14. Januar 2020

Des Radlers 7. Sinn - Haben Straßenbahnen immer Vorfahrt?

Auf die Frage, die sich mir gar nicht gestellt hat, bin ich gestoßen, als ich einen online-Test für den Fahrradführerschein für Kinder gemacht habe.

Da wird eine Kreuzung gezeigt, ohne jegliche Beschilderung, und die Frage gestellt, ob ein Radler, der geradeaus will, nur die Bahn, die von rechts kommt, passieren lassen muss, oder auch die, die von links kommt. Antwort: Eine Straßenbahn habe aus beiden Richtungen Vorfahrt. Auf den zweiten Blick habe ich gemerkt, dass dies ein österreichischer Fragebogen ist.

12. Januar 2020

Radweg am Kräherwald gesperrt - keine Umleitung

Es fällt den Bauunternehmen in der Stadt offensichtlich sehr schwer, den Radverkehr wirklich zu respektieren. Wo die Radler bleiben, ist ihnen wurscht.

Bloglseserin Andrea schreibt mir: "Auf meinem Weg zur Arbeit musste ich gestern (10.01.2020) feststellen, dass der Radweg am Kräherwald (aufwärts nach der MTV-Ausfahrt) gesperrt war. Während ein gelbes Schild den Radverkehr Richtung Ampel leitet, ist das Radsymbol auf dem Schild direkt dahinter durchgestrichen. Eine Umleitung für Radfahrende gibt es an dieser stark befahrenden Straße nicht, der Gehweg auf der anderen Straßenseite ist für Fahrräder nicht freigegeben, was hier auch zu gefährlich wäre.

11. Januar 2020

Fahrerflucht nach Dooring-Unfall in Vaihingen

Vaihingen, Katzenbachstraße
Die Polizei sucht Zeug/innen, um den Autofahrer (oder die Fahrerin) zu finden, der eine 16-jährige Radfahrerin verletzt liegen gelassen hat.


Der Polizei zufolge passierte es am Donnerstag zwischen 17:30 Uhr und 17:55 Uhr in der Katzenbachstraße in Vahihingen. Eine 16-jährige Radfahrerin war stadtauswärts Richtung Büsnau unterwegs. Kurz vor der Einmündung der Straße Zum Lauchwald musste sie an einem dunklen Auto mit Stuttgarter Kennzeichen vorbei. Es stand (vermutlich ihrer Aussage zufolge) mitten auf der Fahrbahn. Als sie mit dem Fahrrad rechts vorbei fuhr, öffnete sich unvermutet die Beifahrertür und holte sie vom Fahrrad. Beim Sturz verlor sie das Bewusstsein. Es war dunkel, die Gegend ist einsam, Häuser sind fern, am Straßenrand stehen ein paar Autos oder Anhänger. Offenbar fuhren die Verursacher des Unfalls davon, ohne sich um die bewusslose und regungslos da liegende Schülerin zu kümmern.

10. Januar 2020

Des Radlers 7. Sinn - Wer hat Vorrang?

Eltern von Schulkindern haben sich im Bezirksbeirat Süd darüber beklagt, dass ihre Kinder sozusagen ungeschützt über die Heusteig-/Römerstraße gehen müssen. 

Sie forderten einen Zebrastreifen über die Heusteigstraße, dort wo sie zur Sackgasse vor der Marienschule (früher Heusteigschule) wird. Vor allem über Radfahrende beschwerten sie sich, die durch die Kinder brettern würden. (Dass die vielen Autos hier eine größere Gefahr darstellen, nahmen sie nicht wahr.) Dabei ist die Situation eigentlich ganz eindeutig. Oder? Wer hat denn hier wirklich Vorrang?

8. Januar 2020

Achtung Treppe!

Radelt man in Cannstatt die Deckerstraße Richtung Fellbach, stößt man unvermutet auf eine Treppe, die hinunter geht. 

Unter gar keinen Umständen sollte man dem Radwegverlauf folgen, man würde kopfheister die Treppe runter hageln. Das ist nun schon ganz lange so, und ich habe auf Veranlassung von Blogleser Florian schon 2018 darüber geschrieben.
Jetzt hat auch Knitz in den Stuttgarter Nachrichten unter dem Titel "Treppenwitz" was geschrieben.

6. Januar 2020

So könnte die Mobilitätswende auf dem Land gelingen

Menschen, die in Kleinstädten und Dörfern leben, kriegen Panikzustände, wenn sie das Wort Mobilitätswende hören.

Sie erleben ihre Situation so, dass sie auf keinen Fall auf ein eigenes Auto verzichten können, vor allem die Jugend, die ihre Freiheit entdeckt und ausleben will, indem sie aus dem Dorf rausfährt. Busse und Bahnen helfen ihr leider gar nicht. Sie fahren zu selten oder sind stundenlang über Dörfer unterwegs. Radwege gibt es für Touristen, aber nicht für Pendler/innen, sie führen nicht zur nächsten Bushaltestelle oder zum nächsten Regionalbahnhof. Radschnellwege zwischen Kleinstädten und Dörfern gibt es auch nicht.

Die Zeit hat Fachleute gefragt, was passieren muss, damit auf dem Land das eigene Auto weniger notwendig ist als derzeit.

5. Januar 2020

Plötzlich Schiebe-Radweg am Planetarium

Stuttgart 21 hat Tage der offenen Baustelle, gestern, heute noch und morgen auch.

Die Hauptradoute 1 ist am Planetarium quasi komplett unterbrochen, nicht nur durch Menschenmassen, sondern auch durch Sperrgitter.

Es gibt keine Vorwarnung, keine Umleitung. Ich habe es gestern schon in Facebook gepostet. Aber es ärgert mich so, dass ich es hier noch mal beschreibe. Ein unschönes Beispiel, wie sehr Stadt, Land,  Bahn, die mit de Einrichrtung dieser Zu- und Abgänge zur Baustelle befasst waren und sind, die Radfahrer in Stuttgart verachten. "Ihr werdet doch mal schieben können!" Ja, danke für den Tipp.

4. Januar 2020

Der fiese rechte Winkel

Radler mögen keine Ecken. Insbesondere dann, wenn sie bevölkert sind, sowohl von Radfahrenden als auch von Fußgänger/innen. 

So wie hier hier, am für Radler freigegebenen Durchgang von der Urbanstraße zum Charlottenplatz, wo auch viele Fußgänger/innen unterweg sind. Inzwischen sind hier mehrere Abkürzungspfade entstanden. Sie sind auch auf dem Luftbild von StuttgartMaps von 2019 gut zu erkennen. Wenn ich so was sehe denke ich immer: "Oje, diese Stadtplaner!"

2. Januar 2020

Setzt eure Kinder aufs Fahrrad!

Das hat der ADFC Kiel gefordert und damit gerade in Stuttgart Kritik geerntet: Wo kann man denn in Stuttgart Kinder Fahrrad fahren lassen?

Offenbar fallen die Kinder inzwischen reihenweise durch die Fahrradprüfung, die man ihnen in der vierten Klasse anbietet (die sie aber nicht machen müssen, um Fahrrad zu fahren). Sie könnten gar nicht mehr Fahrrad fahren. Und dafür seien die Eltern verantwortlich. Klar, dass das Eltern nicht auf sich sitzen lassen. Wo, so die große Frage, kann man denn in Stuttgart Kinder überhaupt noch Fahrrad fahren lassen? Auf unseren Straßen mit wenig Radinfrastruktur und teils aggressiven Autofahrenden doch wohl nicht. Oder?