14. November 2019

Rums! - Wichtiger Radstreckenabschnitt gesperrt

Die Böblinger Straße ist zu. Am Marienplatz kann man nicht mehr in sie Richtung Heslach einbiegen. 

Wer sich als Radfahrer auf der HRR1 nicht durch die superenge Fußgänerzone am Alten Rewe fädeln wollte, fuhr Richtung Heslach vom Marienplatz in die Böblinger Straße hinein und bog später in die Tannenstraße Richtung Möhringer Straße ab. Das ist nun verboten. Es istunmöglich gemacht. Denn die Böblinger Straße ist ab Tannenstraße Einbahnstraße in Richtung Marienplatz.

13. November 2019

Bahnunterführung schön gemacht

Blogleser Matthias hat mir Fotos von einer Unterführung für Radfahrende und Fußgänger/innen in Eislingen geschickt. 

Er schreibt: "Hier eine vorbildliche Radunterführung in Eislingen. Sie geht unter der Bahnlinie hindurch und verbindet die Stadteile."

Wenn ich mir die Fotos so anschaue, die bei Nacht gemacht wurden, finde ich dfas Ganze auch sehr schön.

11. November 2019

So sieht in Stuttgart eine autofreie Innenstadtstraße aus

Verkehrsschilder, die die Eberhardstraße für jeglichen privaten Pkw-Verkehr verbieten, stehen im halben Dutzend herum. Egal. 

Autofahrer fahren. Sehen keine Verkehrzeichen. Parken. Überall. Ich habe mich jetzt mehrere Viertelstunden dorthin gesellt, zuletzt am vergangenen Dienstag gegen zwölf Uhr. Und so sieht in Stuttgart eine fürs Autofahren verbotene Straße aus:

9. November 2019

Üben, üben, üben ...

Wir wissen es alle: Es ist besser für Kinder, wenn sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Elterntaxis sind verheerend für die kindliche Entwicklung. 

Der VCD veranstaltet seit zwölf Jahren jedes Jahr im Oktober Aktionstage "Zu Fußg zur Schule und zum Kindergarten." Ein Tag, von dem wir in Stuttgart nichts gespürt haben. Das Portal "Straße zurück erobern" hat die Projektleiterin Stephanie Päßler interviewt.

7. November 2019

Radverkehr bleibt Stiefkind der Verkehrsforschung

2,2 Milliarden Euro werden pro Jahr vom Staat für Forschungen zum Thema Autoverkehr ausgegeben. Jetzt soll es mal 1,2 Millionen Euro für den Radverkehr geben.

Sie sollen laut dem Bundesverkehrsminister zum kommenden Sommersemester in drei Professuren fließen, die sich mit dem Radverkehr beschäftigen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das ist ein Anfang, bleibt aber ein eklatantes Missverhältnis zum finanziellen Aufwand, mit dem der Autoverkehr wissenschaftlich begleitet
wird. Von Gleichbehandlung keine Spur.

6. November 2019

Lkw-Fahrer tötet Radlerin in Fußgängerzone

Geschehen in Wismar. Eine 16-Jähre radelt am Morgen zur Schule. Durch die Fußgängerzone, wo Radfahren erlaubt ist. Es regnet. Ein Lkw kommt von links. Der Fahrer überfährt die Schülerin und tötet sie.

Das sind Unfälle wo mir das Blut in den Adern gefriert. Eltern verlieren ihre Tochter, weil ein Lkw-Fahrer durch eine Fußgängerzone fährt, einen geschützten Raum, wo Autos nichts zu suchen haben, und wenn doch, dann nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen: 3 bis 5 km/h. 

5. November 2019

Mit Fahrradhelm riskanter radeln

Fahrradhelme können Leben retten. Aber Fahrradhelme können bei ihren Träger/innen auch die Risiksofreudigkeit erhöhen.

Der Spiegel berichtet von einer Studie, die in Deutschland und Kanada vorgestellt wurde. Man hat sie nicht im Straßenverkehr gemacht, sondern bei einem Glücksspielexperiment. Probanden, die einen Fahrradhelm auf dem Kopf hatten, gingen höhere Spielrisiken ein. Denen hatte man gesagt, der Helm diene nur als Träger für eine Kamera, die die Augenbewegungen protokolliert. Dennoch fühlten sie sich sicherer. Dabei war ihre gemessene Hirnaktivität geringer als bei den Probanden ohne Helm. Das heißt, jemand, der einen Fahrradhelm trägt, wägt die Risiken mit weniger Hirnschmalz, also weniger gründlich ab, als jemand, der keinen trägt.

3. November 2019

So geht das gar nicht!

Eine Radampel schickt die Radler in den Abbiegeverkehr der Autos, die auch Grün haben.  

So geschieht es auf dem linksseitigen Neckartalstraßenradweg Richtung Reinhold-Maier-Brücke. Blogleserin Tanja hat mir geschrieben, weil sie jeden Arbeitstag auf dem Rückweg von Ludwigsburg nach Cannstatt an der Reinhold-Maier-Brücke ins Grübeln gerät.

Von Ludwigsburg her kommt ein Zweirichtungsradweg zur Reinhold-Maier-Brücke. Man passiert vorher eine Tankstelle, die man auch überleben muss. Dazu Tanja: "Zwei Mal umgefahren, mehrere Vollbremsungen, unendliche Beleidigungen." Die größere Gefahr kommt aber noch.

1. November 2019

Radweg weggeplättelt

Gehwege müssen repariert werden, neue Platten wurden verlegt, aber nun endet die Radführung plötzlich. 

Fährt man, was ohnehin alles ziemlich fragwürdig geregelt ist, über die Theo (dazu muss man die Fußgänger-/Radampel benutzen) zum Haus der Wirtschaft und will Richtung Unicampus weiter, dann gurkt man zunächst mit großen Fragezeichen im Kopf (eine eindeutige Beschilderung fehlt) die Willi-Bleicher-Straße auf dem Gehweg entlang und am Haus der Wirtschaft vorbei. Dann stößt man auf einen Zebrastreifen.