30. September 2021

Fahrradunfälle gehen im Land zurück

In Baden-Württemberg scheint die Zahl der Radfahrenden, die im Straßenverkehr einen Unfall erleiden, rückläufig zu sein. Bei Pedelec-Radler:innen gibt es keine nennenswerte Veränderung. An der Zahl der Getöteten änderte sich nichts. 

25 Radfahrende starben in der ersten Jahreshälfte in Baden-Württemberg. Wie das Pressereferat des Statistischen Landesamts mitteilt, verunglückten von Januar bis Juni dieses Jahres rund 4.100 Personen mit einem Fahrrad. Das sind 800 weniger als im gleichen Zeitraum 2020. Im Jahr 2019, vor der Corona-Pandemie, lag die Zahl bei 4.362 und damit über dem von diesem Halbjahr. 

28. September 2021

Baustellenumweg Bahnhof

Baustellen sind immer lästig. Besonders ist es die am Hauptbahnhof. Sie unterbricht sämtliche Rad-Pendler-Routinen und zwingt zu sehr großen Umwegen. 

Der Fußgänger- und Radübergang am Ende der Lautenschlagerstraße zum Bahnhof wurde gesperrt. Fußgänger:innen und Radler:innen sind verratzt und müssen weite Umwege machen. Kommt man die Lautenschlagerstraße entlang auf den Bahnhof zu, rasselt man in Sperren. 

Gut ausgeschildert ist die Umleitungsstrecke ja, vorausgesetzt, man sieht das erste Schild kurz vor der Kronenstraße, das doch recht weit vom Fahrbahnrand entfernt steht. Beim ersten Mal habe ich es nicht gesehen, bei der zweiten Fahrt habe ich danach gesucht und es gesehen.  Und dann geht die Schnitzeljagd los. 

26. September 2021

Die seltsame Verkehrsverpuffung

Quelle, Google Maps
Im Londoner Bezirk Lambeth sollte ein Knotenpunkt für den öffentlichen Verkehr geschaffen werden. Dafür brauchte man Straßenraum, der bisher den Autos vorbehalten war. 

Vauxhall Cross liegt an einer der Stellen, an der man die Themse überquert, hier kreisten Autos über mehrspurige Kreisverkehre, es gab Bushaltstellen und U-Bahnhöfe, die aber nicht miteinander verbunden waren. Fußgänger:innen mussten unterirdisch und oberirdisch mehrspurige Autobahnen queren, Radwege gab es gar keine. In dem Stadtviertel wohnen hauptsächlich Menschen, die sich kein Auto leisten können, aber knapp 10.000 Autos rollten hier zu Spitzenzeiten pro Stunde durch. Es sah also ganz anders aus, als auf dem Google-Maps-Foto von heute.

Computermodelle zeigten, dass es zu einem gigantischen Verkehrschaos kommen würde, wenn man hier  zugunsten des öffentlichen Nahverkehrs, des Fußverkehrs und des Radverkehrs den Autoverkehr um 20 Prozent verringern wollte. Die Verkehrsingenieur:innen waren dagegen. Die Befürworter verwiesen auf das Phänomen der Verkehrsverpuffung (Traffic Evaporation) und die Forschungsarbeit von Goodwin, Hass-Klau und Cairns "Traffic Impact of Highway Capacity Reductions", 1998. 

Das Verkehrschaos blieb aus. Ein Experiment, bei dem der Autoverkehr erst einmal um 15 Prozent reduziert wurde, zeigte, dass auch in benachbarten Bezirken nicht mehr Autos fuhren, und in Spitzenzeiten ging der Autoverkehr um zusätzlichen 2 bis 8 Prozent zurück, die Staus wurden kürzer. Ein Teil der Autos schien irgendwie verpufft zu sein. Sie waren einfach weg. 

24. September 2021

Wieso übersehen wir so oft die Straßenbahn?

Die Dinger sind doch nun wirklich groß. Das Übersehen von anderen Verkehrsmitteln als dem Auto scheint in unserem Straßenverkehr aber weit verbreitet zu sein. 

In Stuttgart hat am Donnerstagabend, den 19. August, eine E-Scooter-Fahrerin beim Leuze die Stadtbahnschienen überquert und ist von einer anfahrenden Bahn erwischt worden. Wer zu der Zeit auf dem Radweg unterwegs war, hat die Sperrung auf dem Radweg mitbekommen. Gefühlt beinahe wöchentlich biegt ein Autofahrer in Stuttgart regelwidrig über die Stadtbahngleise ab und wird von der Bahn erfasst. Solche Unfälle sind auch in anderen Städten häufig. Weniger oft passiert das Radfahrenden. Aber es passiert (wie hier kürzlich in Mannheim oder hier in Dresden) und endet nicht selten auch tödlich, allemal aber mit schweren Verletzungen. Im vergangenen Jahr starb in Ostfildern eine 16-jähriger Radler, der die Schienen überquerte, ohne die Bahn zu sehen. 

Dass wir Radfahrenden nicht gesehen werden, ist ein bekanntes Phänomen. Autofahrende achten nicht auf uns, sie achten auf alles mögliche andere. Worauf man nicht achtet, sieht man nicht. Das hat die Londoner Verkehrsbehörde mit einem Test-Video Autofahrenden vorgeführt. Auf dem Video soll man zwei Baseballmannschaften zusehen und übersieht dabei ein weiteres Element im Video.  Obgleich Radfahrende und Autofahrende nach eigener Einschätzung aufmerksam unterwegs sind, achten sie doch mehr auf ihr Fahrzeug, den Weg vor sich, auf die Instrumente und auf das, was sie als nächstes vorhaben. Je bekannter der Weg ist, desto eher sind wir von etwas überrascht, was dort sonst nie erscheint. 

Sporadische Erscheinung werden ausgeblendet.

22. September 2021

Im Straßenverkehr dürfen Männer Frauen ungestraft schlagen - stellt die Staatsanwaltschaft fest

Es erreichen mich immer wieder ähnliche Geschichten. Radfahrende waren im Recht, wurden von Autofahrenden mit dem Auto bedroht, dann in eine Schreierei verwickelt und sogar tätlich angegriffen, bekamen aber keinen Beistand von Polizei und/oder Staatsanwaltschaft. 

Die heutige Geschichte ist die: Eine Radfahrerin radelt die Seestraße hinauf, was erlaubt ist. Die Straße ist schmal, links und rechts parken Autos, unten beidseitig gegen die Fahrtrichtung der Radlerin. Ein Autofahrer kommt mit seinem breiten Auto herab, die Radfahrerin sieht, dass er noch mal beschleunigt, sie bremst zum Stillstand ab, er bremst so, dass er erst ein paar Zentimeter vor ihrem Vorderrad zum stehen kommt. Sie äußert ihren Unmut. Er beschimpft sie aus dem Auto heraus als Bitch und Fotze und fordert sie auf, mit dem Rad sofort von der Straße auf den Gehweg zu verschwinden.

20. September 2021

Wer hat hier Vorfahrt?

Baden-Württembergs Verkehrsminister hat im August auf Twitter ein Sharepic veröffentlicht (zweites Bild weiter unten). 

Dazu der Text: Auch bei der Einfahrt in den fließenden Verkehr gilt Vorsicht. Fahrradfahrer:innen sollten darauf achten, ob ein Auto kommt oder freie Fahrt ist. Deshalb Schulterblick nicht vergessen!

Aber wieso fahre ich hier denn in den fließenden Verkehr ein?, habe ich mich gefragt. Ich radle doch einfach nur geradeaus weiter, auf derselben Fahrlinie wie vorher. Die Antwort ist für Polizisten, Autofahrende und Verkehrsexperten sicherlich ganz einfach, für uns Radfahrende aber keineswegs und schon gar nicht intuitiv klar. 

18. September 2021

Kann es nicht schneller gehen?

Warum kommt eigentlich der Ausbau des Radverkehrs auch in den Städten, die sich dafür entschieden haben - mit Radentscheiden und Zielbeschlüssen - nur schleppend voran?  

Radwege beschlossen und in der Planung, Fahrradstraßen genehmigt, Radgaragen in Wohngebieten beschlossen und finanziert. Aber wir sehen das alles nicht, es ist nicht da. Wir warten. Ampelschaltung soll geändert werden? Wann endlich? Die Planung dauert, der Durchlauf durch die Gemeinderatsgremien dauert, die Detailplanung dauert, die Umsetzung dauert noch länger. Es dauert und dauert! 

Schuldige sind immer schnell benannt. Mal die Verwaltung, mal die Parteien, mal die Autofahrenden, mal die Radfahrenden, mal der Protest von Interessenvertretungen und Anwohner:innen. Irgendwer bremst immer, so scheint es. Und wenn eine Fahrbahnsperrung für Autos, die Wegnahme einer Fahrspur zugunsten des Radverkehr droht, dann tkommt sofort der Ideologie-Vorwurf. Und wenn solche Sprüche auftauchen wie "den Verkehrsfrieden herstellen" oder "gemeinsam mobil", dann ist damit immer gemeint, dass die Radfahrenden endlich Ruhe geben sollen, damit die Autogesellschaft so weitermachen kann wie bisher, so nach dem Prinzip: "Mir gebbet nix,  die Fahrräder können doch durch den Wald fahren." 

Ich vermute, der Gegenwind der Konservativen wird in den kommenden Jahren sogar noch schlimmer, denn nachdem sich Radentscheide, Grüne und Ökoparteien für die Verkehrswende positioniert haben, kommen jetzt die Hubraumfraktionen in der Gesellschaft so richtig auf Touren, starten Bürgerbewegungen und machen Stimmung gegen Radverkehr und für Parkplätze und Überall-Auto-Fahren.

16. September 2021

Am Sonntag startet Stuttgarts schickste Fahrraddemo

Am Sonntag wird es in Stuttgart die erste Fancy Women Bike Ride geben. Start ist um 17 Uhr am Feuerseeplatz. 

Erfunden wurde die "schicke/abgefahrene Frauen-Radtour" 2013 in der Türkei, in Izmir. Es ging darum, den Bürgermeister aufzufordern, den weltweiten Autofrei-Tag zu begehen und dafür zu sorgen, dass in Städten ein auch für Frauen einladender Raum zum Fahrradfahren geschaffen wird, damit sie ihre Stadt auf neue Art und Weise erleben können. Motto: Je mehr Frauen Rad fahren, desto mehr Frauen werden zum Radfahren ermutigt. Sei eine Frau, sei sichtbar! Mit den Jahren ist die Fancy Frauenradtour zu einem weltweiten Event geworden, das immer am 19. September stattfindet. 
Die Fancy Women Bike Ride funktioniert wie die Critical Mass. Bei der darf man ja schon mit schicken Rädern und Outfit angeben. Also dürfen wir unsere Fahrräder schmücken, uns stylen, was Schickes oder Wildes anziehen, Fröhlichkeit mitbringen und uns lächelnd im Tross durch die Gegend radeln. Die Stuttgarter Organisatorin vom ADFC legt wert darauf, dass bei uns Menschen aller Geschlechter willkommen sind, auch Männer, die dann bitte mit uns und nicht vor uns fahren. Auch Kinder können mitradeln. 

14. September 2021

Wieder schwerer Dooring-Unfall in Stuttgart

Wieder hat es in Stuttgart einen schweren Dooring-Unfall gegeben. Ein Radfahrer fuhr die Alte Straße hinunter. Eine Autofahrerin öffnete ihre Autotür und brachte den Radfahrer zu Fall. Er wurde schwer verletzt. 

Der Radfahrer fuhr, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, am Freitag gegen 18 Uhr die Alte Straße, die nach der Haarnadelkurve der Böblingerstraße in Heslach rechts abzweigt, zum Unteren Brühl hinunter.  Eine Autofahrerin hatte ihren gemieteten Smart dort abgestellt und stieß, ohne zu gucken, die Tür auf. Der Mann prallte gegen die Tür und stürzte. Er musste ins Krankenhaus. Erst vor acht Wochen hatte es in der Kölle-Straße einen schweren Dooring-Unfall gegeben, der durch die Beifahrerin verursacht wurde. 

12. September 2021

Der Trick bei der Ampel an der Planie

Die Hauptradroute 1 führt am Charlottenplatz über die Planie. Es handelt sich um eine dreizügige Ampel. 

Alle Bitten, sie für Radler:innen so zu schalten, dass sie in einem Zug durchkommen, haben nichts gefruchtet. Die Flüssigkeit des Autoverkehrs geht immer noch vor. 

Kommt man von der Oper her, muss man fast immer drei Mal anhalten. Einmal auf dem Gehweg an der Einbiegung aus der Konrad-Adenauer-Straße. Immerhin kann man sich hier bequem am Geländer abstellen, entweder Fuß aufs Mäuerchen oder Arm aufs Geländer. Das ist schon mal ein Luxus, den wir fast nirgendwo haben, wo wir warten müssen. 

Die Autos haben hier eine Schwarzampel (Zweifeldampel), die nur ab und zu für sie Rot wird (sie steht länger auf Schwarz als auf Rot). Auf dem Foto oben wird sie gerade Gelb. Erst dann kriegen die Radfahrenden auch mal Grün, und los gehts. 

10. September 2021

Autofahrer tötet Radfahrerin in Feuerbach

In Feuerbach ist gestern früh eine Radfahrerin von einem Autofahrer gerammt und getötet worden.
 Sie befand sich auf der Rüdigerstraße. Der Autofahrer kam die Heidestraße herab und hatte an der Ecke Vorfahrt-achten. 

Die Polizei vermutet, dass die Radfahrerin die Vorfahrtsstraße Rüdigerstraße befuhr. Sie fuhr bergauf und bog wohl nach links Richtung Siemenstraße ab. Sie fuhr auf der abknickenden Vorfahrtsstraße. Der Autofahrer kam die Heidestraße runter. Er hatte Vorfahrt-achten. Es sieht so aus (Fotos im Artikel der Stuttgarter Zeitung), als habe er die Vorfahrt der Radfahrerin missachtet und sie im vorderen Bereich ihres Fahrrads gerammt. Das Vorderrad ist zerstört. Der Helm liegt auf der Fahrbahn (vermutlich abgenommen bei der Reanimation). Wie der Unfall genau ablief, ist noch nicht klar. Die Polizei bittet Zeug:innen, sich zu melden.  

Ich bin entsetzt und mit den Gedanken bei den Angehörigen der 56-jähren Frau. 

8. September 2021

Der Verkehrsversuch am Bismarckplatz

Am Bismarckplatz läuft ein Verkehrsversuch. Man kann von der Schwabstraße mit dem Auto nicht mehr in die Bismarckstraße abbiegen. Ein kurzer Abschnitt ist gesperrt und in einen Aufenthaltsplatz umgewandelt. 

Radfahrende kommen noch durch. Auch wenn die Verkehrsführung nicht gut durchdacht ist. Darüber später. 

Im autofixierten Teil der Anwohner:innen hat das zu größerer Aufregung geführt, wie die Stuttgarter Zeitung im Juli berichtete. Ladeninhaber in der Vorgelsangstraße fühlten sich von Kund:innen abgeschnitten, auch die Zulieferer wüssten nun nicht mehr, wie hinkommen, und kurvten durch enge Nebenstraßen. Wie immer nimmt die Diskussion kuriose Züge an, obgleich nur Gewohnheiten geändert werden müssen. 

6. September 2021

Eklige Baustellenumleitung an der Pragstraße

Wenn man die Pragstraße Richtung Pragsattel auf dem Radweg hochradelt, stößt man ziemlich weit oben auf eine Baustelle. Der Gehweg ist für Fußgänger:innen und Radler:innen gesperrt. 

Die Umleitung für beide Verkehrsarten ist fast ordentlich ausgeschildert. Für Fußgänger:innen ist er aber eigentlich nicht zumutbar, für Radler:innen gerade noch so. Denn er ist sehr, sehr umwegig (siehe Karte unten). Für Autofahrende ist eine Fahrspur gesperrt. Eine weitere für uns Radler- und Fußgänger:innen wegzunehmen, hätte die Fahrbahn auf eine Fahrspur verengt. Das wollte man dem Autoverkehr, der sich hier zur Hauptverkehrszeit hinauf staut, wohl nicht zumuten. Die Umleitung führt aber nun sehr weit um die Häuserblocks herum. 

4. September 2021

Rad-Piktogramm-Ketten helfen

Sie locken mehr Radfahrende auf die Fahrbahn, entlasten die Fußgänger:innen von Gehwegradler:innen, reduzieren die Überholvorgänge und verlangsamen den Autoverkehr. 

Das ist das Ergebnis eines Studienprojekts, das vom Bundesverkehrsministerium gefördert wurde. Solche Radzeichen auf dem Asphalt haben wir als Pilotprojekt in Zuffenhausen auf der Ludwigsburger Straße, die zu schmal ist für Radstreifen, teils auch dann, wenn man Parkplätze wegnimmt.  

Die Frage der Studie war, ob Radpiktogtamm-Ketten dazu beitragen, die Radfahrenden runter vom Gehweg auf die Fahrbahn zu bekommen. Außerdem wollte man wissen, die wie die Piktogramme von Radfahrenden und Autofahrenden wahrgenommen und verstanden werden, und ob sie helfen, den Mischverkehr für Radfahrende sicherer zu machen. 

2. September 2021

Wir brauchen Straßen für Menschen, nicht für Autos

Der VCD fordert ein Bundes-Moblkitätsgeseetz, das den Verwaltungen hilft, Verkehrsentscheidungen umweltgerecht zu fällen. 

Von unserer Straßenverkehrsordnung wünschen wir Fußgänger:innen und Radfahrer:innen uns eine Änderung der Prioritäten. Bisher dient sie nur dazu, den Autoverkehr zu regeln, zu erleichtern und flüssig zu halten. Das zu Fuß Gehen und Rad Fahren wurde in sie nur als Regelwerk eingebaut, damit sie den Autoverkehr nicht stören. Menschen zu Fuß und auf Fahrrädern werden an den Rand der Straßen gedrängt und immer wieder angehalten und zum mehr oder weniger langen Warten gezwungen, nur damit der Autoverkehr so wenig wie möglich angehalten werden muss. Sogar ehemalige Automanager und Ökonomen fordern inzwischen ein Umdenken. Wir halten ein 24 Stunden am Tag ein teures Straßennetz bereit, das nur an fünf Stunden des Tages ausgelastet ist. Den Rest der Zeit verwandelt es sich in eine gigantische Asphaltwüste, die Kreuzungsflächen sind zu groß, die Straßen zu breit. Fußgänger:innen werden an den Rand gedrängt und eingeschüchtert. Und die Regeln für den Radverkehr passen nicht zu dieser besonderen Art der Fortbewegung. 

1. September 2021

Welches Licht? Welches Ende? Welcher Tunnel?

Heute Abend (1. September 21) um 19 Uhr veranstaltet das KUS zusammen mit der Mobilitätswende Allianz eine online-Podiumsdiskussion mit Stuttgarter Bundestagskandidat:innen.  

Die Themen der Debatte: 

MOBILITÄT NACH MENSCHLICHEM MASS
Höchstgeschwindigkeiten inner- und außerorts absenken (30/80/120)
Reform der StVO: Fußgänger- und Fahrradfahrerfreundlichkeit, Berücksichtigung der Mobilitätsbedürfnisse von Kindern, alten Menschen u.a. Ausbau Bahn/ÖPNV auf doppelte Transportleistung (m. Tarifbindung, Mitbestimmung) Kfz-Lärmemissionen senken (25%); Verbot von lärmverstärkendem Zubehör.