Das sagt der Futurologe Max Thinius im Deutchlandradio Kultur. Unser Alltag wird sich allerdings sehr wohl durch die Digitalisierung ändern.
Die Innenstadt zum Shoppen, stille Wohnviertel, wo es weder Bäcker noch Laden gibt, Stadtteile, die von Ein- und Ausfallstraßen zerschnitten werden und Fußgänger:innen lange an roten Ampeln warten müssen, diese Aufteilung der Stadt scheint nicht mehr richtig zu funktionieren. Viele wollen dort einkaufen, essen gehen und ihr Fahrrad reparieren lassen, wo sie auch wohnen, im eigenen Stadtviertel.
Das Deuschlandradio wollte kürzlich wissen, welche Probleme unsere Innenstädte haben und was die Gründe dafür sind. Die Probleme kennen wir: blinde Schaufenster, Traditionsgeschäfte geben auf. Ein Grund, so Max Thinius, sind die Einkaufscenter auf der grünen Wiese, die wir schon vor Jahrzehnten angelegt haben, ein weiterer dass Baumärkte, Gartenhandlungen etc. an den großen Ein- und Ausfallstraßen unserer Städte liegen. Und wenn man heute durch die Innenstädte geht, sieht man überall dieselben Billigklamottenketten, Telekommunikationsshops und Gastronomie. Zu entdecken gibt es da nichts.
Bereits jetzt gibt es den Trend, lokal einzukaufen. Das ist aber eigentlich nur mit dem Fahrrad möglich.