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| Montage: Container, Leute, Biertische, Oper |
Es sieht nicht gut aus mit der Hauptradroute 1 und der geplanten Außengastronomie an der Oper. Nachdem der Vorschlag, die Radfahrenden entlang der B14 um den Trubel herum zu leiten, vom Ordnungsamt abgelehnt wurde, war eigentlich klar, dass es keine Außengastro auf der Hauptradroute 1 geben kann. Und das gilt immer noch. Aber OB, Land und Theater haben sich außerhalb der politischen Gremien darauf geeinigt, es nun doch zu machen. Ohne Umleitung. Damit sind wir wieder zurückgefallen auf den Anfang, als Mitte April die Idee einer Außengastro beim Staatstheater aufkam: Die Tische und Bänke werden teils auf der Hauptradroute 1 stehen. Deshalb machten die Grünen im Gemeinderat sofort den Vorschlag einer Umleitung über eine Spur der B14.
Die wäre ohnehin dringend nötig. Schon jetzt empfinden etliche Fußgänger:innen jeden Radfahrer als zu schnell, der morgens und abends seinen Arbeitsweg an den Theatern entlang fährt. Viele sehen sich in Gefahr. Noch ist die Fläche so groß, dass Radfahrende Abstand zu Fußgänger:innen halten und Ansammlungen umfahren können. Wir sind es ja auch gewohnt, auf Fußgänger:innen zu achten, schließlich geht die HRR1 kilometerlang (als gemischter Geh- und Radweg) durch den Schlossgarten, versehen
mit etlichen Engstellen. Fußgänger:innen sehen das allerdings überhaupt nicht locker. Sie fühlen sich immer gestresst, wenn die Stadt sie mit Radfahrenden auf einem gemeinsamen Geh-/Radweg zusammensperrt. Und je mehr der Radverkehr zunimmt, und das tut er, desto enger wird es auf der Hauptradroute 1 durch den Schlossgarten. Da Fußgänger:innen oftmals nicht auf den Radverkehr achten, erschrecken sie fürchterlich, wenn ein Radfahrer an ihnen vorbei fährt, und haben stets den Eindruck, er sei in einem irre Tempo unterwegs.
Leider haben wir keine andere Tallängsroute. Alternativstrecken liegen weit entfernt von dieser Hauptradroute und führen zu anderen Zielen. Und nun Tische und Bänke und Container und Publikum, das sich auf der Fläche aufhält, ohne zu ahnen oder verstehen zu wollen, dass das die einzige und und eine viel befahrene Hauptradroute ist, die unglücklicherweise durch den Park geht.