30. Mai 2024

Slalom, Labyrinth und Schrecken - die deutsche Radinfrastruktur

Oft wird der Radverkehr in eine bestehende Straßenführung hineingebaut. Und da passt sie nicht rein. 

Deshalb werden Radfahrende im Slalom über Radstreifen, Gehwege, Rampen, Kreisverkehre und Linksabbiegeflächen geschickt. Man sieht viel rote Farbe, viele Verkehrszeichen, viele Linien und Pfeile, verschiedene Ampeln, viele Radzeichen auf dem Asphalt und muss höllisch aufpassen, dass man den Weg durchs Labyrinth findet. Wege, Flächen und Ampelsystem ändern sich alle paar Meter. 

Dem Radverkehr dient das nicht, eher dem guten Gewissen einer Stadtplanung (und deren politischen Entscheidungstragenden), dass man an Radfahrende gedacht und was getan hat. Für die Menschen in der Planung war das Ganze mit ähnlichem Grübeln und Tüfteln verbunden, das nachher von uns Radfahrenden verlangt wird. Ein Beispiel für diese verbreitete Art der Radverkehrsplanung habe ich in Wangen im Allgäu gefunden. 

28. Mai 2024

Verkehrsgewalt: Böse Autos bauen Unfälle

In der Pesse "geraten" Menschen im Zusammenhang mit Autos in Situationen, für die niemand verantwortlich zu sein scheint. 

Zum Beispiel: Auto gerät auf Gehweg und verletzt Fußgängerin tödlich, Seniorin unters Auto geraten, Motorradfahrer gerät unter wendendes Auto, Auto gerät in den Gegenverkehr. In Berlin ist ein Auto auf den Bürgersteig geraten und hat Fußgänger erfasst, die nun in Lebensgefahr schweben.

Solche Formulierungen begegnen mir ständig in Medienberichten. (Wobei sich einzelne Medien, darunter die Stuttgarter Zeitung, davon inzwischen erfreulich absetzen.) Ich frage mich dann immer: Wie kann es sein, dass Menschen unter Autos und Autos irgendwohin geraten? Steuert die Autos niemand? Wenden die Autos eigenmächtig, steuern sie Gehwege an, überfahren Sie Fußgänger:innen? Sind die Leute, die drinnen am Lenkrad sitzen, gar nicht da? Werden sie völlig überrascht von den Aktionen ihres Autos? 

Weil in unserer sprachlichen Darstellung auch schwerster Zusammenstöße niemand die Autos zu lenken scheint, können wir dann sogar auch mal lesen: "... soll ein Pkw die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben." (Diese erste schnelle Meldung hat die StZ übrigens schnell korrigiert.)

26. Mai 2024

Hupen und Rotlichtverstoß - Wut im Straßenverkehr

Was empfinden Autofahrende an Radfahrenden als besonders aggressiv und was Radfahrende an Autofahrenden? 

Diese Frage hat man sich an der TU Dresden gestellt. Eingeladen waren 30 Radfahrer:innen und 30 Autofahrer:innen, jeweils etwas mehr Frauen als Männer zwischen 19 und 64 Jahren. Unter den Autofahrenden fuhr gut die Hälfte auch gelegentlich Fahrrad, unter den Radfahrenden fuhr nur ein Sechstel gelegentlich Auto. Betrachtet wurden - wie man hier nachlesen kann - ein Dutzend Situationen, dann konzentrierte man sich auf zwei, nämlich "Radfahrer:in wird von Autofahrer:in zu dicht überholt" bzw. "Autofahrer:in kann Radfahrer:in nicht überholen" und "Radler:in fährt auf Radweg, rechtsabbiegender Autofahrer versperrt den Radweg" bzw. "Autofahrer will rechts abbiegen, Radfahrer:in kommt schnell auf dem Radweg." 

24. Mai 2024

Gruselkabinett der Radabstellanlagen

Früher gab es nur die Felgenkiller, also Radabstellanlagen, wo man das Vorderrad reinschob. 

Das Rad schloss man mit einem schwachen Felgenschloss ab oder mit einem dünnen Kabelschloss. Heute sind sogenannte Anlehnbügel Standard. Da passt jedes Fahrrad dran. Nachteil: Anlehnen ist schlecht, denn Metall trifft auf Metall. Und zu eng stehen sie auch meistens. Die Lenker verhaken sich. 

Vielerorts sind die alten Felgenkiller aber auch noch übrig. Man sieht sie an alten Sportanlagen, vor Ladengeschäften an Vereinen und so weiter. Teils von Autos krumm gefahren, verbogen und rostig, Opfer einer langen Zeit. Teure Räder kann man da nicht anschließen. Schließt man das Vorderrad an, dann ist im schlimmsten Fall das Restrad weg. 

22. Mai 2024

Schlechte Radinfrastruktur provoziert kreatives Fahrverhalten

Radinfrastruktur liegt zuweilen recht zufällig auf der Straße, und gerade für Leute, die sie zum ersten Mal benutzen, ist es schwierig zu kapieren, was sie ihnen sagen will. 

Das fiel mir mal wieder auf, als ich diesen Radler an der Cottastraße bergab Richtung Tübinger Straße so auf dem roten Radstreifen stehen sah. Er wartet auf Grün. Aber er steht links, also auf der falschen Straßenseite und kommt mir entgegen, wenn wir Grün bekommen und beide starten. Vor den Autos, die ebenfalls gleichzeitig Grün haben, muss er entweder gefährlich nach rechts schlingern oder er hüpft an der Fußgängerampel auf den aus seiner Sicht linken Gehweg hoch. Was er schließlich getan hat und wo er dann weiterradelte.  

20. Mai 2024

Rückspiegel fürs Fahrrad

Ich finde Rückspiegel am Fahrrad nützlich. Ich sehe, was von hinten kommt, ohne mich umdrehen zu müssen. 

Wenn ich die Alte Weinsteige hochradle, sehe ich das Auto von unten kommen und ich kann abschätzen, ob es von einem freundlichen Menschen gefahren wird, der Abstand hält. Dann kann ich, wenn ich links eine Parklücke sehe, dem Fahrer oder der Fahrerin Handzeichen geben, dass ich da reinfahre und er oder sie an mir vorbeifahren kann, ohne mich auch nur einmal umdrehen zu müssen. Das finde ich superpraktisch. 

18. Mai 2024

Das Tier im Radfahrer

Fotomontage
Wenn Hirsche Warnwesten tragen, dann steckt die Schweizer Beratungsstelle für Unfallverhütung dahinter. 

Im vergangenen Winter lief eine Kampagne, die sich an Radfahrende richtete und originell sein wollte. Sie zeigt das Bild eines Hirschs, der in Warnweste in der Dämmerung auf einer Landstraße steht (den wir übriges auch ohne die Weste gut erkennen, anders als auf der Fotomontage von mir rechts). Auch Frösche oder Katzen scheinen sich nach Warnwesten zu sehnen. In der in den Medien ventilierten Pressemitteilung der BFU heißt es dazu: "Tausende Tiere lassen jedes Jahr ihr Leben auf der Strasse. Ihre Felle und ihre Haut gewähren ihnen in ihrer natürlichen Umgebung die gewünschte Tarnung und damit Schutz vor Feinden. Im Strassenverkehr kann ihr Aussehen zur tödlichen Falle werden. Im Gegensatz zu Tieren können wir Menschen uns mit einer Leuchtweste ganz einfach sichtbar machen." Fragt sich nur, wie viele Hirsche es in die Innenstädte zieht.

In einer anderen Kampagne der BFU wurde ein fast durchsichtiger Fahrradfahrer mit Helm abgebildet. Der Text dazu lautete: "Keiner bremst für Unsichtbare." Fragt sich allerdings, ob Autofahrende eine durch die Straßen geisternde Schutzweste ohne Körper besser wahrnehmen? Wahrscheinlich stoppen sie vor Entsetzen. Ja, und?, fragen sich jetzt vielleicht manche. Ist doch ganz witzig. Aber so witzig ist es eigentlich nicht. 

16. Mai 2024

CO2-Ausstoß wird in Deutschland belohnt

In Deutschland wird unter anderem im Verkehrssektor klimaschädliches Verhalten  finanziell belohnt. 

"Wie der Staat den CO2-Austoß belohnt" titelt deshalb  Zeit. Der Artikel steckt aber hinter der Bezahlschranke. Er dürfte aber auf neuen Forschungsergebnissen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne beruhen. Die zeigen unter anderem, dass Menschen in Haushalten mit Diesel-Autos oder Dienstwagen längere Strecken fahren und zur Arbeit pendeln oder innerdeutsche Flüge nutzen. Diesel, Dienstwagen und Kerosin werden subventioniert. (2018 waren nach Berechnungen des Umweltbundesamts in Deutschland 65 Milliarden-Euro-Subventionen klimaschädlich). 

Derzeit kostet eine Tonne CO2 45 Euro. Aber das muss Fahrende von Dieselautos und Dienstwagen nicht kümmern. Die Subventionen übersteigen den CO2-Preis teils erheblich.

14. Mai 2024

Verkehrszeichen-Blindheit

Wenige Fußgänger:innen schauen auf Verkehrszeichen. Und wenn sie sie sehen, dann verstehen nicht alle sie richtig. 

Immer wieder laufen Leute auf dem Radwegteil des Ferdinand-Leitner-Stegs. Dabei gibt es, wenn man vom Planetarium her kommt, viele ziemlich eindeutige Hinweise, dass dieser linke Aufgang nur für die Radfahrenden ist und der rechte Aufgang (den man auf dem Foto nicht sieht) den Fußgänger:innen vorbehalten ist. Es stehen Barrieren im Weg, und es steht ein Schild mit einem Fußgänger im roten Kreis dort. Ein Mann, den ich auf halber Höhe ansprach, erklärte mir dann aber: Er dürfe hier laufen, da stehe doch ein Schild mit Fußgängerzeichen. Er hatte das Verbotsschild als Fußgängerzonenschild missverstanden.

Das Gehen auf Radwegen ist nicht erlaubt, genauso wenig wie das Spazieren auf Fahrbahnen. Aber Menschen zu Fuß gehen überall, wo keine Autos fahren und sind weitgehend blind für Verkehrszeichen. Allemal in Parks rechnen sie nicht damit. Sie gucken auch nicht hoch, wo die Verkehrzeichen hängen, sondern eher runter auf den Boden. Vielen ist nicht bekannt, dass der Schlossgarten in weitesten Teilen ein gemischter Geh-/Radweg ist. Und sie ärgern sich, wenn sie Umwege laufen müssen. Und über Radfahrende sowieso. Das Gehen auf diesem Radweg des Ferdinand-Leitner-Stegs ist nicht unkritisch für beide Verkehrsarten. Bergab sind die Radfahrenden schnell. Bergauf bedeuten Fußgänge:innen, die ihnen den Weg versperren, dass Radfahrende bremsen, sogar anhalten und dann am Berg wieder anfahren müssen, was vor allem mit Normalrädern ein Akt ist.  

12. Mai 2024

Wo sind die E-Rad-Ladestationen?

Fotomontage
Seit ich Pedelec radle (seit 2006) habe ich mich an das Akku-Management gewöhnt. Immer rechtzeitig aufladen! Für Stadtgebiete, also Alltagsfahrten bis 30 km hin und zurück samt Anstiegen reicht eine Ladung in der Regel. 

Aber es gibt auch Radfahrende, die weitere Wege zur Arbeit pendeln, und die würden dann gerne ihre Akkus zielnah aufladen. Ich vermute, in vielen Fällen haben sie Wege gefunden, dürfen das vielleicht am Arbeitsplatz. In Stuttgart gibt es in der Stadtmitte keine Möglichkeit, den Akku aufzuladen, etwa am Marktplatz oder Karlsplatz. Am Flora&Fauna (der Engstelle bei den Mineralbädern, wo man die Gleise kreuzen muss) gibt es eine Ladestation, und beim Fahrrad.de-Store in der Rotenwaldstraße, an der Kulturinsel in Cannstatt und in Münster soll es ebenfalls Möglichkeiten geben. Es gibt Apps, die E-Lade-Stellen für E-Bikes in der Nähe anzeigen. 

10. Mai 2024

Helm und Schutzengel - Radfahren mit der Maus

Die Maus aus der Kinder-"Sendung mit der Maus" hat den deutschen Fahrradpreis 2024 als fahrradfreundlichste Persönlichkeit erhalten. Überreicht wird er am 23. Mai. 

"Von Verkehrsregeln über Fahrradpflege bis hin zu umweltfreundlichen Mobilitätsalternativen – „Die Sendung mit der Maus“ zeigt in zahlreichen Folgen die breite Palette an Themen rund um das Fahrradfahren. Mit informativen Lach- und Sachgeschichten sowie unterhaltsamen Animationen werden den kleinen und großen Zuschauerinnen und Zuschauern spielerisch die Funktion und die Bedeutung des Fahrradfahrens nähergebracht", heißt es in der Pressemitteilung. 

Ich gratuliere! Super, dass Kinder ans Fahrradfahren herangeführt werden. Für Kinder und Jugendliche ist es ein Stück Unabhängigkeit und Lebensfreude. Sie sind mit anderen zusammen und bewegen sich. Welche Geschichten erzählt die Sendung mit der Maus aber nun  den Kindern, oder anders gesagt, welches Narrativ zum Radverkehr bekommen wir präsentiert, habe ich mich also gefragt. 

8. Mai 2024

Das Buch zur Velowende

Dieser Tage erscheint das Buch "Velowende", dass drei Autor:innen aus der Schweiz und ich zusammen geschrieben haben.

Velowende: Für eine lebendige Stadt 

Taschenbuch von Patrick Rérat, Ursula Wyss, Michael Liebi, Christine Lehmann

Zum Buch:

Es gibt kaum eine Stadt, die nicht auf Fahrradförderung setzt, doch den Versprechungen folgen vielfach nur wenige Taten. Statt eine Velostadt mit einem Fahrradanteil von über 30 % anzustreben, geben Planung und Politik im Alltag immer noch dem Auto den Vorrang. Das Velo ist ein wichtiger Teil der Lösung unserer Verkehrsprobleme. Eine wirkliche Verkehrswende bedingt die Änderung von Gewohnheiten und einen anderen Blick auf die Stadt, der das System Auto hinterfragt und bessere Alternativen sieht. Velowende bedeutet vor allem eines: die Velofahrenden willkommen zu heißen. Dafür braucht es beides: große Gesten, aber auch kleine Details. Und Engagement auf allen Ebenen, von allen Akteuren, denn: Velostadt oder Fahrradstadt wird man, wenn man es will. ( 26.- €, 320 S., ISBN 978-3-907351-25-3. Hier bestellen.)

Die Autor:innen: 

6. Mai 2024

Wie steht's in Stuttgart mit dem Radverkehr?

360 km Radverkehrsanlagen soll es in Stuttgart in dem 1500 km langen Straßennetz geben. Reine Radwege gibt es allerdings nur wenige. Hauptsächlich radeln wir im Mischverkehr mit Autos oder Fußgänger:innen.

Und das mit den 360 km stimmt auch nicht so ganz. Die Radverkehrsanlgen (Radwege, Radfahrstreifen), an denen die blauen Radweg-Schilder stehen, sind knapp 211 km lang. Davon sind nur knapp 5 km eigenständige, baulich von Fahrbahn und Gehweg getrennte Radwege. Getrennte Geh- und Radwege - also die mit dem weißen Strich zwischen Fußgänger:innen und Radfahrenden - gibt es auf knapp 15 km. Wir haben also insgesamt 20 km bauliche Radwege. 39 km lang sind die Radfahrstreifen auf den Fahrbahnen (die allerdings enden oftmals vor den Knotenpunkten und wir radeln im Mischverkehr mit Autos). Es gibt also nur 60 km Verkehrsflächen, die nur dem Fahrrad vorbehalten sind, wo kein Auto fahren und kein Fußgänger gehen darf. Die gemeinsamen Geh- und Radwege (Mischverkehr) sind bereits 121 km lang, und hier sind wir im Mischverkehr mit Fußgänger:innen unterwegs. Schutzstreifen (gestrichelte Linie links) gibt es auf einer Länge von 24 km. Piktogrammspuren belaufen sich auf 1,8 km. Außerdem gibt es noch 2,2 km Fahrradstraßen und 2,3 km Busspuren, die fürs Radfahren freigegeben sind. Hier sind wir so gut wie überall im Mischverkehr mit Autos unterwegs. 

Die restlichen 150 km sind Gehwege, die für den Radverkehr freigegeben sind. Teils übrigen auf der Hauptradroute 1 ohne Alternative. Auf denen darf nur Schrittgeschwindigkeit geradelt werden, was niemand schafft, weshalb alle Radfahrenden dort immer illegal unterwegs sind. Und für Fußgänger:innen bedeuten sie Stress. Auch freigegebene Busspuren oder Piktogrammspuren sind keine Radverkehrsanlagen, sondern Notbehelfe, weil man dem Radverkehr keinen Platz einräumen will. Bei Fahrradstraßen, in denen Auto gefahren werden darf, kann man sich streiten, ob sie eine echte Radinfrastruktur sind. 

4. Mai 2024

Fußball-EM in Stuttgart contra Radverkehr

Die UEFA-Euro beginnt am 14. Juni und dauert vier Wochen. In Stuttgart finden fünf Spiele und dauerhafte Fanmeilen mit öffentlichem Fernsehgucken statt. Aber für den Radverkehr auf der Hauptradroute 1 gibt es es nur eine schlechte Umleitung. 

Die Strecke ist im Schlossgarten zwischen Landtag und Neckartor während der EM meistens gesperrt. Die Stadt hat durch eine AG Mobilität ein Konzept entwickelt und schlägt Umleitungsrouten vor. Und zwar über die Urbanstraße und den Kernerplatz, also bergauf, bergab und über sperrige Ampelanlagen. Daran, uns Radfahrenden entlang der B14 eine gerade und ebene Strecken zu geben, denkt man nicht. Das wurde auch am Freitag, dem 3. Mai, im Gemeinderatsausschuss WA/STA von den Behörden abgelehnt. Unsere Hoffnung, dass man die Neckarstraße für Autos sperren und entlang der B14 Pop-up-Radwege einreichten würde, haben sich natürlich zerschlagen. Ob die Sperrung nun immer gilt oder nur zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Tagen, habe ich noch nicht herausgefunden. Hier die Einzelheiten: 

2. Mai 2024

Und plötzlich wird es besser zwischen Leuze und Wilhelmsplatz in Cannstatt

 

Der direkte Radweg zwischen Haltestelle Mineralbäder und König-Karls-Brücke ist seit dem 30. April offen. Und für die Fahrt zum Wilhelmsplatz in Cannstatt unter der Bahnbrücke durch gibt es einen guten Plan.

Zehn Jahre hat es mit dem Radweg am Leuze gedauert. Seit 2014 habe ich die ständig veränderten Wegführungen hier begleitet. Bis jetzt kurvten wir um die Sprudler herum, wo im Sommer gerne Leute herumstanden. Davor gab es einen langen Umweg, der im Frühjahr 2022 hätte verschwinden sollen, aber erst im Oktober verschwand. 2019 wurde diese lange Umleitung eingerichtet. Ende 2019 konnte man dann  wieder über den Rosensteinsteg radeln. Der schnurgerade Radweg entlang der Straße verschwand lange vorher. Die erste Umleitung wurde 2014 eingerichtet, weil der neue Rosensteintunnel für die Autos von oben gegraben wurde und es dann einen Rechtsstreit mit der Baufirma gab.