3. November 2016

Parken, wo kein Poller steht

Keiner darf hier stehen: E-Ladesäule, Behindertenplätze
Die Eberhardstraße ist zu einem Großraumparkplatz verkommen. 

Es wird schamlos falsch geparkt, auf Behindertenparkplätzen, auf den Parkplätzen zum Aufladen von E-Autos, in zweiter Reihe.

Zeitweise ist das Getümmel auf der Eberhardstraße so dicht, dass sich nicht nur die Autos gegenseitig blockieren, sondern für Räder gar kein Platz mehr vorhanden ist.
Diese Straße - unsere erste Fahrradstraße - gehört ganz offensichtlich den Autos.

1. November 2016

Regenampeln und andere Ampeln

Cycling Ambassy for Denmark
Wenn es regnet verlängert sich die Grünphase von Ampeln für Radfahrende. Das ist in Kopenhagen auf einem Radschnellweg der Fall. Schön natürlich. Sehr schön. 

Aber bevor wir hier über Regenampelschaltungen für Radfahrende nachdenken, könnten wir ganz generell ein paar wichtige Ampeln so schalten, dass Radfahrende im Umlauf nicht die letzten sind, sondern die ersten.

Als schlimmste Ampel für Radler gilt die Ampel am Tagblattturm auf der Hauptradroute 1. Aber es gibt noch weitere "schlimmste Radampeln Stuttgart."

31. Oktober 2016

Radfahren darf keine Mutprobe sein

Eine moderne Radinfrastruktur setzt nicht auf Gehwege und Fußgängerampeln sondern auf Radfahrbahnen entlang aller Hauptverkehrsachsen durch eine Stadt. 

"Ich radle eh auf dem Gehweg", hört man sogar von Radfahrern. Was man persönlich braucht oder nutzt, ist aber keine geeignetes Kriterium für eine Stadtpolitik, die den Radverkehr nicht behindern, sondern fördern will. Übrigens aus der dringenden Notwendigkeit heraus, den Autoverkehr zu verringern, damit es weniger Stau und Feinstaub- und Stickoxidbelastungen gibt und damit Lieferanten, Handwerker und Notärzte in zumutbarer Zeit durchkommen. Eine Verkehrspolitik, die alternative Verkehrsmittel fördert, ist elementar wichtig für die wirtschaftliche Zukunft und Attraktivität einer Stadt.

29. Oktober 2016

Leuchten, aber nicht blenden


Die Dunkelheit erobert unsere täglichen Fahrradfahrten. Also Licht an. Wer auf der Fahrbahn fährt, kann gar nicht gut genug beleuchtet sein. 

Potente Radscheinwerfer signalisieren entgegenkommenden Autos (vor allem auf schmalen Straßen): Hier kommt ein ernstzunehmender Verkehrsteilnehmer. Wer mit so einem LED-Scheinwerfer durch den Schlossgarten radelt oder auf freigegebenen Gehwegen, blendet allerdings nicht selten entgegenkommende Fußgänger. Und zwar weil die Leuchte zu hoch eingestellt ist. Das kann man sofort ändern, in dem man sie etwas niedriger einstellt, wie, das wird hier vom ADVC dargestellt.

27. Oktober 2016

Tage der Radfahrer - Feinstaubalarm

Da haben wir ihn wieder, den Feinstaubalarm. Und Stickoxidalarm. Hier muss ich nicht empfehlen, aufs Fahrrad umzusteigen, denn wir sind ja die, die schon radeln. 

Aber unlängst haben Pressemeldungen alarmiert, die davon sprechen, dass Radfahrende an Autostraßen viel Stickoxide abbekommen.

Stickoxide werden vor allem von Dieselautos produziert, wobei sie die erlaubten Werte regelmäßig um ein Vielfaches übersteigen, wie es in der SWR-Reportage "Das Märchen vom sauberen Auto" am Montag dargestellt wurde. Demnach haben wir in Deutschland einen sehr hohen Dieselfahrzeuganteil, weil der Diesel lange Zeit als Retter bei der CO2-Redkution betrachtet wurde, was er aber auch nicht ist.

25. Oktober 2016

Wo lädt man Pedelecs in der Stadt auf?

 Zum Beispiel eine Ladestation von e-motion 
Blogleser Dirk schreibt mir, er sei von Cannstatt nach Weinstadt gezogen. Er fährt mit dem Pedelec nach Stuttgart. Sein Akku schafft 45 km mit Beleuchtung und bei Kälte. 

Er war geschockt, festzustellen, dass es nun in Stuttgart gar keine akzeptable Möglichkeit gibt, den Akku für die Rückfahrt wieder aufzuladen.

Die EnBW kassiert nach seiner Darstellung an ihren Ladesäulen 1,50 € pro Stunde. So eine Akkuladung dauert in der Regel drei bis vier Stunden. Da zahlt er dann 4,50 bis 6 Euro für Strom im Wert 10 Cent.

23. Oktober 2016

Autofahrer, Radler und die Polizei

Der Abschnitt auf der Fahrradstraße Tübingerstraße zwischen der Einmündung Silberburgstraße und Ausfahrt zur Cottastraße ist hoch konfliktträchtig. Autos dominieren. 

Vor allem abends, wenn sich die Autos zur Cottastraße hin stauen. Links ist eine große Baustelle, hinten rechts eine kleine, und außerdem parken fast immer jede Menge Autos im absoluten Halteverbot. Radler stehen dann im Autostau, was nicht der Zweck einer Fahrradstraße ist. Viele fahren links an der Schlange vorbei. Doch das verschafft den Radfahrenden keinen Vorteil, sondern den Nachteil, bei einem Konflikt als "Schuldige" behandelt zu werden.

21. Oktober 2016

Autofahrer bitte aussteigen und mit dem Rad weiterfahren

An der Ludwigsburger Straße in Zuffenhausen kommen und gehen die Baustellen und wechseln die Schilder für Radfahrende. Jetzt steht da eine tolle neue Kombination. 

Der Radfahrstreifen ist wegen Baustelle unterbrochen. Ein Schild, extra gemalt für diese Situation, bedeutet den Radfahrenden, dass sie auf dem roten Radstreifen nach links abbiegen dürfen. Sie dürfen aber NICHT auf der Fahrbahn die Baustelle umfahren. Stattdessen müssen sie sie rechts auf dem Gehweg umrunden.

19. Oktober 2016

Die Fahrradstraße und ihre Zebrastreifen

Die Tübinger Straße ist Stuttgarts zweite Fahrradstraße geworden. Das hat ihr gut getan. Weil sie teilweise Einbahnstraße Richtung Gerber geworden ist, hat der Autosschleichverkehr Richtung Marienplatz aufgehört. Aber nun haben manche Fußgänger Angst. 

Als Fahrradstraße ist sie Vorfahrtsstraße geworden, wie sich das gehört. Noch aber befindet sie sich mit dieser Regelung in der einjährigen Versuchsphase. Die Frage ist, ob Radfahrer schneller unterwegs sind, weil sie an den Querstraßen nicht mehr gucken müssen.