So ähnlich titelt die Süddeutsche Zeitung. In diesem Artikel hinter der Bezahlschranke steht nichts, was wir hier nicht schon wüssten. Er reagiert auf die seltsamen Rücksprünge der FDP, die wieder reine Autostädte fordert.
Also keine Parkgebühren, Rückbau von Fußgängerzonen, keine Radwege und so weiter. Damit alle mit dem Auto in die Innenstädte rammeln können und sich dort stundenlang gegenseitig blockieren. Wer so etwas fordert und glaubt, dass es den Städten gegen Verödung hilft, hat sich noch nie ernsthaft mit dem Thema Verkehr beschäftigt und ist leider meistens auch völlig unzugänglich für rationale Argumente. Mehr Autostraßen und mehr Parkplätze erzeugen immer mehr Autoverkehr und damit immer wieder Staus. Das ist ein Standortnachteil für die Wirtschaft, für Handwerker und Lieferanten, Pflegedienste und alle, die Auto fahren müssen, denn ihre Fahrten dauern lange. Das erläutert der Verkehrsexperte Stefan Gössling (Professor an der School of Business and Economics an der Linnaeus-Universität im schwedischen Kalmar) in dem Artikel. Ist uns alles bekannt.
Interessant ist jedoch in diesem Zusammenhang die Geschichte vom Streit um die Citymaut in Stockholm, weil sie davon erzählt, wie der Populismus zugunsten des Autofahrens überraschend an der Realität scheitert.







