15. März 2019

Radweg am Landtag wird wieder Wiese

Jetzt ist er weg, der viel missachtete Radweg am Landtag.

Eigentlich mochten wir ihn nicht, weil unsere Stuttgarter Fußgänger/innen Schwierigkeiten hatten, zu erkennen, das sie auf einem Radweg gehen.

Die Freude ist trotzdem nicht groß, dass der Weg weg ist. Nach Ende der Landtagsbaustelle verlegt dass Land die HRR 1 zurück. Jetzt müssen wir hinterm Landtag an der B14 entlang auf einem gepflasterten Weg radeln und dabei den Parkplatz irgendwie queren. Wie ist nicht so ganz geklärt.

Dieser Abschnitt ist kein guter Ausweis für unsere Hautpradroute 1. Aber noch hoppeliger wird es auf den schiefen Platten vor der Oper. So isses halt. Aber so sollte es nicht bleiben. Mal sehen, wann wir richtige glatte Radwege kriegen. Ich werde darum kämpfen.

Verantwortlich für den Schlossgarten ist übrigens das Land. Die Hauptradroute 1 wurde nur während der Bauarbeiten am Landtag auf dieses Provisorium gelenkt. Eigentlich geht sie hinterm Landtag und hinter der Oper entlang. Da fehlt allerdings auch noch eine anständige Infrastruktur. Gut ist anders. Aber dieser Radweg war auch nie gut. Ich bin, wenn man konnte, immer hinterm Landtrag gefahren, weil man da weniger Fußgänger/innen vor sich hatte. Der Weg über den Parkplatz ist allerdings auch suboptimal. 

14. März 2019

Darf man auf dem Fahrrad ein Polizeiauto überholen?

Ich bekomme immer wieder Berichte über das Verhalten von Beamt/innen des städtischen Vollzugsdiensts, die befremdlich sind. Drei Beispiele: 

Ein Beamter des Vollzugdiensts pampt Radler an, der eine beim Einfahren in eine Straße die rote Fußgängerampel nicht beachtet. Der Fahrer eines Polizeibehördenfahrzeugs droht mit Anzeige, weil Radler die Hofener Straße nicht auf dem Gehweg entlang fahren. Und jüngst: Die Besatzung eines Fahrzeugs der Polizeibehörde droht Radlerin mit Bußgeld, weil sie ihr Auto überholte.

Anfang März filmte und schilderte Eberhard auf Twitter eine seltsame Szene in der Fahrradstraße Eberhardstraße.

12. März 2019

Irrwegweiser - Wenn Marbach in Fellbach liegt

Am Rosensteinbunker stehen neue Wegweiser. Das ist schön. Allerdings weisen sie komplett in die Irre. 

Normalerweise fallen mir Wegweiser auf bekannten Strecken nicht auf. Aber die hier leuchten nagelneu. Sie sind auch neu hingestellt, aber leider grottenfalsch.

Dass ich am Rosensteinbunker nach Osten irgendwie ins Häusergewürfel der Cannstatter Altstadt radeln soll, um nach Esslingen, Untertürkheim und vor allem nach S-Zentrum zu gelangen, machte mich stutzig, als ich von S-Zentrum her kam, um Richtung Marbach weiterzuradeln.

10. März 2019

Die unlösbare Aufgabe - der Schutzstreifen

Besonders viele Radfahrende bringt er auf der Böblingerstraße zwischen Heslach und Vaihingen in Schwierigkeiten.

Weil die Fahrbahn zu schmal ist für einen Radfahrstreifen, hat die Stadt einen sogenannten Schutzstreifen angelegt. Entlang von parkenden Fahrzeugen.

Man radelt also in der Dooringzone überbreit abgestellter Kleinlaster und wird links von Autos überholt, die den Sicherheitsabstand nicht einhalten können, weil die Fahrbahnbreite das nicht hergibt. Eine unhaltbare Situation, die ein Radfahrender für sich nicht befriedigend klären kann. In einem Twitter-Post zeigt Martin dieses Video wie er die Kaltentaler Abfahrt nach der Kreuzung Waldeck hinauf radelt.

8. März 2019

Knifflige Schutzstreifen am Wallgraben

Wenn es um die Angst auf sogenannten Schutzstreifen geht, wird immer wieder Am Wallgraben in Vaihingen genannt. 

Die Straße klemmt ab dem Kreisverkehr an der Schulze-Delitsch-Straße und den Stadtbahnschienen an der Ernsthaldenstraße mit Schutzstreifen zwischen Stadtbahngleisen, Grünstreifen und Gehweg. Die Fahrbahn ist 4 Meter breit. Der Schutzstreifen ist 1 Meter breit. Bleiben für die Autos, die heutzutage fast alle knapp 2 Meter breit sind, 3 Meter. Ein Radfahrender kann hier nicht mit den nötigen 1.5 Metern Überholabstand überholt werden. Wird aber überholt.

6. März 2019

Wie fahrt ihr zur Arbeit? - Umfrage

Der PendlerRatD macht eine Umfrage zur aktuellen Situation von Berufspendler/innen. Sie wendet sich nichgt nur an Radfahrende, aber auch. Hier der Link.

Dahinter verbirgt sich ein Team um die Heilbronner Professorin Jana Heimel, das erreichen möchte, dass mehr Menschen ihren Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegen. Es will wissen, welche Hindernisse dem entgegen stehen. Es will aber auch von Radfahrenen wissen, wie sie ihren Weg und das Drumherum erleben.

4. März 2019

Die verrückteste Keuzung Stuttgarts

Vor einem Jahr habe ich über die närrische Kreuzung Eberhardstraße am Tagblattturm geschrieben.

Damals fuhren und gingen alle Verkehrsteilnehmer/innen kreuz und quer, wie sie gerade wollten. Jetzt ist die Ampel weg, die bei Radlern als die langsamste Ampel Stuttgarts verschrien war. Aber zu einer Vorfahrtregelung für Radler auf ihrer Hauptradroute 1 konnte man sich nicht durchringen. Der Autoverkehr zu den Parkhäusern hat Vorrang (sogar der Bus muss warten).

Auf der Kreuzung herrscht jedoch immer noch das gleiche friedliche Chaos, weil nach wie vor alle anderen Verkehrsteilnehmer/innen (außer den Radlern) machen, was ihnen passt. Dass die Regelverstöße von Radlern minimal sind, zeigt auch, dass die Kreuzung für sie passend gemacht wurde. 

2. März 2019

Wer traut sich über den Österreichischen Platz?

Wer aus dem Viertel Weißenburgsrtraße, Heusteig rüber ins Gerberviertel radeln will, muss entweder Umwege fahren oder auf der Fahrbahn über den Österreichischen Platz und die Paulinenstraße radeln.

Die meisten wählen ab dem Weißenburgplatz, der für Radler freigegeben ist, aber den Gehweg hinunter zum Fußgängerüberweg am Österreichischen Platz über die B14. Das ist aber verboten. Der Gehweg ist für Fahrräder nicht freigegeben. Die Fußgängerfurt auch nicht, und dahinter geht es auch nur entweder eine Treppe hinunter oder auf dem Gehweg weiter. Kein guter Weg für Radfahrende, dennoch sehr beliebt. Dabei ist der Bordstein am Weißenburgplatz zur Fahrbahn abgesenkt. Nur trauen sich halt die meisten Radler nicht, sich hier unter die Autos zu mischen.

1. März 2019

Ein Jahr Lastenfahrrad - Heinz Blaschke berichtet

Vor genau einem Jahr, hat Steinmetz Heinz Blaschke ein vom Land gefördertes Lastenfahrrad in Betrieb genommen und ist damit inzwischen 5.900 km gefahren. 

Nach Blaschkes Berechnungen ersparte er damit dem Kessel rund 2,2 Tonnen CO2. Er schreibt mir: "Das Lastenfashrrad hat mir Planungssicherheit zurückgegeben." Er fährt damit zu kleinen Reparaturen mit Gabzubehör (Laternen, Weihwasserkessel), transportiert kleine Grabsteine, Material oder Postpakete, fährt zu Kund/innen und Arbeitsstellen und Behörden und weiß immer, wann er dort ankommt.