sperren geht nicht

Das hat das Verwaltungsgericht Leipzig entschieden. Gemeinden können Fahrbahnen nicht einfach für Radfahrende sperren, wenn sie sie so schmal sind, dass Autofahrende die Räder nicht überholen können.

In Groitzsch im Landkreis Leipzig hat, wie der ADFC berichtet, die Gemeinde 2021 eine schmale Kommunalstraße (die Kippenstraße), die von wenigen Autos befahren wird, für Fahrräder gesperrt. Dagegen hat ein Mitglied des ADFC Widerspruch eingelegt, doch die Gemeinde wollte das nicht hören. Sie argumentierte, wegen des Überholbstands von 1,5 Metern sei die Straße zu schmal als dass Lkw-Fahrende regelkonform überholen könnten. Verhandlungen führten zu keiner Lösung. Darauf hin hat der ADFC eine Klage unterstützt. Das Verwaltungsgericht Leipzig gab dem Kläger im August Recht.

17. Januar 2024

Ist das schrecklich!

Das stieß ein mir fremder Radfahrer neben mir hervor, als wir diese Hoppelstrecke beim Brunnen am Landtag Richtung Planie radelten. 

"Ist das schrecklich!", murmelte er, als wir uns durch Fußgänger:innen bremsten und schlängelten und über schiefe Platten hopsten. Er war wohl nicht von hier, er wunderte sich noch, dass sich auf der Hauptradroute 1, der meistberadelten Strecke Stuttgarts, solche Engstellen mit seit Jahren kaputtem Pflaster befinden. Echt? So was mutet man ernsthaft in Stuttgart Radfahrenden zu? 

Für den Akademiegarten am Landtag ist das Land (Finanzministerium) zuständig. Dem ist es offensichtlich ziemlich egal, wie die Haupradroute 1 auf seinem Terrain aussieht. Wenn die Stadt so blöd ist, die Hauptradroute durch den Schlossgarten zu führen, dann ist das halt so. Dann müssen Radfahrende eben mit Unbillen des Untergrunds und Hindernissen klar kommen. Sie müssen auch mit der Tatsache klar kommen, dass zwischen hier und dem Ferdinand-Leitner-Steg hinter der Oper Fußgängerzone herrscht, die für den Radverkehr nur freigegeben ist, also: SCHRITTGESCHWINDIGKEIT!

15. Januar 2024

Rosensteinbrücke ab heute auch für Radfahrende gesperrt

Die siebzig Jahre alte erste Spannbetonbrücke Stuttgarts, die Rosensteinbrücke, ist leider durchgerostet und nicht mehr reparierbar. Sie muss abgerissen werden. Die Vorarbeiten beginnen heute. Damit sind auch die Rad- und Fußwege gesperrt. 

Für den Autoverkehr ist sie schon eine Weile gesperrt. Die Stadtbahnschienen wurden abgebaut, um die Brücke zu entlasten. Jetzt müssen alle weiteren Fahrbahnauflagen von der Brücke entfernt werden, damit man sie zerlegen kann. Vermutlich im Sommer, wenn der Neckar regulär für drei Wochen für die Schifffahrt gesperrt wird, wird die Brücke abgerissen. Für den Übergang über den Neckar bleibt uns Radfahrenden in der Gegend dann nur die Wilhelmsbrücke und der Steg unter der neuen Eisenbahnbrücke oder der Mühlsteg. 

Danach wird es eine Behelfsbrücke geben.

13. Januar 2024

Die Verkehrs-Hierarchie

Ganz oben stehen die Autofahrerinnen und Autofahrer. Das erkennt man daran, dass sie ungestraft übergriffig sein dürfen. 

Wie selbstverständlich stellen sie ihre Fahrzeuge auf Gehwegen ab, dringen also in den Raum der Menschen ohne Auto ein. Das tut auch dieser Mopedfahrer, der sein Gerät auf dem Zugang zum Zebrastreifen abgestellt hat, um schnell in einen Laden zu gehen. Obgleich Parkplätze für Mopeds ja nun wirklich leichter zu finden sind als für Autos. 

Alle, die etwas fahren, was vollständig durch einen Motor bewegt wird (auch E-Scooter-User), beanspruchen den Platz, der eigentlich anderen zusteht. Ohne Respekt, also voller Verachtung für uns zu Fuß oder auf Fahrrädern. Kinder quetschen sich zwischen Hecke und Auto durch, Menschen mit Kinderwagen müssen auf die Fahrbahn runter. Rollstuhlfahrende sind ganz aufgeschmissen. Egal, Hauptsache das Auto steht so, dass es keine anderen Autofahrenden behindert (ausgenommen natürlich Müllabfuhr oder Feuerwehr).

11. Januar 2024

Schulwege in Stuttgart sind zugeparkt

Die Kidical Mass hat erneut Schulwege untersucht und die Stuttgarter Zeitung hat in einem ausführlichen Artikel die fünf gefährlichsten Schulwege in Stuttgart dokumentiert. 

Während der Artikel der StZ hinter der Bezahlschranke steckt, kann man den mit vielen Bildern anschaulich gemachten Bericht der Kidical Mass hier nachlesen. 

Das größte Problem sind falsch geparkte Autos.  Solche, die auf Gehwegen stehen und sie schmaler machen, vor allem aber solche, die die Kreuzungsecken zuparken. Die KM zählte bei 13 Schulwegchecks 157 schwerwiegende Parkverstöße in Relation zu 166 problematischen Stellen. Wenn Autos auf den Ecken parken, wo Kinder die Straßen überqueren müssen, dann sehen die Kinder nicht, was von rechts oder links kommt, und Autofahrende sehen die Kinder ebenfalls nicht, weil sie zwischen meterhohen Autos verborgen sind. Die Stuttgarter Zeitung hat die Polizei gefragt, wie sie das sieht und zur Antwort erhalten, "dass eine Häufung an Verkehrsunfällen, an denen Kinder beteiligt seien, auf den benannten Schulwegen nicht belastbar darzustellen sei." 

Das ist ein schlechtes Argument. Denn es muss ja nicht erst etwas passieren, damit man Maßnahmen ergreift, die das Risiko verringern, dass etwas passiert. Solange warten wir in anderen Lebensbereichen auch nicht. 

9. Januar 2024

Schaffen Blinker am Fahrrad mehr Sicherheit?

Blinker am normalen Fahrrad sind verboten. Und wenn man welche hinten am Helm hat (nicht verboten) muss man trotzdem die Hand rausstrecken. Das soll sich ändern. 

In den letzten Tagen gab es Medienmeldungen, wonach geplant ist, Blinker auch für einspurige Fahrräder zu erlauben. Wenn ich mich die Alte Weinsteige runterbremse und dann abbiegen will, nehme ich keine Hand vom Lenker. Wenn ich Blinker hätte, die ich dann betätigen könnte, wäre das nicht schlecht. Allerdings sollten die Knöpfe für den Blinker dann auch mit dem Finger oder Daumen erreichbar sein, ohne dass ich die Hand vom Griff (und der Bremse) nehmen muss. Es nützt nichts, wenn die Knöpfe in der Mitte am Lenkrohr platziert sind (so wie bei diesem Modell). 

Es wird vor allem die Frage sein, wo die Blinker angebracht sein müssen.

7. Januar 2024

Auch moderates Radfahren macht Menschen jünger

Dass Radfahren gesund ist für Körper und Geist, wissen alle, die regemäßig Rad fahren. Die anderen, die das nicht tun, zucken mit den Achseln und steigen ins Auto.

Die einen sind zu jung, um an die Gesundheit zu denken, die andern fühlen sich zu alt für das Abenteuer auf dem Fahrrad in der Großstadt, und wieder anderen trotzen jeglicher Vernunft. Es wäre aber gut für alle, sich im Alltag mehr zu bewegen und Radfahren ist das einfachste Mittel. Vieleicht kann man manche Menschen  mit der Aussicht locken, dass Radfahren - und zwar auf eine moderate alltagstaugliche Art - offenbar konkret die Zellen verjüngt und die Alterung deutlich bremsen kann. Darüber hat die Zeit schon 2018 berichtet, was mir damals offenbar entgangen ist. 

Zunächst einmal erwies sich in eine Studie  der Medizinischen Hochschule Hannover das Pedelec-Fahren als genauso effizient wie Normalradfahren.

5. Januar 2024

Neues Waldgesetz betrifft auch uns Radler:innen

Derzeit wird im Bundeslandwirtschafts-Ministerium ein neues Waldgesetz erarbeitetet. Es liegt ein sogeannter Referentenentwurf vor, der Mitte November in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurde. 

Ein Referentenentwurf ist kein Gesetzentwurf, sondern eine Diskussionsgrundlage auch für Verbände, und es kommt nie genau so, wie es da drin steht. Im Wesentlichen geht es in dem Gesetzesvorhaben um den Wald, um Forstwirtschaft und beispielsweise Wildabschuss. Zwei Paragrafen sind für uns Radfahrende, aber auch für Fußgänger:innen, jedoch von Bedeutung. 

Der Paragraf 29 regelt, wer sich im Wals wie aufhalten darf. Das Betreten des Waldes auf eine natur- und gemeinverträgliche Weise ist grundsätzlich erlaubt, wenn man zu Fuß geht oder mit einem Rollstuhl unterwegs ist. Dies geschieht übrigens auf eigene Gefahr. Die Waldwege müssen nicht stolperfrei hergestellt werden.

Für Radfahrende dürfen Länder eigene Bestimmungen erlassen.

3. Januar 2024

Freundlichkeit im Straßenverkehr macht glücklich

Das neue Jahr hat begonnen: Zeit für gute Vorsätze. Mehr Freundlichkeit im Straßenverkehr wäre einer, der es wert ist, erwogen zu werden. Dass Freundlichkeit einen selbst glücklicher macht, hat eine türkische Psychologieprofessorin belegt. 

Es begann mit der Erfahrung, dass sie glücklich aus einem Bus ausstieg, wenn sie den Fahrer oder die Fahrerin gegrüßt oder sich bedankt hatte. Sie stellte sich die Frage, ob glücklichere Menschen dazu neigen, sich sich freundlich kommunikativ zu verhalten, oder ob die Kommunikation selbst glücklicher macht, und machte ein Experiment. Busspassagier:innen bekamen vor der Fahrt die Anweisung, dem Busfahrer Danke zu sagen, zu lächeln und ihm, wenn möglich in die Augen zu schauen, oder aber wortlos auszusteigen. Danach befragte man sie, wie glücklich sie sich gerade fühlten. Die Freundlichen waren glücklicher als sie Neutralen. Ein paar nette Worte, die man anderen sagt, reichen aus, um die eigene Stimmung zu verbessern. 

1. Januar 2024

Abstand rettet Leben

Die Polizei in Bayern wirbt mit dem Slogan "Abstand rettet Leben" bei Autofahrenden dafür, sich des Überholabstands bewusst zu werden.

Der ist nämlich, wie auch viele unserer Autofahrenden in Stuttgart nicht wissen, viel größer als man denkt. Auf  6,5 Meter breiten Straßen muss man mit dem Auto mit allen vier Reifen auf die Gegenfahrbahn fahren, wenn man einen Menschen auf dem Fahrrad überholen will. Was an der Originalgrafik der Polizei in Bayern bemerkenswert ist, ist aber eigentlich etwas ganz Anderes. 

Der Radfahrer fährt genau in der Mitte der Richtungsfahrbahn. 

Das ist deshalb bemerkenswert, weil sehr viele Radfahrende (und sehr viele Autofahrende) immer davon ausgehen, Radfahrende müssten näher an den geparkten Autos entlang fahren als an der gedachten oder tatsächlichen Mittellinie der Fahrbahn.