27. Februar 2026

Die Autos im Schwabtunnel bleiben wohl

Am vergangenen Dienstag war der Schwabtunnel Thema im Gemeinderatsausschuss und in einer Bezirksbeiratssitzung von Süd und West. 

Die Entscheidung über den beantragten Verkehrsversuch fällt vermutlich im Sommer. Die Stadtverwaltung stellte ausführlich dar, dass eine versuchsweise Sperrung des Tunnels von Süd nicht nach West nicht erlaubt und nicht möglich sei, weil die Autoverkehrsmengen dann auf den anderen Strecken so enorm zunehmen würden, dass es zu Problemen käme, beispielsweise auch auf der Hohenzollernstraße, die gerade einen neuen Radfahrstreifen bergauf bekommen hat. Er werde dort um 63 Prozent (ich schätze, um 3.400 Autofahrten) zunehmen. Der Einwand, man müsse für einen zukünftigen reduzierten Autoverkehr planen und bei einer Tunnelsperrung suchten sich Autofahrende auch völlig andere Wege in den Westen, wiesen die Vertreter der Stadt mit dem Argument zurück, dass die Verkehrsmengen so groß seien, dass auch bei angenommenen verringertem Autoverkehr die Straßen überlastet seien, die als Alternative zur Verfügung stünden, etwa die Böheimstraße, der Marienplatz, die Hohenzollernstraße und die Hasenbergsteige (siehe Foto 3). 

25. Februar 2026

Kleine Radfahrgeschichte

Vorurteile gegen Pedelec-Radelnde gehen immer. Vor allem, wenn man auf einem alten mechanischen Göppel sitzt. 

Am vergangenen Sonntag radelte ich vom Rudern (meinem Sport) heim und überholte im Akademiegarten hoch zum Übergang über die Planie einen älteren Herrn auf einem Normalrad. Er musste aus dem Sattel, um den Anstieg hoch zu kommen. Wir warteten dann beide auf Grün an dem Einbieger auf die Planie und fuhren schließlich rüber auf die große Mittelinsel, wo man ja noch mal warten muss. Er fuhr nach links und ich konnte mich rechts am Mast an dem Haltegriff festhalten. (Das Foto ist ein Symbolbild.) 

Er schaute mich an und sagte: "Den habe ich extra für Sie freigehalten." Ich antwortete: "Das ist aber nett von Ihnen." Er sagte: "Nein, das habe ich nicht so gemeint. Sie strengen ja ihre Muskulatur gar nicht an." Die Logik dahinter blieb mir dunkel, aber ich antwortete: "Ich bin gerade 20 Kilometer gerudert und fahre insgesamt 23 km mit dem Fahrrad." Er musste grinsen und meinte: "Okay. Na dann." Genehmigt. 

Das Schöne am Radfahren ist, dass man solche lustigen Dialoge führen kann, wenn man an Ampeln wartet. Und um das Vorurteil "faule Pedelec-Radler:innen" etwas abzumildern: Es gibt inzwischen genügend Untersuchungen, die zeigen, dass der allgemeine Fitnesseffekt mit E-Rädern genauso hoch ist wie mit Normalrädern im Alltagsgebrauch. Zum einen weil man damit unerschrockener steile Steigungen hochfährt (was ich auf dem Heimweg machen muss) und weil die meisten Menschen, die gerne Rad fahren, mit Pedelecs öfter fahren und weitere Strecken radeln. Gerade im Alter ist das Pedelec eine gute Möglichkeit, vom Auto unabhängig und dennoch mobil zu sein. Also kein Grund, Pedelec-Radelnde über die Maßen zu verachten. Dass es Pedelec-Wochenendradelnde im Schneckentempo gibt, sei unbestritten. Und selbstverständlich hat der alte Herr meine Bewunderung, dass er mit dem Normalrad unterwegs ist und seine Muskulatur in Gang hält. Ob er allerdings damit die Alte Weinsteige hochradelt, wage ich zu bezweifeln. 

23. Februar 2026

Wie geht es weiter mit dem Schwabtunnel?

Morgen, Dienstag, ist der Schwabtunnel zuerst am Vormittag Thema im STA (Gemeinderatsausschuss) und am Abend in einer gemeinsamen Sitzung der Bezirksbeiräte Süd und West im Rathaus.  

Das Problem: Auch wenn im Schwabtunnel auf der Bergaufstrecke von Süd nach West inzwischen etwas weniger verbotenerweise überholt wird, werden Radfahrende auf der Fahrbahn im Tunnel immer noch recht oft überholt, teils eng und gerne auch von mehreren Autos in Reihe. Wie der ADFC in einer Mitteilung sagt, vor der Neugestaltung mit genopptem Mittelstreifen und Tempo 30 etwa einmal die Woche, jetzt etwa ein Mal alle anderthalb Wochen. Für Radfahrende, die sich fürchten, und für Schulkinder wurden die Gehwege für den Radverkehr freigegeben. Das ist kein befriedigender Zustand. Deshalb haben die Grünen und PULS einen Antrag gestellt, in sie fordern, dass die Stadt die Sperrung des Tunnels für den Autoverkehr von Süd nach West und die Einrichtung einer Umweltspur für Busse und Fahrräder prüft und einen Verkehrsversuch durchführt. Darum geht es in den Sitzungen des Gemeinderatsausschusses und der Bezirksbeiräte. 

21. Februar 2026

Das Fahrrad in den Landtags-Wahlprogrammen

Am 8. März wählen wir einen neuen Landtag. Anlass für mich, in die Wahlprogramme der aussichtsreichen Parteien zu blicken 
und nach Aussagen und Haltung zum Radverkehr zu suchen. 

Übrigens haben wir diesmal wie bei der Bundestagswahl auch zwei Stimmen, eine für die Person, die in unserem Wahlkreis kandidiert, und eine für eine Partei. Und gewählt werden darf ab 16 Jahren. Wobei Landtagabgeordnete nicht zuständig sind für das, was Städte in Sachen Fahrradpolitik entscheiden. Sie können nur gesetzliche Rahmenbedingungen festlegen und Fördergelder und kompetente Beratung für Kommunen bereitstellen. Allerdings spüren wir Radfahrenden die Landespolitik durchaus, und zwar im Schlossgarten, der dem Land gehört. Durch ihn verläuft die Hauptradroute 1 mit einer Reihe von Schwachstellen. So könnte man sich von der neuen Regierung beispielsweise erhoffen, dass der Plattenacker (Foto unten) im Akademiegarten endlich mal geglättet wird. 

In Baden-Württemberg haben die Grünen eine Koalition mit der CDU angeführt. Den Umfrageergebnissen von Anfang Januar zufolge dürfte die CDU jedoch diesmal stärkste Kraft werden, gefolgt von den Grünen und der AfD. SPD und Linke dürfen mit einstelligen Ergebnissen rechnen, ob die FDP wieder drin ist, ist fraglich. 

19. Februar 2026

Mit dem Fahrrad gut durch enge Kurven kommen

Wie fahrt ihr eigentlich eine Haarnadelkurve oder  durch eine Umlaufsperre? Als ich das Vielradlerinnen fragte, schauten sie mich ratlos an. Sie machen es halt. Aber wie, das überlegt man sich nicht, wenn man es kann. 

Ich sehe immer wieder Radfahrende den Innenkurvenfuß auf den Boden setzen, wenn die Kurve sehr eng ist. Das ist auch nicht verkehrt. Enge Kurven radeln muss man üben. Üblicherweise übt man das in der Kindheit (siehe Foto). Kindern muss man nichts erklären, ihr Körper lernt beim Probieren, wie er sich auf dem Rad verhalten muss, damit man gut durch die Kurve kommt. Wenn man aber dreißig Jahre nach der eigenen Kindheit wieder mit dem Radfahren anfängt, hat man zwar das Radfahren nicht verlernt, denn das verlernt man nicht, aber dem Körper fehlt die Routine, beim engen Kurven Fahren.  

17. Februar 2026

Grüßt ihr beim Radfahren andere?

"Hallo Christine", ruft mir eine Radlerin zu, die schon fast abgebogen ist. "Hi!", rufe ich zurück. Den Namen hätte ich auch gern gerufen, aber ich bin schlecht mit Namen und, verdammt, wer war das eigentlich? 

Beim Radfahren kann man anderen was zurufen wie "Vorsicht Polizei da vorn!" oder "dein Rücklicht funktioniert nicht" oder, wenn der andere gebremst hat, um mich durchzulassen, "Vielen Dank!" sagen.  Und wenn man jemandem begegnet, den man unterm Helm rechtzeitig als bekannt erkennt, kann man sich grüßen, entweder stimmlich oder mit einer Handbewegung. Auch Menschen zu Fuß - die Nachbarin beim Hund Ausführen oder den Nachbar beim Joggen - kann man ein "Hallo" zurufen. Das freut beide Seiten. Aber grüßt ihr auch Radfahrende, die ihr gar nicht kennt, weil das Fahrrad stylisch ist oder weil ihr stundenlang alleine geradelt seid und euch ein:e Gleichgesinnte:r entgegenkommt? Oder anerkennend, weil er oder sie den Berg hoch ächzt, den ihr gerade runter saust? Grüßen sich Radfahrende auf bestimmten Strecken oder unter bestimmten Bedingungen so, wie sich Wandersleute im Gebirge grüßen? 

Wie ist das bei euch? Wie und wann grüßt ihr? 


15. Februar 2026

Problematischer Radweg nach Botnang

Immer schon war diese Aufteilung des Gehwegs in einen Radweg und einen Fußweg problematisch. Die meisten Menschen zu Fuß gehen hier au dem Zweirichtungsradweg.  

Das führt dazu, dass Radfahrende immer wieder Fußgänger:innen auf ihrer Fläche begegnen. Manchmal auch ziemlich unversehens hinter den Kurven. Sie müssen dann auf den an der Fahrbahn gelegenen Fußweg ausweichen. Eigentlich aber iste es Radfahrenden verboten, einen Radweg zu verlassen, schon gar nicht auf die Seite der Fußgänger:innen. Nicht einmal mit dem Lenker dürfen sie beim Kurvenfahren da reinragen. Rad- und Fußwegstreifen müssen hier vertauscht werden. Nur dann funktioniert es auch. 

13. Februar 2026

Regelmäßige Postblockade eines Radstreifens

Jeden Freitag, wenn ich vom Sport nach Hause radle, steht zwischen 12:30 und 13 Uhr genau hier ein Postzustellfahrzeug. Schon seit Wochen ist das so. 

Es steht auf dem Zufahrts- und Aufstellstreifen für Radfahrende an der Ampel an der Cottastraße/Hauptstätterstraße bergauf Richtung Heusteigstraße. Oft komme ich zwischen den Autos, die auf Grün warten, und diesem Postauto mit dem Fahrrad nicht mehr vor auf meinen Aufstellplatz an der Fahrradampel.  Ein Postboote ist nie zu sehen, er liefert entweder langwierig aus, oder er macht Pause, keine Ahnung. Das Postauto parkt da. Es hält nicht mal kurz. Übrigens steht es auch an anderen Wochentagen einschließlich Samstag dort. Eigentlich immer, wenn ich zwischen gegen 12:30 Uhr dort vorbei komme. Manchmal voll auf dem Radstreifen, manchmal etwas weiter hinten. 

11. Februar 2026

Wieder mal keine Radfreigabe bei Baustellenbeschilderung

Vom Herdweg kann man derzeit nicht mehr in die Hölderlinstraße Richtung Hölderlinplatz abbiegen. Sie ist temporär von der Hegelstraße aus als Einbahnstraße zum Herweg ausgewiesen. 

Leider hat man vergessen, unter den Einfahrtssperren eine Radfreigabe zu hängen (Karte unten). Womöglich hat man es auch nicht vergessen, sondern ist der Meinung, dass der Bus (falls er durch die Hölderlinstraße fährt) und ein entgegenkommendes Fahrrad nicht genug Platz haben. Platz ist jedoch zumeist genug vorhanden und fahrradfreundlich ist das nicht. 

9. Februar 2026

Pferde und Fahrräder

Unlängst kam eine Reiterin im Kreis Esslingen aus dem Wald auf eine schmale asphaltierte Straße. Eine Radlerin fuhr vorbei, das Pferd scheute, stürzte und musste eingeschläfert werden. 

Der Zeitungsverlag Waiblingen (ZVW) macht im Titel natürlich gleich daraus: "Wie rücksichtslose Radfahrerin den Tod eines Pferds bei Auenwald mitverursachte" (Bezahlschranke). Der Zeitungsartikel, auf den mich Blogleser Ralf aufmerksam gemacht hat, stellt den Vorfall aus Sicht der Reiterin dar. Demnach kam sie mit einer Freundin (also zwei Pferde) auf eine kleine Straße, auf der wenig los ist, aber Autos und Fahrräder unterwegs ein können. Sie habe "aufgepasst, als sie mit ihrem Pferd vom Feldweg aus den Asphalt betrat." Doch plötzlich sei eine Radfahrerin von hinten kommen, eigentlich "herangerauscht". Ihr Pferd, das eigentlich nicht schreckhaft sei, habe sich erschrocken "durch das lautlose Daherzischen". Erschrecken heißt bei Pferden, ein ruckartiges Zusammenzucken und die Einleitung einer Flucht. Es rutschte mit den Hufeisen auf nassem Aphalt aus, stürzte, brach sich ein Bein und musste eingeschläfert werden. 

So ganz passt das für mich nicht zusammen, aber das mag der Verkürzung durch die Presse geschuldet sein. Entweder die Reiterin kam gerade auf den Asphalt, dann aber hätte die Radlerin nicht von hinten kommen können und sie hätte sie kommen sehen müssen, da sie ja aufpasste, oder sie war schon auf der Straße und hatte das Pferd in eine Richtung gedreht. Dann aber spielt es keine Rolle, ob sie vorher aufgepasst hatte. Vermutlich liegt beides zeitlich nah beieinander. Wie dem auch sei. Ein "Zischen" ist auch nicht lautlos. Aber das sind typische Aussagen zu Radfahrenden: Man hat sie nicht kommen sehen, sie sind so leise, dass man sie erst beim Vorbeifahren hört, und man hält sie für sehr viel schneller, als sie tatsächlich fahren. Die Reiterin macht der Radlerin im Zeitungsartikel übrigens keine Vorwürfe, appelliert aber an uns Radfahrenden, Rücksicht zu nehmen. 

Es gibt keine besonderen Regeln, wie sich Radfahrende bei der Begegnung mit Pferden zu verhalten haben, abgesehen von der im Straßenverkehr immer geltenden Pflicht zur Rücksichtnahme und Voraussicht. 

7. Februar 2026

Nein, E-Scooter dürfen nicht auf Gehwegen fahren

Das ist auch in der Neuregelung der Eletrokleinstfahrzeuge-Verordnung, in der die E-Scooter den Fahrrädern gleichgestellt werden, verboten.

Auch wenn es die Stuttgarter Zeitung in diesem Artikel (Bezahlschranke) es zunächst anders und damit falsch dargestellt hat. Das wurde binnen weniger Stunden in eine Nicht-Aussage dazu korrigiert. Denn auch mit dem Fahrrad darf man grundsätzlich nicht auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen fahren. Man darf es nur, wenn ein Zusatzschild den Gehweg oder die Fußgängerzone für den Radverkehr freigibt. Und neuerdings dürfen jetzt auch E-Scooter dort gefahren werden. Das habe ich hier bereits dargelegt. Und sie dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden, so wie Fahrräder auch, was schlichtweg unmöglich ist. und was sicher kein einziger E-Scooter-Fahrer länger als ein paar Meter durchhalten wird. 

Die beiden E-Scooter auf dem Foto dürfen also auch künftig nicht durch die Fußgängerzone in der Stiftstraße (rund um die Königstraße) fahren, denn auch mit dem Fahrrad darf man das nicht.

5. Februar 2026

Wenn Autofahrer Radfahrerinnen Gewalt androhen

Geht es auch anderen Frauen so? Das fragt sich Blogleserin Wiebke. Im Straßenverkehr gibt es Aggressionen. Davon sind sowohl Frauen als auch Männer betroffen. Ich vermute aber, auf unterschiedliche Weise. 

Aus jeder Begegnung von Fahrrad und Auto auf begrenztem Platz kann unvermutet eine schnell eskalierende Konfrontation entstehen. Übrigens hauptsächlich dann, wenn die Radfahrerin oder der Radler im Recht sind, weil sie genauso radeln  dürfen wie sie radeln. Und klar, die Aggressiven sind nicht nur Männer, sondern auch Frauen, wenn auch - nach meiner Erfahrung als Frau - deutlich seltener.  Und solche Konfrontationen ereignen sich selten, wenngleich nicht so selten, dass nicht die meisten Radfahrerinnen und vermutlich auch Radfahrer von ein oder zwei bedrohlichen Szenen in den letzten Jahren erzählen können. Also solchen, wo Gewaltandrohung oder tatsächliche Gewalt im Spiel ist. 

3. Februar 2026

Spielstraße ohne Spielerlaubnis

In der Steinhausenstraße im Stuttgarter Westen stößt man, wenn man mit dem Fahrrad (oder Auto) kommt, auf blaue Kreise auf der Fahrbahn und Betonklötze am Straßenrand in der Kurve. 

Quer über die Fahrbahn laufen vier türkisblaue Streifen. Und was ist das jetzt? Was soll mir das sagen? Hätte ich nicht in der Zeitung gelesen, dass es sich um um eine Maßnahme für "Mehr Platz zum Spielen" handelt, hätte ich nicht gewusst, was das ist. Denn es fehlt jegliche Beschilderung. Noch. Ich hoffe, die kommt bald. Und zwar, bevor Kinder draußen spielen wollen.  

Eine Spielstraße ist das jedenfalls jetzt nicht, wie der Titel des Zeitungsberichts nahelegt: "Graue Betonklötze weisen auf Spielstraße hin" und später auch der Text: "In Stuttgart sind Spielstraßen immer noch eine Seltenheit. Die Stadtverwaltung hat
daher bereits seit 2023 das Projekt „Mehr Platz zum Spielen“ ins Leben gerufen. Dabei können sich Anwohner melden und ihre Wünsche zur Einrichtung von Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten für Kinder auf Fahrbahnen anmelden. Nunmehr wurde die vierte Maßnahme in der Steinenhausenstraße im Stuttgarter Westen umgesetzt." 

1. Februar 2026

Wieder neues E-Rad im Autolook

Ein Startup in Norwegen baut ein Pedelec, das wie ein Miniauto aussieht. Es braucht keine Zulassung, denn es wird mit Pedalen und einem E-Motor angetrieben wie ein Fahrrad. 

Es heißt TwoZero (warum auch immer), hat zwei Sitze, vier Räder und ein Dach und Stauraum. Es soll 6900 Euro kosten (etwa soviel wie ein Lastenfahrrad), hinzu kommt noch der Akku für 870 Euro, der extra versandt wird. Und weil Norwegen nicht in der EU ist, werden sicher auch Zölle fällig. Derzeit läuft eine Kickstarter-Camapagne für die Serienproduktion. Dabei besteht immer das Risiko, dass man für das gezahlte Geld auch gar nichts bekommt oder aber das Konto nicht belastet wird, wenn das Projekt nicht in Fertigung geht. so wie hier. In diesem Fall lasse ndie Unterstützenden noch auf sich warten. 

Es ist nicht der erste Versuch über das Pedelec die Form eines Autos zu stülpen und das Radfahren wetterfest zu machen und für Transporte von Passagieren oder Gepäck zu ertüchtigen. Auch wenn man solche Räder derzeit noch nicht auf unseren Straßen sieht, glaube ich, dass sie ein Aspekt des Radfahrens in der Zukunft darstellen: Geschlossen, wetterfest, stabil, ohne Zulassung und Führerschein zu fahren, also auch etwas für ältere Menschen, die unabhängig vom Auto mobil bleiben wollen. 

Bei Regen und Schnee auch für alle praktisch, die Wetter nicht mögen, weil man nicht nass wird und auch nicht auf glatter Fahrbahn stürzt. Praktisch auch, weil das Teil Blinker hat.