Wenn man Rad fährt erlebt und sieht man mehr als wenn man im Auto sitzt. Vor allem sieht man, was Autofahrende so alles machen, wundert sich aber auch über Radfahrende.
Hier einfach so ein paar Geschichten.
Ich radle am Sonntag eine enge Straße runter, wo nur rechts geparkt werden kann. Ein Auto mit Anhänger stößt rückwärts von links aus einer Hauseinfahrt, ein Mann winkt ihn raus. Er dreht sich um und sieht mich. Aber statt nun dem Fahrer zu bedeuten, dass er anhält, winkt er ihn weiter raus, genau vor mich. Ich halte an und sage: "Das ist aber nicht nett." Er pampt zurück, winkt den Fahrer weiter. Ich sehe, dass der Anhänger gleich gegen ein geparktes Auto stoßen wird und sage noch mal. "Nett ist das aber nicht." Auto und Anhänge halten an, die beiden Männer motzen mich an: "Dann fahren Sie halt." Leider ist der Durchgang zwischen Anhänger und geparkten Auto zu eng. Ich sage: "Da komme ich nicht durch." Der Einweiser stellt sich vor mich hin und sagt: "Das ist mir egal, wie Sie das machen." Ich lächle und warte. Der Fahrer sagt: "Fahren Sie halt." Ich sage: "Es ist zu eng, da komme ich nicht durch. Sie stoßen auch gleich gegen das Auto." Er schreit: "Ich stoße nicht gegen das Auto, fahren Sie." Ich bleibe stehen, was soll ich auch sonst tun. Da fährt er einen halben Meter vor, und ich kann vorbei und bedanke mich. Die schimpfen mir Idiontin hinterher.






