Eine 85-Jährige freut sich, dass sie noch mobil ist, will nicht mehr Fahrrad fahren und feiert darum das Auto. So geschehen in der Stuttgarter Zeitung.
Wenn sie noch Auto fahren kann, ist das ja sehr schön für sie. Dieses Vergnügen will ich ihr nicht abschwätzen. Ihre Überlegungen enthalten allerdings ein paar Irrtümer oder eben unwahre Behaupgungen. Und auf die möchte ich hinweisen.
Sie schreibt, das Auto sei eine geniale Erfindung, mit der man Kinder sicher transportieren könne und so, dass sie den Abgasen, die durch Autos erzeugt werden, nicht ausgesetztz seien, anders als im Kinderanhänger im Fahrrad. Das ist verkehrt. Sie weiß nicht, dass sich in der Fahrkabine eines Autos viel mehr Luftgifte sammeln als man auf Rädern oder Spazierwegen ausgesetzt ist. Auch wenn Radfahrende und Kinder (im Anhänger) natürlich den Atemgiften ausgesetzt sind, die Autos erzeugen, so sind es weniger als sich im Auto sammeln. Und falls die Kinder selber radeln, sind sie auch besser gewappnet, denn Menschen, die sich viel bewegen, wehren auch Atemgifte besser ab, das gilt auch und gerade für Kinder.