Schikanen ist das, was eine Macht einer Minderheit auferlegt, um ihr das Leben schwer zu machen. Da gibt es für den Radverkehr tolle Ideen.
Autos werden schnell und laut gefahren, aber nicht Autofahrende, sondern Radfahrende wegen Raserei mit Einschränkungen belegt. So geschehen im August in Düsseldorf, wo die FDP ein Tempolimit forderte, aber eben nicht für Autofahrende auf der Autobahn, sondern für Radfahrende, und zwar von 10 km/h für einen Radweg, der auf der Schadowstraße durch eine Fußgängerzone gelegt wurde. Auf der Mittelfahrbahn gibt es ein paar Radzeichen, aber offenbar sehen und akzeptieren Fußgänger:innen die nicht. Vermutlich weil der Antrag zu scheitern drohte, zog die FDP ihn Ende August zurück. Jetzt könnte man ja was machen, um die Grenzen zwischen Radweg und Gehwegen deutlicher zu kennzeichnen. Aber Farbe will man aus stadtgestalterischen Gründen nicht einsetzen. Und so geht, auch nachdem ein Radfahrer nicht mehr bremsen konnte, als ein Kind auf den Radweg trat und es schwer verletzte, die Diskussion über rasende Radler weiter, womit Radfahrende gemeint sind, die vermutlich mit Tempo 20 auf einem Radweg fahren.
Tempo 10 auf einem Radweg gibt es aber natürlich schon.





