Die Tübinger Straße ist Stuttgarts zweite Fahrradstraße geworden. Das hat ihr gut getan. Weil sie teilweise Einbahnstraße Richtung Gerber geworden ist, hat der Autosschleichverkehr Richtung Marienplatz aufgehört. Aber nun haben manche Fußgänger Angst.
Als Fahrradstraße ist sie Vorfahrtsstraße geworden, wie sich das gehört. Noch aber befindet sie sich mit dieser Regelung in der einjährigen Versuchsphase. Die Frage ist, ob Radfahrer schneller unterwegs sind, weil sie an den Querstraßen nicht mehr gucken müssen.
19. Oktober 2016
17. Oktober 2016
Breitere Radler-/Fußgängerfurt am Marienplatz mit blitzkurzer Grünphase
Da gab es lange eine Baustelle am Marienplatz - für uns, die Radfahrenden. Jetzt ist der neue Fußgänger-Radler-Überweg fertig.
Die Furt ist viel breiter. Das ist schön. Was als erstes leider auch auffällt: Fußgänger und Radfahrer haben nur gefühlte 3 Sekunden grün. Dann ist schon wieder rot.
Das ist keine Ampel, die den Fußverkehr fördert, auch keine, die den Radverkehr unterstützt. Das ist eine Ampel für Autofahrer, eine, die den Durchgangsverkehr über den Marienplatz am Fließen halten solle. Denn sie hält den Autoverkehr nur für ein paar Sekunden (wie viele es genau sind, siehe Kommentar unten) an. Dann darf er wieder rollen, lange rollen. Und Fußgänger und Radfahrer warten lange. Und warten.
15. Oktober 2016
Stuttgartnacht für Radfahrer
Heute ist Stuttgartnacht. Das ist auch die Nacht der Fahrradtaxis, E-Tuktuks und Bürgerrikschas des Reallabors für nachhaltige Mobilität.
Man kann sich von ihnen rund um den Marktplatz herumkutschieren lassen. Ihr Standort ist der Marktplatz.
Und wenn man schon auf dem Marktplatz ist, kann man im Rathaus auch mal Paternoster fahren oder auf den Rathausturm hinauf steigen. Zur Stuttgartnacht, die vom Magazin Life veranstaltet wird, öffnen traditionell viele Kultureinrichtungen, Gebäude und Friedhöfe.
Man kann sich von ihnen rund um den Marktplatz herumkutschieren lassen. Ihr Standort ist der Marktplatz.
Und wenn man schon auf dem Marktplatz ist, kann man im Rathaus auch mal Paternoster fahren oder auf den Rathausturm hinauf steigen. Zur Stuttgartnacht, die vom Magazin Life veranstaltet wird, öffnen traditionell viele Kultureinrichtungen, Gebäude und Friedhöfe.
13. Oktober 2016
Für S-Pedelecs ist gar nichts passend
Die Zeit hat die Diskussion eröffnet. Sollten S-Pedelecs nicht die normale Radinfrastruktur benutzen dürfen, wenigstens aber die echten Radwege?
Schnelle E-Räder, die erst ab 45 km/h keine Elektromotorkraft mehr bekommen, sind nämlich gut geeignet für Pendler, die aus der Peripherie nach Stuttgart hinein fahren und streckenweise mit E-Kraft schneller als 25 km/h fahren können. Etwa auf landstraßenbegleitenden Radwegen.
Dort dürfen sie aber nicht radeln. Sie müssen auf die Autofahrbahn. Wo sie für Autofahrer zu langsam sind und mehr oder minder knapp überholt werden. Andererseits sind ihnen aber viele Straßen gar nicht erlaubt, etwa, wenn sie als Kraftfahrstraßen ausgewiesen sind.
Schnelle E-Räder, die erst ab 45 km/h keine Elektromotorkraft mehr bekommen, sind nämlich gut geeignet für Pendler, die aus der Peripherie nach Stuttgart hinein fahren und streckenweise mit E-Kraft schneller als 25 km/h fahren können. Etwa auf landstraßenbegleitenden Radwegen.
Dort dürfen sie aber nicht radeln. Sie müssen auf die Autofahrbahn. Wo sie für Autofahrer zu langsam sind und mehr oder minder knapp überholt werden. Andererseits sind ihnen aber viele Straßen gar nicht erlaubt, etwa, wenn sie als Kraftfahrstraßen ausgewiesen sind.
11. Oktober 2016
Radfahrer müssen sich vor Kottan-Unfällen schützen - urteilt Wiener Gericht
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| Quelle Youtube |
In der ersten Staffel wird sie ihm regelmäßig von einem anderen Auto abgefahren. Später stürzen dann regelmäßig Radfahrer über die Tür. In Österreich heißen solche Unfälle deshalb Kottan-Unfälle. Wir nennen sie Dooring-Unfälle. Ich nenne sie "Tür auf Radfahrer macht einen Salto"-Unfälle.
9. Oktober 2016
Fahrbahn oder Gehweg - Männer radeln anders als Frauen
Die Technische Uni Dresden hat eine Umfrage unter Radfahrenden gemacht, um die Frage zu klären, wo sie eigentlich in Städten radeln und warum manche den Gehweg vorziehen, andere die Radstreifen und wieder andere die Fahrbahn.
Die Umfrage lief von Mitte Frebruar bis Mitte April. Viele von euch dürften daran teilgenommen haben. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.Ausgwertet wurden die Daten von knapp 5.600 Radfahrenden, ein Drittel davon Frauen. Das Durchschnittsahlter war Mitte Vierzig mit überdurchschnittlicher Bildung. Fast ziebzig Prozent davon wohnen und radeln in Städten. Die meisten von ihnen radeln an mindestens vier Tagen einer Woche, die Hälfte fährt auch im Winter Fahrrad.
Wie oft jemand das Fahrrad nimmt hat durchaus Einfluss darauf, ob er oder sie liebe Fahrbahn radelt oder den Gehweg nimmt.
Die Umfrage lief von Mitte Frebruar bis Mitte April. Viele von euch dürften daran teilgenommen haben. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.Ausgwertet wurden die Daten von knapp 5.600 Radfahrenden, ein Drittel davon Frauen. Das Durchschnittsahlter war Mitte Vierzig mit überdurchschnittlicher Bildung. Fast ziebzig Prozent davon wohnen und radeln in Städten. Die meisten von ihnen radeln an mindestens vier Tagen einer Woche, die Hälfte fährt auch im Winter Fahrrad.
Wie oft jemand das Fahrrad nimmt hat durchaus Einfluss darauf, ob er oder sie liebe Fahrbahn radelt oder den Gehweg nimmt.
7. Oktober 2016
Wir wollen doch nur Rad fahren

Sie sind einfach unterwegs und werden mehr. Sie fahren Rad, weil es bequemer ist, weil sie den Stau vermeiden wollen, weil es ihnen Spaß macht. Die meisten Radfahrenden fahren. Einige machen sich Gedanken darüber, wie es besser gehen könnte. Einige kämpfen.
Leider komme ich um das Wort "Kampf" nicht herum, obgleich genau das - das Kämpfen - den Konflikt zwischen Radfahrenden und Autofahrenden zu einer Auseinandersetzung stilisiert, die nicht auf Einigung zielt, sondern auf Gerangel um Platz. Auch der SWR hat seine sehenswerte Sendung übers Radfahren in Stuttgart mit Alban Manz und anderen so betitelt.
5. Oktober 2016
Ein Baustellenkalender für den Radverkehr wäre schön
Meistens kann man drum herum fahren, zuweilen sind aber längere Umwege nötig. Oder man muss gar umkehren und einen Kilometer zurück fahren, etwa wenn ein Teil der Neckarradoute (ein echter Radweg ist die ja nicht immer) gesperrt ist.
Karlsruhe bietet seinen Radlern wenigstens die Möglichkeit, sich vor einer Fahrt über Baustellen zu informieren, die auch den Radverkehr betreffen.
3. Oktober 2016
Liebe Autofahrerinnen und Autofahrer,
seid doch nicht so garstig zu den Radfahrenden. Freut euch über Menschen auf dem Fahrrad. Sie stehen nämlich schon mal nicht vor euch im Stau.
Und wenn sie an der Ampelschlange mal etwas schneller vorankommen als ihr, dann lächelt und nehmt es gelassen. Mit dem Fahrrad ist man im Innenstadtverkehr nun mal schneller als mit dem Auto. Ihr könnt es ja selber mal ausprobieren. Aber Radler beschimpfen, mit Scheibenwischwasser bespritzen, sie schneiden und ausbremsen geht gar nicht.
Und wenn sie an der Ampelschlange mal etwas schneller vorankommen als ihr, dann lächelt und nehmt es gelassen. Mit dem Fahrrad ist man im Innenstadtverkehr nun mal schneller als mit dem Auto. Ihr könnt es ja selber mal ausprobieren. Aber Radler beschimpfen, mit Scheibenwischwasser bespritzen, sie schneiden und ausbremsen geht gar nicht.
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