Wenn ich im Auto sitze, erkenne ich bei Nacht einen Radfahrer weit vor mir an den sich auf und ab bewegenden Rückstrahlern der Pedale. Nichts ist so eindeutig wie das.
Das rote Rücklicht fällt erst später auf, vor allem, wenn er winzig ist. Von der Seite sind Radler oft an den Radreflektoren zu erkennen, auch nicht schlecht. Hilfreich sind aber auch Reflektoren an den Knien oder Knöcheln, um aus der Ferne sofort als Radler:in identifiziert zu werden.
Wenn man als Mensch auf dem Fahrrad auf reflektierende Kleidung setzt, scheint es tatsächlich entscheidend zu sein, wo man die Reflektoren trägt. Die Süddeutsche berichtet, dass eine Studie von 2012 herausfand, dass 67 Prozent der Verkehrsteilnehmer:innen (vermutlich Autofahrende) einen Radfahrer im Dunkeln anhand der reflektierenden Weste erkannte. Aber 94 Prozent erkannten ihn, wenn die Radfahrenden die Reflektoren am Knie oder an den Knöcheln trugen. Es geht im Verkehr nicht nur darum, wahrgenommen zu werden, sondern auch darum, als Radfahrer erkannt zu werden. Nur dann können Autofahrende richtig reagieren. Und wenn das reflektierende Material die Tretbewegung betont, dann wird das schnell mit einem Menschen auf dem Fahrrad in Verbindung gebracht.
Der Artikel in der Süddeutschen aus dem Jahr 2017 zählt noch sieben weitere Sicherheitstipps für Radfahrende auf.







